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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
The Pet - die Sklavin,
Rezension bezieht sich auf: The Pet - Die Sklavin (DVD)
Der Regisseur D. Stevens behandelt in diesem Film die Themen des freiwillig gewählten Pet Play", die unfreiwillige kriminelle Sklaverei und den genauso kriminellen Organhandel mit den Organen von Sklaven - von Menschen die keine Wahl haben geschweige denn, dass sie als Mensch behandelt werden. Im BDSM- Bereich, zu dem Pet play gemeinhin gerechnet wird, entscheiden sich mündige, volljährige, selbstbewusste und selbstständige Personen für eine befristete Spielzeit" für die Rolle als Sub", als Sklave oder Sklavin" oder eben als Haustier" oder Pet". Der Regisseur D. Stevens stellt den BDSM- Bereich den kriminellen Handlungen der Sklavenjäger und Organhändler gegenüber. Eine weitere Nebenhandlung ist die Tierquälerei und die Lieblosigkeit in normalen" Beziehungen.Eine Mischung, die in BDSM- Kreisen gemeinhin mit Augenrollen und Kopfschütteln betrachtet wird. Niemand in BDSM- Kreisen möchte mit diesem schwerkriminellen Milieu und diesen verbrecherischen Methoden auch nur das Geringste zu tun haben. Die Kombination dieser Themen, die so gegensätzlich wie Himmel und Hölle sind, gelingt in meinen Augen auch eher schlecht. Die Geschichte der Blumenverkäuferin (Andrea Edmondson) mit einem lieblosen, trinkenden und tierquälerischen Freund" die unverhofft von dem sehr reichen, gebildeten Philippe (Pierre du Lat) angesprochen und zum Abendessen eingeladen wird, ist glaubhaft. Es ist auch noch glaubhaft, dass sie sich von ihm einladen lässt sein Anwesen zu besuchen, seine Katze auf seinem Grundstück zu beerdigen und -ohne jeglichen Sex- für ein paar Tage in die sehr gut bezahlte Rolle seines verstorbenen Haustiers zu schlüpfen. Sie wird nackt und angeleint spazieren geführt, gefüttert und gewaschen, schläft über Nacht im Käfig und verhält sich auch sonst wie ein Hund. Die liebevolle, zärtliche Zuwendung von Philippe, ihres Besitzers", steht im krassen Gegensatz zum asozialen Verhalten ihres Freundes". Dieser Gegensatz zwischen normal" und Pet play" macht ihre Entscheidung nachvollziehbar und verständlich, sich erneut, fürstlich bezahlt und dieses Mal für länger diese Rolle zu spielen. Ihre Bereitschaft, sich brandmarken und taggen zu lassen und ein E- Halsband für Philippe zu tragen - nun, das gibt es in der Realität, freiwillig und wohl überlegt. Die Verbindung von Philippe mit kriminellen Sklaven- und Organhändlern -die ihm den Tipp gaben sich der Blumenhändlerin zu nähern die sie für ihn identifiziert hatten - ist für mich etwas unklar. Das Geschäftsmodell der Kriminellen in einem Land ohne Meldegesetz und mit Millionen illegaler Einwanderer die niemand kennt und vermisst Organ- und Sklavenhandel zu betreiben ist zwar glaubwürdig, hat aber auf mich als Zuschauer eine zu synthetische, seltsame Wirkung. Es passt nicht, auch wenn es logisch erscheint. Der Einwand einiger Kritiker es wäre eine lächerliche Behauptung dass jeder Mensch innerhalb von 14 Tagen zum Sklaven erzogen werden kann möchte ich zurückweisen. Alle Berichte aus den bekannten Schurkenstaaten" sprechen eher für eine kürzere Zeit. 3 Minuten ohne Luft, 3 Tage ohne Wasser... you got the message? Dass Philippe den Tag, der ihn als Eigner seines Hundes" ausweist, versehentlich verliert und sein Hund" dann beinahe von den Kriminellen für eine Organspende geraubt wird ist spannend erzählt, wirkt aber gekünstelt. Dass die frühere Blumenverkäuferin bei dieser versuchten Entführung eine Spritze erhält an deren Folgen sie in der Nacht stirbt wird dramatisch und gefühlvoll gespielt - an dieser Stelle schaut