Ich nutze die Lampe zum Geocachen und beim THW. Um ganz normal damit im Dunkeln zu laufen reicht die Stärke völlig aus.
Selbst zum Joggen sollte genug Licht da sein. Durch die LED und den kleinen Reflektor bildet sich ein heller
Spot mit einem schwächerem Lichtkegel, spill genannt, um diesen Spot herum. Der spill reicht eigentlich schon
aus um zu sehen wohin man tritt. Mit dem Spot leuchtet man effektiv ca. 25m weit.
Das Kopfband ist bequem und die Lampe kann auch mal einen Regenguss ab. Zwei Leuchtstufen + Rotlicht sind stark
genug und einfach am Schalter durchzuschalten. Nützlich ist auch der Kippmechanismus mit dem man den
Lampenkopf verstellen kann.
Das Userinterface (UI), also wie man die verschiedenen Stufen schaltet, sieht so aus:
Durch einmaliges Drücken wird die Lampe eingeschaltet. Wer hätte das gedacht? ;) Drückt mam nun innerhalb einer Sekunde nochmal auf den Schalter, spring sie in die nächste Stufe. Wartet man nach dem Einschalten länger als eine Sekunde und drückt wieder auf den Schalter geht die Lampe aus. Wenn sie aus ist, startet sie immer in höchster Stufe. Ausser man befand sich sich vorher im Rotlichtmodus. Das merkt sich die Lampe und schaltet nach dem ausschalten auch wieder mit Rotlicht ein. Hält man den Schalter, egal in welcher Stufe man sich befindet, länger gedrückt als zwei Sekunden, springt die Lampe aufs besagt Rotlicht um. Hier wird wieder wie beim normalen Licht durchgeschaltet.
normales Licht:
1. Click: Lampe leuchtet mit voller Stärke
2. Click: Lampe leuchtet gedimmt
3. Click: Lampe blinkt mit voller Stärke
4. Click: aus
langes drücken des Tasters,egal in welcher Weiss.Stufe man sich gerade befindet: wechsel in Rot-Modus:
rotes Licht:
1. Click: an
2. Click: blinken
3. Click: aus
Garnicht so leicht zu erklären. Aber wenn man es selber ausprobiert ist alles halb so wild. Also nicht abschrecken lassen von meiner komplizierten Erklärung. ;)
Die Blinkfunktion brauche ich persönlich zwar nicht. Aber es stört beim Durchschalten durch die Modi auch nicht.
Wer eine sehr weit leuchtende Lampe braucht sollte allerdings auf andere Produkte zurückgreifen.
Zur Reflektorsuche beim Nachtcachen ist sie z.B. schon zu schwach. Dafür trage ich zusätzlich noch
eine Olight M30 oder eine Fenix TA30 bei mir.
Für den Rest reicht die Petzl vollkommen aus. Ausserdem bekommt man die Batterien überall und günstig.
Fazit: Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Preis/Leistungsverhältnis. Wer komplett wasserdichte Lampen
mit 100m+ Reichweite braucht, sieht sich wohl eh woanders um. Allerdings liegt man dann auch in einer völlig
anderen Preisklasse. Wie immer gilt: you get what you pay for. Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung.