Erst einmal: Ich mag diese Art von Büchern. Romane über das Leben in den bundesdeutschen Bildungseinrichtungen. Stets satirisch unterlegt und mit einigen Kenntnissen behaftet. Ein jeder der Schulen besucht/besucht hat, wird wohl einige Passagen aus dem Buch mit dem tatsächlichen Leben verknüpfen können. Das vorliegende Werk hat teilweise die oben genannten Eigenschaften. Das Lesen des Buches ist jedoch kein Vergnügen. Es ist relativ kurz und hat keine übergeordnete Story/Handlung, die sich über das ganze Buch hinweg vollzieht. Dies reduziert die Wichtigkeit einiger Passagen bis auf Null. Der Autor muss aber für seinen Mut gelobt werden, dieses(kritische) Buch verfasst zu haben. Für Liebhaber dieses Genres, empfehle ich die Romane und Bildungsbücher eines ehemaligen Hamburger Uniprofessors für Anglistik.