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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.12.2002
Ziemlich angetan ist der Rezensent Hans-Jörg Rother von diesem Buch über den Regisseur Peter Lilienthal, nicht zuletzt weil das Buch zum Weiterforschen einlädt: "Töteberg analysiert das Werk dieses Außenseiters nicht, er bringt es ins Gespräch." Dabei liefert er reichlich Hintergrundwissen über den als Kind vor den Nazis und später zum Studium nach Berlin zurückgekehrten Künstler - auch wenn einige interessante Fragen offen bleiben, z.B. über "Lilienthals plötzlichen Abschied von der Berliner Akademie der Künste". Auch gefällt es dem Rezensenten, dass man sich in diesem Buch auf mehreren Wegen über Lilientahl informieren kann und so einen vielfältigen Zugang gewinnt: "durch die Biografie, das ausführliche Gespräch und mehrere Texte des Regisseurs".
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Kurzbeschreibung
Peter Lilienthal ist ein Kinozauberer, der das Kunststück beherrscht, aus den Banalitäten des Alltags wie den politischen Katastrophen des Jahrhunderts poetische Funken zu schlagen. In diesem Buch entfaltet er seine Ästhetik des Widerstands. "Eine Annäherung an eine Schlüsselfigur des jungen deutschen Films nicht nur über seine Werke, sondern über Zeitgenossen, über Ereignisse, über berufliche und persönliche Stationen." (FAZ) "Endlich ein Büch über Peter Lilienthal!" (epd Film) "Obwohl Lilienthal seit über vierzig Jahren in Deutschland Filme dreht, ein großes und bedeutendes filmisches Oeuvre geschaffen hat und beispielsweise für seinen Film 'David', einen der bedeutendsten Spielfilme über den Holocaust, den Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele erhalten hat, ist Lilienthal ein Außenseiter im deutschen Film geblieben, wie allein schon die Tatsache verdeutlicht, dass dies - man glaubt es kaum - das erste Buch über ihn ist! Ein auch reich illustrierter Band, den man sich schon lange gewünscht hat und bei dem man neidisch wird, dass man ihn nicht selbst geschrieben hat." (Helmut G. Asper) "Das Buch stellt Peter Lilienthal nicht nur vor - es macht mit ihm vertraut. Und es macht Lust auf die Erzählfilme deeises wichtigen deutschen Regisseurs." (NDR)