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Pest in Breslau: Kriminalroman Taschenbuch – 1. Juli 2009

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 280 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247274
  • ISBN-13: 978-3423247276
  • Originaltitel: Dzuma w Breslau
  • Größe und/oder Gewicht: 9,2 x 3 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 85.986 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marek Krajewski, 1966 geboren, ist Altphilologe und war Dozent an der Universität Breslau. Seit 2007 konzentriert er sich ganz auf seine Tätigkeit als Schriftsteller. Er lebt in Breslau. Seine Krimiserie mit dem Antihelden Eberhard Mock ist in Polen und inzwischen auch in Deutschland sehr erfolgreich, die Romane wurden in Polen u.a. als »Krimi des Jahres« und mit dem »Paszport Polityki«-Preis ausgezeichnet, in Deutschland wurden sie mehrmals auf die KrimiWelt-Bestenliste gewählt.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Gonsch am 6. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
Selten habe ich einen Thriller von solcher Intensität, Dramatik und Spannung in Händen gehalten. Marek Krajewski fängt sprachgewaltig die Atmosphäre der Stadt Breslau, des Prostituierten-Milieus, dieser Zeit, die geprägt war von Gewalt, Armut, Arbeitslosigkeit aber auch von Wandel und ein ungeheuren Lebenslust lebendig, virtuos und stilsicher ein. Die Bilder die er zu malen versteht sind düster, brutal und roh. Die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen zeichnet er gnadenlos, sexistisch und verdorben; die aus allen Fugen geratene Gesellschaft, die noch von voller sozialer Hierarchien erstarrt, scheint dem sicheren Untergang geweiht und diesem auch noch mit Freude entgegen taumeln zu wollen.

Der Autor erstellt in Pest in Breslau ein nur scheinbar groteskes Sittengemälde einer gnadenlosen Zeit, die voller Absurditäten und Abnormitäten zu strotzen scheint. Mit einem unglaublich spannenden, atmosphärisch stimmigen und absolut intensiven Kriminalfall drum herum hat dieser Kriminalroman wirklich alles, was ein Bestseller braucht!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Floetelei am 2. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
Der Altphilologe Marek Krajewski ist in seinem Heimatland Polen der zurzeit vielleicht populärste Krimischriftsteller. Er hat sich aber auch in Deutschland längst einen Namen gemacht. Denn die fünf Krimis, die bisher auf Deutsch erschienen sind, spielen alle im Breslau der Vorkriegs- und Kriegsjahre. Sein jüngstes Buch Pest in Breslau" handelt Anfang der 1920er Jahre. Es dreht sich um eine geheimnisvolle Sekte von Menschenfeinden, die morden, um die Welt von Unrat" zu befreien. Der Plot dieses Buchs ist ein bisschen arg weit hergeholt und manchmal etwas anstrengend aufgrund vieler Personen- und Perspektivenwechsel. Dennoch ist das Buch lesenswert, denn Krajewskis Breslau-Reihe passt in ein kein herkömmliches Krimi-Schema. Im Unterschied zu Thrillern, in denen blindlings gemordet wird", bieten Krajewskis Romane nicht nur spannende Unterhaltung, sondern auch soziale Sittenbilder". Die Hauptfiguren in seinen Romanen sind, wie sein Ermittler Eberhard Mock, fast alle Deutsche. Das spiegelt die damalige Realität Breslaus wider. In der einst viertgrößten deutschen Stadt lebten vor 1945 rund 600 000 Deutschen und nur etwa 15 000 Polen. In Deutschland geriet Krajewski, Jahrgang 1966, deshalb in den Geruch, Vertriebenenprosa" zu schreiben. Jenseits der Oder, vor allem im heutigen Wroclaw, sieht man das laut Krajewski viel entspannter: Die Polen sind neugierig auf das ihnen unbekannte Breslau, dessen Vorgeschichte im Sozialismus ein Tabuthema vor."
Zu dem Reiz, den diese Geschichten aus einer untergegangenen Welt per se ausstrahlen, kommt ein Ermittler, der wahrscheinlich mehr unsympathische als sympathische Züge hat. Wie Krajewski, ist er in griechischer und römischer Altphilologie bewandert und zitiert mit Vorliebe und bei den bizarrsten Gelegenheiten antike Dichter. Er säuft oft, er geht gerne zu Huren, er ist alles andere als ein vorbildlicher Polizist. Außergewöhnlich. Ich werde noch mehr davon lesen.
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Von threeseven am 30. Juni 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Herzlichen Dank an den Autor,destailreich läßt er seinem(nen) Antihelden im alten Breslau ( Wrocslaw) agieren.
Der unverkrampfte Erzählstil-jenseits von Vertriebenenprosa (!) , macht das Buch für mich überragend.
Neben der Story noch ein Blick in eine alte , untergegangene Welt -Klasse umgesetzt!

Was man wissen sollte -der Autor führt den Leser an die gehurte und gesoffene Schmerzgrenze -ohne jedoch die dünne Linie des Geschmacks zu überschreiten.

Nicht unbedingt was für heranwachsende!
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Von Joanna Gellert am 28. Dezember 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Interessante an der Geschichte ist, dass dieses mal der Kommissar Mock selber zum Opfer wird.Es bringt mit sich spannende und düstere Situationen.
Doch für mein Geschmack an vielen anderen Stellen zu langatmig erzählt.
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