Unsere Katze hatte bisher immer ein offenes Kellerfenster, das bis auf ihre Größe zubetoniert war. Klappte logischerweise prima. Da es aber mittlerweile doch ziemlich kalt im Keller ist,
musste ein Lösung her - zumal wir schon zwei fremde Katzen im Haus hatten.
Wir haben die Petporte bestellt, sie direkt ins Mauerwerk eingesetzt, mit PU-Schaum fixiert und den Einbaurand neu fixiert. Hält.
Nun zum Gebrauch: die Katze hat sich anfangs vom Klacken des Riegels, der problemlos aufspringt, abschrecken lassen und ist der Klappe fern geblieben.
Aber mit dem richtigen Köder, etwas Zeit und später auch die Angst vorm Feind in unserem Garten konnten wir sie jetzt dazu bringen die Klappe zu
akzeptieren. Das Teil funktioniert nun seit einem halben Jahr einwandfrei.
Leichte Minuspunkte gibt es für die Einbaumöglichkeiten: da wir die Klappe ins Meuerwerk eingesetzt haben, mussten wir den Tunnel verlängern. Und die einzelnen Tunnelteile
sind nicht auf Spannung, wenn sie ineinander gesteckt werden, sondern sind recht lose. Wir haben es dann mit Schaum versucht, der sich aber ausbreitet. Dadurch hat sich das
relativ dünne Plastik verzogen und die Klappe hat geklemmt. Hier musste ich mit einer Feile ran und nacharbeiten.
Außerdem muss ich meinem Vorredner Recht geben, was den Riegel selbst betrifft. Wirkliches stabil ist er nicht. Ich setzte darauf, dass der Tunnel (wie bereits gesagt, bei mir
um drei Elemente verlängert) innen so lang und glatt ist, dass eine Katze nicht den Halt hat, um die Kraft aufzubringen, mit Gewalt die Klappe aufzubrechen.
Fazit: wenn es keine andere Möglichkeit gibt, durchaus einen Versuch wert. Der Mechanismus selbst funktioniert problemlos, nur die Verarbeitung lässt noch Wünsche offen.