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Peter Lundt und die Rivalinnen der Rennbahn: Detektiv Peter Lundt - Folge 11. [Audiobook] [Audio CD]

Arne Sommer , Mark Bremer
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

21. Dezember 2009
Pferdegetrappel und Motorgejaule - der neue Fall raubt Peter Lundt den letzten Nerv! Zwischen zerstrittenen Zwillingsschwestern, der Trabrennbahn Bahrenfeld, einer Kartrennbahn in Billstedt, einem abgehalfterten Fernseh-Casanova und einem feinen Gestüt in Hamburgs Süden taumelt der blinde Detektiv direkt in die Katastrophe. Die Spur sich häufender Versicherungsfälle führt ihn in einen brennenden Stall und ausgerechnet die leidenschaftlich gehassten Vierbeiner werden zu seiner letzten Chance.


Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio); Auflage: 3 (21. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783785742242
  • ISBN-13: 978-3785742242
  • ASIN: 378574224X
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 523.054 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

MARK BREMER wurde 1972 in Hamburg geboren und entschied nach Volontariat und Schauspielschule, dass auch das Sprechen seine Berufung ist und gehört seitdem zu den profiliertesten deutschen Sprechern. Leicht und unterhaltsam führte er mit seiner Stimme durch die Bambi-Verleihung 2003 und sprach einfühlsam die TV-Dokumentation zum 11. September 2001 von den Brüdern Naudet.
Synchronisation, Feature, Dokumentarfilme oder Werbung - dank seiner stimmlichen Ausdruckskraft ist er in jedem Metier zu Hause und seit Jahren auch ein beliebter Hörbuchsprecher.


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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer wieder erfrischend 14. Februar 2010
Von Hoerspiel3 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Endlich wieder ein neuer Fall mit dem blinden Detektiv. Die Veröffentlichungsabstände sind ja leider nicht ganz kurz. Das hat aber indirekt auch den großen Vorteil, dass sich die Serie nicht so rasch abnutzt. Warum sie das überhaupt tun sollte? Dazu später mehr in dieser Rezension.

Wie man es von der Serie gewohnt ist, wirft sie einen ohne große Vorrede mitten ins Geschehen.
So findet man sich zusammen mit Peter Lundt und seiner Assistentin Anna Schmidt in einer Kartbahn wieder, wo ihnen nicht nur eine Klatschreporterin sondern auch die Gesuchte über den Weg läuft. Doch aus welchem Grund sie diese aufsuchen offenbart sich zunächst noch nicht.
Dieses Vorgehen empfinde als deutlich reizvoller als die konventionellere Variante mit einem ausführlichen Beginn, in dem einen zunächst der gesamte Sachverhalt, am besten noch in ausufernden Dialogen, eröffnet wird. Dadurch würde dieser Fall eine Menge verlieren. So ist man als Hörer wesentlich stärker gefordert, sich in dem Geflecht aus neuen Figurenkonstellationen und noch unbekannten Hintergründen zurecht zu finden (und dabei evtl. sogar einen kleinen Patzer zu entdecken).

Die Geschichte bahnt sich in äußerst erfrischenden Dialogen ihren Weg. Während andere Dialogschreiber gerne mal ins Schwafeln verfallen sind sämtliche Texte hier derart messerscharf und auf den Punkt, dass das Hörspiel einen sehr hohen Wiederhörfaktor ohne Abnutzungserscheinungen mit sich bringt.
Natürlich hat das prägnante Figurenduo Peter Lundt und Anna Schmidt einen hohen Einfluss auf den Verlauf der Dialoge und sehr viel hängt daher von den beiden Sprechern ab. Mark Bremer spricht die Rolle wie eh und je mit einer kauzigen Lebendigkeit, dass das zuhören die pure Freude ist. Doch Anna Schmidt (Elena Wilms) lässt sich von ihrem Vorgesetzten zu keinem Zeitpunkt den Schneid abkaufen.

