Ich reite auch sehr gerne und ich reite auch Isländer. Daher war ich während des Lesens teilweise ein bisschen skeptisch über die anfangs noch isländerfeindlichen Äußerungen der hauptfigur. Doch aufgrund der Lage, in der sich Anna, die hauptfigur befindet, auch nachvollziehbar. Sie muss in eine andere Stadt umzuziehen und anstatt mit ihren Freundinnen und ihren Lieblingspferd die letzten Ferien zusammen zu verbringen, muss sie nach Island zu einer ihr vollkommen unbekannten Frau, die einen Isländerhof besitzt. Es muss einiges geschehen, bis Anna ihre anfängliche Abneigung gegen Isländer ablegt und sich überwindet, einmal auf ihnen zu reiten.
Das Buch ist sehr mitfühlsam geschrieben und auch sehr spannend; ich konnte es kaum aus der hand legen und habe es in einem Zug gelesen.