man den Film aber distanziert an so dass dies nicht so ankommt wie es gedacht war. Beachtenswert die große schauspielerische Leistung von Andrea Edmondson, die sich mit unglaublicher Natürlichkeit über weite Strecken völlig nackt und auch auf allen Vieren in die Hunderolle einfindet - so natürlich, daß man als Zuschauer kaum registriert dass sie nichts außer ein Halsband am Körper trägt. Pierre du Lat - bis auf die Szenen gegen Ende des Films spielt er den exzentrischen reichen Adligen glaubwürdig. Freilich, es wäre glaubwürdiger gewesen hätte er einen englischen Baron gegeben und der Film hätte sich in den grünen Hügeln Englands und in einigen Londoner Ecken abgespielt. Man kann es Pierre du Lat aber abnehmen dass er seinen realen Hund vermisst und einen Ersatz möchte. Ob Hund oder Mensch der den Hund spielt - in erster Näherung gleichgültig solange die gegenseitige unbedingte Liebe zwischen Eigner und Tier" vorhanden ist. Der Film nimmt zahlreiche Anspielungen an die Geschichte der O", angefangen vom herrschaftlichen Anwesen von Philippe mit den kiesbedeckten Auffahrten und der schwarzen Haushälterin. Auch ist der Film sehr reich an Nebenhandlungen und Anspielungen - grundsätzlich hat alles in diesem Film eine Bedeutung, nichts ist zufällig und ohne Grund gespielt. Ob es das sehenswerte Rennen" von zwei Pets" im Schnee ist oder ob Andrea Edmondson in ihrem Käfig Pippi machen musste - man sich den Film mehrmals ansehen um alles gesehen zu haben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fremdherrschaft,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Pet - Die Sklavin (DVD)
Philip ist wohlhabend und glücklich verheiratet. Das blicksichere Anwesen und das diskrete Personal gewährleistet, dass sich Philip nicht an alle Regeln eines modernen Kulturkreises halten muss. So kommt er nach dem Tod seines geliebten Hundes auf die Idee, die Blumenverkäuferin Mary anzusprechen und ihr ein gewagtes Angebot zu unterbreiten. Philips Frau ist aus beruflichen Gründe längere Zeit nicht vor Ort und so kann er die erkaufte Situation ungestört genießen.Was wie ein Experiment begann geht auf und Mary findet Gefallen an ihrer neuen Rolle und an dem dafür gebotenen Honorar. In Philips Kreise gibt es weitere Personen, die eine ähnliche Neigung pflegen und so ist es nicht verwunderlich, dass sich dazu auch ein Markt mit Anbietern und Nachfragern herausgebildet hat. Als Philips Frau nach Hause kommt, akzepiert sie den neuen Hausgast als willkommene Abwechslung. Erst als fremde Männer auf Philips Anwesen auftauchen und Mary mitnehmen wollen, wird das bizarre Idyll gestört. Im Vor- und im Nachspan des Film wird mit statistischen Zahlen auf den noch heute vorhandenen Missstand der Sklaverei hingewiesen. Die erzählte Geschichte ist eher die Sonnenseite des kriminellen Fehlverhaltens. Nur am Rande tauchen jene finstere Figuren auf, für die Kommerz, Menschenverachtung oder die Beschaffung eines menschlichen Organs im Vordergrund stehen. Der Film kommt weitestgehend ohne körperliche Gewalt aus, aber jene nicht sichtbare kontrollierende Kraft ist ungleich brutaler und gemeiner als jene, die man aus Horrorszenen kennt. Die gewählten Szenenbilder sind gut ausgewählt und detailreich ausgeschmückt. Regie und Schauspieler leisten sehr gute Arbeit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
sehr langatmiger Film,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Pet - Die Sklavin (DVD)
Der Film enthält wenig Aktionen, er ist sehr langatmig. Dazu kaufte ich ihn bei den X-Filmen, was gar nicht seiner Kategorie entspricht. Es ist ein interessantes Thema, aus dem man viel mehr rausholen könnte.
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