Dieser Preiskatalog hat zwei Vorzüge: er ist handlich und hat ein hübsches Titelbild. Meiner Meinung nach reicht das aber nicht aus, um einen Preiskatalog auf den Markt zu bringen. Es fehlt fast völlig an Sachkenntnis, es wurden einfach PEZ-Artikel (schlecht) fotografiert und Preise dazugeschrieben, die völlig an der Realität vorbeigehen. Schon bei Erscheinen des Katalogs wäre jeder PEZ-Sammler froh gewesen, auch nur einen der teureren Spender zu diesem Katalogpeis zu erstehen, während die billigeren Spender im Katalog völlig überbewertet sind. Leider sind im Katalog häufig die Texte und Preise den falschen Bildern zugeordnet, was zur Verwirrung vieler Leute führt, die PEZ-Artikel zu verkaufen haben. Fazit: Es reicht nicht aus, seine sehr unvollständige Sammlung zu fotografieren, einen Katalog daraus zu machen und bei Massenartikeln Wahnsinnspreise, bei topseltenen Artikeln jedoch Fast-Geschenkt-Preise dazuzuschreiben. Wesentlich besser in Recherche und Aufmachung sind die Bücher der Amerikaner David Welch (Collecting PEZ)und Richard Geary (More PEZ for Collectors), wobei auch bei ihnen die Preisangaben schon längst überholt sind.