Die Handlung spielt sich in einem unterhaltsamen und abwechslunsgreichen Milieu ab. Wer sich im Vorfeld ebenfalls gefragt haben sollte, wie Pferde- und Kartrennen atmosphärisch sinnvoll zu kombinieren sind, der bekommt hier ein interessantes Beispiel präsentiert, wie das funktionieren kann.
Mit vielen Szenenwechseln bleibt die Erzählung stets temporeich und bei den hoch unterhaltsam gestrickten Dialogen hat Langeweile sowieso keine Chance. Da macht es letztlich gar nicht viel aus, dass der Plot selbst eher Krimistandard und nicht wirklich außergewöhnlich ist. Das was hier hauptsächlich zählt ist das ganze drumherum - und dies ist einmal mehr großartig gelungen.

Zu Anfang hatte ich die Frage in den Raum geworfen, weshalb sich die Serie überhaupt abnutzen sollte, wenn die Dialoge und Geschichten selbst stets frisch daherkommen. Die Antwort ergibt sich mit Blick auf die musikalische Umsetzung. Diesbezüglich hat man bereits von Anbeginn an einen ganz eigenen Weg verfolgt, den ich stets als sehr angenehm und stimmig empfand, der sich aber über die Zeit nur geringfügig verändert hat. So hört man über weite Strecken noch immer dieselben Stücke. Das ganze würde bei einem enger gesteckten Veröffentlichungsrhythmus allerdings deutlich störender auffallen als es das so tut.

Von Seiten der Geschichte wird immer wieder auch ein stärkerer Fokus auf die Geräuschkulisse gelegt. Da ist es natürlich notwendig, dass diese nicht einfach nur oberflächlich hingerotzt sein darf - und das ist sie auch absolut nicht.

Fazit:
+ erfrischende Dialoge
+ hochkarätiges Sprecherensemble
+ abwechslungsreicher Plot
o etwas zu wiederholungslastige Musikuntermalung
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hörspiel mit Wohlfühl-Garantie... 23. Januar 2010
Von S. Forster TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Die Peter-Lundt-Reihe gehört mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingshörspielen, die schon fast mit den Drei ??? mithalten kann, was das Wohlbefinden beim Lauschen betrifft. Schon die Titelmelodie löst Entspannung aus und die liebgewonnenen Charaktere kennt man mittlerweile so gut, dass einem alles vertraut vorkommt. Zusammen mit den manchmal kuriosen, aber immer interessanten und überraschenden Fällen ergibt sich eine tolle Mischung, auf die ich nicht mehr verzichten kann.
Auch wenn man nicht aus Hamburg kommt, lohnt sich ein ein Ausflug in Peter Lundts Wirkungskreis, in der Realität wie über den Gehörgang. :-)

In dieser Folge geht es um eine schon langanhaltende Familienfehde, deren Beteiligte nach und nach ihre Masken fallen lassen, um am Schluss endlich ihr wahres Gesicht zu zeigen. Besonders positiv fällt hier Susanne Sternberg in einer Doppelrolle auf. Sie spricht die seit fast zwanzig Jahren zerstrittenen Schwestern Loretta und Wynona und gibt beiden einen ganz eigenen Charakter. Mit Uta Dänekamp, Tanja Dohse, Mia Diekow und Tim Kreuer sind auch die Nebenrollen wieder klasse besetzt und zusammen mit den eingespielten Stammsprechern Bremer, Wilms und Quast bieten sie ihren Hörern 58 Minuten lang tolle Unterhaltung.
Ein wenig traurig war ich über die Umbesetzung der Rolle des Oliver Zornvogels, der hier von Olaf Reichmann statt wie gewohnt von Tetje Mierendorf gesprochen wird. Die kurzen Szenen, in denen Lundts bester Freund dieses Mal seinen Auftritt hat, werden auch von Reichmann gut ausgefüllt, doch Mierendorf gehört eben einfach mit dazu. In der zwölften Folge soll er erfreulicherweise wieder seinen Part übernehmen.
Musik und Geräusche sind wie immer perfekt passend von Stefan Ziethen und Andreas Lück eingesetzt worden, die Atmosphäre auf den Rennbahnen und im Pferdestall wirkt sehr authentisch und gibt allem den letzten Schliff.

