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5.0 von 5 Sternen
Australien im 19.Jahrhundert, 4. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Pfad der roten Träume (Gebundene Ausgabe)
Im Mittelpunkt dieses unterhaltsamen und ansprechenden Romans steht die 16jährige Waise Lucy, die England verlässt, weil sie dort keine Perspektive mehr sieht. Mit ihrer Freundin Anne, ebenfalls eine Waise, reist sie auf dem englischen Dampfschiff Great Britain" von Bristol nach Perth in Australien. Im Buch ist eine Karte enthalten, die ihren Reiseweg zeigt.
In Australien finden die Mädchen Arbeit in einer Mission. Lucy lernt einen Farmer und dessen Sohn kenne und freundet sich mit ihnen an. Die Liebesgeschichte wird nur angedeutet und nimmt keinen übergroßen Raum ein.
Es wird ein reales Bild des Einwanderer- und Siedlerleben in Australien 1875 gezeigt.
Was Lucy wie die Leser schockiert sind die allgegenwärtigen grausamen Behandlungen der Aborigines durch Rassisten. Es wird versucht die Ureinwohner zu vertreiben oder auszurotten.
Dieses Thema nimmt großen Raum ein und Lucy lernt auch das Leben der Aborigines kennen und wird von ihrer Kultur fasziniert sein.
In Der Pfad der roten Träume" schafft es die Autorin Interesse an dem Land und diese Zeit beim Leser zu wecken.
Der Roman ist angenehm zu lesen, er besitzt nichts Reißerisches und schafft es doch, mit viel Atmosphäre eine unterhaltsame und abenteuerliche Geschichte zu entwickeln.
Lucy ist dabei nicht nur eine sehr sympathische Protagonistin sondern auch eine absolut glaubwürdige Figur, die sich entwickelt und schließlich in Australien ihre Heimat findet.
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5.0 von 5 Sternen
Zauberhafter Lesegenuss, 28. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Pfad der roten Träume (Gebundene Ausgabe)
Dieses Jugendbuch, welches für die Altersgruppe zwischen 14 u. 16 Jahren empfohlen wird, hat auch mich, als erwachsene Leserin, von der erste Seite an in seinen Bann gezogen. Die flotte und spannende Handlung bietet dem Leser eine wundervolle Unterhaltung.
Frau Bomann schafft es mit ihrem flüssigen und leicht verständlichem Schreibstil die Charakter und auch die Lebensbedingungen ihrer beiden jugendlichen Heldinnen, Lucy und Anne, eindrucksvoll zu beschreiben.
Der Leser fühlt sich sehr schnell zu den beiden Mädchen hingezogen und staunt, lacht und leidet mit ihnen.
Es gibt viele gefühlvolle Szenen in diesem Roman die in der Handlung eine ganz besondere Atmosphäre erzeugen.
Die Autorin versteht es sehr gut, mit einfachen Worten die trostlose Situation der beiden Weisen-Mädchen, in England im Jahre 1875, darzustellen.
Um diesen fürchterlichen Lebensbedingungen zu entfliehen fassen die beiden Mädchen den Entschluss bei Nacht und Nebel, England zu verlassen und in das Land ihrer Träume > Australien < aus zuwandern.
Sehr realistisch und lebendig beschreibt Frau Bomann die lange Schiffsreise und auch die Schwierigkeiten, mit denen die Mädchen in Perth zu kämpfen haben.
Lucy und Anne erkennen sehr schnell, dass es auch in Australien viele Ungerechtigkeiten gibt. Besonders der grausame Umgang der weißen Einwanderer, mit den Aborigines, lässt die Mädchen nachdenklich werden.
Da Lucy sehr couragiert und mutig ist, versucht sie diesen Menschen zu helfen und merkt gar nicht, wie groß die Gefahr auch für sie selbst ist.
Dies macht die jugendlichen Heldinnen aber nicht zu Superhelden, sondern zu ganz normalen Teenagern, die einfach nur versuchen ihren Weg im Leben zu finden.
In diesem Roman werden den jugendlichen Lesern die wirklich wichtigen Werte im Leben nahe gebracht.
Toleranz, Verständnis und Freiheit im Denken und Glauben für alle Menschen.
Lucy`s Abenteuer in Australien, ihr staunen über die wundervolle Natur und ihr Verständnis für die Kultur der Aborigines, machen diesen Roman wirklich zu einem spannenden Lesegenuss. Geschickt hat die Autorin den Glauben der Aborigines an die Mutter Erde und die Regenbogenschlange, in die Handlung ein geflochten. Ohne das dabei das Buch langweilig geworden wäre, oder diesen zähen >Schulbuch-Charakter< bekommen hätte.
Die Dialoge sind dem jugendlichen Sprachgebrauch angepasst und sehr lebendig. Die Autorin hat sich sehr schön in die Denkweise der Teenager hineingedacht und ihre Heldinnen auch mal kichern oder tuscheln lassen.
Fazit:
In einer Gesellschaft, in der unsere heranwachsenden Kinder täglich mit Gewalt, Sex und Mord konfrontiert werden, ist dieses Buch ein hervorragendes Mittel um den Kindern auch zu zeigen, dass das Leben auch ohne Computer und Fernsehen viel zu bieten hat. Man muss nur mit offenen Augen, einer ordentlichen Portion Neugier und gesundem Menschenverstand auf seine Mitmenschen zugehen.
Dann findet man viele Freunde und auch seinen eigenen festen Platz in der Gesellschaft.
Die Botschaft dieses Buches:
Verliere deine Ziele und Träume niemals aus den Augen, auch wenn du dafür mit viel Zivil-Courage kämpfen musst.
Das ist sehr realistisch und daher gibt es von mir auch 5 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sehr gelungen!, 19. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Pfad der roten Träume (Gebundene Ausgabe)
Ich habe schon viele Romane über Australien gelesen, aber
dieser ist bisher der Beste!
In dem Roman reisen zwei Waisen von England mit dem Schiff nach
Australien, das sie in ihrem Leben in England keine Perspektive
mehr sehen.
Das Buch ist sehr mitfühlend verfasst und erklärt auch
die Zusammenhänge des 18. Jahrhunderts in Australien.
Ich empfehle es jedem Leser, der gerne Romane über andere Länder liest!
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