Pressestimmen
"ein bewundernswerter publizistischer Balanceakt ..., der wissenschaftliche Neugier und Unterhaltungsbedürfnis gleichermaßen befriedigt." Hans-Christoph Zimmermann, Generalanzeiger, 24.06.2004
"das Buch ( mit Beiträgen von Ilse Aichinger, Elfriede Jelinek oder Georg Seeßler sowie historischen Texten unter anderem von Bertolt Brecht und Lorre selbst) [...] vermittelt ein lebendiges Bild über eine Zeit der radikalen Umschwünge - die multikulturellen Stegreif- und Kabarettbühnen Wiens nach 1918, die Theaterrevolution Brechts in Berlin der Zwanziger- und Dreißigerjahre, die wirkmächtige Allianz aus rechts-totalitären Fantasien und modernistischem Naturalismus, die das Paar Thea von Harbou (Buch) und Fritz Lang (Regie) mit "M" einen zwiespältigen, großen Film über die moderne Stadt und die Organistationskraft der Medien und des Mob schaffen ließ." Michael Loebenstein, Falter, 28.05.2004
Kurzbeschreibung
Mit seiner Rolle in Fritz Langs "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (1931) wurde der am 26. Juni 1904 geborene Altösterreicher Peter Lorre zum Inbegriff des Bösewichts im internationalen Kino. Seine zahlreichen Auftritte in Hollywood, wohin er 1934 emigrierte, steigerten seinen Ruhm. Der neue Band der Buchreihe Zsolnay/Kino, einer Kooperation des Österreichischen Filmmuseums und des Zsolnay Verlages, präsentiert neben zum Großteil unpublizierten Photos und Illustrationen, nicht nur vielfältige Perspektiven auf Lorres Leben und sein Werk, sondern wirft auch literarische und analytische Zooms auf seine wichtigsten Filme.