Eine abwechslungsreiche und kurzweilige Folge, der hoffentlich noch viele interessante Fälle und Kabbeleien der Hauptfiguren folgen werden.
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3.0 von 5 Sternen Amüsant - aber nicht Peter Lundt in Bestform 27. Juni 2010
Von Anke B. "Hoerzentrale.de" VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Diesmal verschlägt es den schnippischen blinden Detektiv, Peter Lundt, in seinem neuesten Fall sowohl auf die Kartbahn als auch auf die Pferderennbahn. Dabei hat diese Folge weniger mit Autos und Pferden zu tun als vielmehr mit zwei verfeindeten Schwestern und kompliziertesten zwischenmenschlichen Beziehungen. Nicht zu unrecht beschreibt der gefallene Ausspruch "Wir sind doch hier nicht bei GZSZ!" den Folgeninhalt mehr als treffend.

"Rivalinnen der Rennbahn" beginnt wie die meisten Lundt-Folgen mitten in einer Szene. In diesem Fall auf der Kartrennbahn mit Motorengeheul und Gummiquietschen im Hintergrund. Was der Detektiv und seine Assistentin hier genau suchen, erfährt der Hörer zuerst nicht. Und obwohl man diesen Erzählstil schon aus diversen anderen Lundt-Hörspielen kennt, ist dieser Einstieg schon ein wenig schwierig. Doch ist das Verwirrspiel erst einmal durchschaut und aller Unklarheiten beseitigt, scheint alles klar. Wäre nur noch zu lösen, wer die Anschläge auf das Gestüt verübt, bei denen jetzt sogar jemand verletzt wurde. Und nicht nur dass - Auch Peter Lundt ist plötzlich in Lebensgefahr.

Insgesamt gesehen hat diese Hörspielfolge wirklich einen Hauch von Fernseh-Soap. Und das ist irgendwie schade, denn langsam entsteht der Eindruck, dass der blinde Detektiv nur noch sehr plumpe Fälle zu lösen hat. Denn seien wir doch mal ehrlich: Der hier präsentierte Kriminalfall ist weder besonders komplex noch in irgendeiner Art außergewöhnlich. Da hat Peter Lundt schon ganz andere Kaliber aufgeklärt. War der letzte Teil schon sehr Lundt-untypisch, setzt sich dieser Trend in dieser Hörspielfolge fort. Das Hörspiel weiß aber dennoch zu gefallen. Zum einen lebt die Folge vom staubtrockenen Humor des Detektivs und zum anderen durch die witzigen Dialoge (siehe Booklet). Durch den genialen Wortwitz rückt der eigentlich zu lösende Fall ein bisschen ins Hintertreffen und die eigentliche Auflösung haut einen auch nicht aus den Schuhen.

Viele schräge Gestalten machen noch längst kein gutes Hörspiel, viele gute Sprecher machen allerdings eine lahme Story ein wenig interessanter. Den besten Sprecherjob liefert hier auf jeden Fall Mark Bremer als blinder Detektiv. Ein bisschen stellt er sogar alle anderen in den Schatten. Wobei das nicht ganz stimmt, denn auch Elena Wilms als seine sehende Assistentin sowie Angela Quast als Sally machen eine gute Figur - wie sonst auch. Tanja Dohse klingt dagegen als nervige Journalistin genauso anstrengend wie Susanne Sternberg in einer Doppelrolle als verkrachte Schwestern Loretta und Wynona. Mir persönlich sind diese drei Figuren ein wenig zu überdreht, was die Sache etwas unglaubwürdig rüberbringt und wirklich fast GZSZ-Parallelen aufweist. Am Rest der Truppe kann man dagegen nichts aussetzen. Sogar Olaf Reichmann als neuer Sprecher von Oliver Zornvogel macht einen guten ersten Job. Doch viel lieber hätte ich es gesehen, wenn der "alte" Zornvogel (also Tetje Mierendorf) die Rolle weiter gesprochen hätte. Solche Tauschaktionen tun einer Serie nie besonders gut.

Bei der Soundkulisse und sowie der Inszenierung des Hörspiels ist alles beim Alten geblieben. Hier gibt es nichts auszusetzen. Die Übergänge der einzelnen Kapitel sind mit den gewohnten Lundt-Klängen untermalt, die ein wenig an Fahrstuhlmusik erinnern und jede einzelne Szene ist aufwendig arrangiert.

Zählt man alles zusammen, ist "Rivalinnen der Rennbahn" ein eher durchschnittliches Hörspiel. Die Handlung erzählt leider keine typische Lundt-Geschichte, dafür überzeugt vor allem die technische Umsetzung.
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