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Peter Camenzind: Erzählung (suhrkamp taschenbuch)
 
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Peter Camenzind: Erzählung (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Hermann Hesse
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 161 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (19. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518458507
  • ISBN-13: 978-3518458501
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,2 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 196.268 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hermann Hesse
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Im Anfang war der Mythus. Wie der große Gott in den Seelen der Inder, Griechen und Germanen dichtete und nach Ausdruck rang, so dichtet er in jedes Kindes Seele täglich wieder.« Mit diesen Sätzen beginnt die erste Erzählung Hermann Hesses (1877–1962), die 1904 im S. Fischer Verlag erschien und ihren Autor mit einem Schlag berühmt machte. Der in unmittelbarer Nachfolge von Gottfried Kellers Grünem Heinrich stehende »Erziehungsroman« hat mit seinen erfrischenden, allem Pathetischen abholden Naturschilderungen bis heute nichts an Charme und Farbe verloren. Hesse selbst hat den dezidierten Individualismus Camenzinds als den »Anfang des roten Fadens« bezeichnet, der sein ganzes Werk durchzieht.

Über den Autor

Hermann Hesse, geb. am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano. Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin. Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das Buch startet mit der Anekdote von dem Dörfler, der das Abenteuer suchte und mit einem selbstgebauten Segelboot über einen großen See segeln wollte. Nach einer kleinen Havarie kehrt er spät nachts wieder Heim und darf sich auch noch den Spott anhören. So ähnlich verläuft im Großen auch die Geschichte von Peter Camenzind.

Camenzind, ein etwas schwermütiger, einzelgängerischer Junge aus den Schweizer Alpen, zieht nach dem Tod seiner Mutter in die Welt hinaus. Er studiert, dichtet, erlebt einige unerfüllte Liebesschwärmereien und tragische Freundschaften. Immer wieder zeigt sich, dass Camenzind, ein ausgesprochener Naturbursche, bei den Menschen die Naturverbundenheit und die Menschlichkeit vermisst. Sehr schön beschrieben ist die liebevolle Freundschaft zu dem gelähmten Bonni, den Camenzind intensiv pflegt - bis auch er stirbt. Camenzind ist enttäuscht von der Oberflächlichkeit der Welt, unter anderem ruft der Dichter aus "Ich wollte erreichen, dass ihr euch schämt, von ausländischen Kriegen, von Mode, Klatsch, Literatur und Künsten mehr zu wissen als vom Frühling" oder auch ganz schlicht "Ein Dichter versteht die Natur und hat sie lieb". In den Vorgängen der Natur sieht er das wahre Leben. Die Geschichte schließt sich, als er geläutert in sein Bergdorf zurückkehrt und ein wenig um den Spott seiner Nachbarn bangt.

Hesse hatte mit diesem Werk von 1904 seinen Durchbruch. Bereits hier zeigt sich der Leitgedanke von der Suche nach dem Lebenssinn, Liebe und dem wahren Selbst des Menschen, der sich durch alle seine Bücher zieht. Hesse wünscht sich ein "Menschsein ohne Schale, ohne Maske". Es ist eine durchaus realistische und eher traurige Geschichte, und neben dem "Steppenwolf" für mich eines seiner schönsten Werke.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Diesen Roman Hesses halte ich persönlich für einen der gelungensten. Die Hauptfigur, Peter Camenzind, ist, wie alle Figuren Hesses, ein "Sucher"; dessen individuelle Rückschau auf sein Leben läßt den Leser zunächst noch hoffen, Camenzind möge im herkömmlichen Sinne zu seinem Lebensglück finden: die Liebe zu Elisabeth jedoch erfüllt sich nicht. Die Fährnisse, die Camenzind durchlebt und durchleidet, lassen ihn nicht zerbrechen, sondern reifen; der Leser sieht mit Erstaunen, daß Camenzind, in dessen Schublade die Anfänge einer großen Dichtung schlummern, als dieser schon alt ist, eine durchaus positive Bilanz seines Lebens zieht und keineswegs glaubt, etwas verpaßt zu haben.Das große Credo ist auch hier die Liebe, von der Camenzind geleitet wird.Ganz nebenbei- durch den auktorialen Ich- Erzähler relativiert- werden dem Leser sehr subjektiv erscheinende Lebensweisheiten vermittelt. Ein ästhetisches Vergnügen ist auch in diesem Hesse- Roman die sprachliche Gestaltung.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dichter durch Bestimmung 24. August 2003
Format:Taschenbuch
Ein weiterer Klassiker des Jahrhundertschriftstellers Hermann Hesse. Die Charakterstudie des Peter Camenzind ist bis heute eins der eingängigsten und kunstvoll geschriebensten Werke der deutschen Literatur.
Peter Camenzind, ein Bauernjunge aus dem Nimikon, zieht aus um die Welt und die Liebe für sich zu entdecken. Er verlässt nach dem Tod seiner Mutter die von ihm geliebten Alpen in Richtung Großstadt. Auf seinen Fahrten durch Europa begeht er allerhand Bekanntschaften. Er wird Freund einiger weniger Auserwählter, von denen ihm einer nach dem anderen entweder stirbt oder auf andere Art verloren geht. Seine einzig wahre Liebe findet er in der zarten und wunderschönen Elisabeth, die er aber später durch seine Unentschlossenheit an einen anderen verliert. So bleibt ihm nach seinen unzähligen Reisen und Tragödien bis zu seiner Rückkehr ins heimatliche Camenzindsche Dorf einzig der Glaube an Franz von Assissi, seinen Lehrmeister, der Gott des Weines und sein ihm wenig geliebter Vater. Schlussendlich findet Camenzind sich mit dem Gedanken ab das er dazu berufen ist von den Schönheiten der Natur und seiner Liebe zu den Menschen zu künden. Er erkennt seine Bestimmung....er ist ein Dichter.
Hesse gelingt es, wie in jedem seiner Roman, durch seine kunstvolle Erzählweise zu gefallen jedoch ist "Camenzind" in meinen Augen keineswegs perfekt. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl das Hesse ein wenig übertreibt, dies ist lediglich meine subjektive Meinung!
Für Hesse Fans ist Camenzind ein Pflichtkauf und die anderen sollten ihm zumindest eine Chance geben.
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