Kurzbeschreibung
Francesco Petrarca, der Anwaltssohn, war nicht bescheiden. Aber wäre er sonst eine bedeutendsten Gestalten der italienischen Literatur- und der europäischen Geistesgeschichte? Der berühmte Liebeslyriker, dessen "Canzoniere" vor allem jener entrückten Laura huldigt, ist auch als "Vater des Humanismus" in die abendländischen Annalen eingegangen. Er schrieb über Liebe, Philosophie, Literatur und Sprache - und dabei fast ständig über sich selbst. Seine poetischen Neuerungen haben die europäische Lyrik geprägt, mit seinem Eintreten für die klassische Literatur und eigenen Werken in lateinischer Sprache war er Vorbild.
Über den Autor
Florian Neumann, geboren 1963, hat Geschichte, Italianistik und Philosophie studiert. Als Mitarbeiter der Deutschen Forschungsgemeinschaft befasst er sich derzeit mit der literarischen Autorität Petrarcas in der frühen Neuzeit.