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Peru kompakt
 
 
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Peru kompakt [Taschenbuch]

Katharina Nickoleit , Kai Ferreira Schmidt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 14,90  
Taschenbuch, März 2004 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 267 Seiten
  • Verlag: Reise Know-How Rump GmbH; Auflage: 1 (März 2004)
  • ISBN-10: 3896623397
  • ISBN-13: 978-3896623393
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.265.346 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Peru-kompakt stellt das beliebteste Anden-Reiseland Südamerikas in kompakter Form vor, ganz in Farbe. Beschrieben werden alle Reisehöhepunkte wie Cusco, Machupicchu, Arequipa, der Titicacasee, Kolonialstädte, Touren in das Amazonas-Tiefland und in die schönsten Nationalparks. Außerdem Ziele in der Küstenwüste, die Kulturstätten in Nordperu und ein Abstecher nach La Paz mit Tiwanaku in Bolivien. Für organisiert-Reisende der optimale Reiseführer, um alle Highlights Perus kennenzulernen. Das Buch nennt die besten Adressen für Ihre Reise, gibt Tipps und praktische Hinweise zur Vorbereitung und kombiniert verlässliche Reiseinformationen mit unterhaltsamen Exkursen über Land und Leute, visualisiert durch viele Fotos und Karten.

Auszug aus Peru kompakt von Katharina Nickoleit, Kai Ferreira Schmidt. Copyright © 2004. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Auf der südlichen Panamericana
Vom Fuß bis zum Scheitel nacktes Gebirge. Nicht ein Baum, nicht ein Strauch, nicht ein Grashalm. Auch nicht der geringste Ansatz irgendwelcher Vegetation. Eine großartige Landschaft, die auf jedes Beiwerk, jeden Schmuck verzichtet, nur aus Linien, Formen und Farben besteht – Wüste und Gebirge. So muss wohl die Welt am ersten Tage der Schöpfung ausgesehen haben, als Erde und Wasser sich schieden: nacktes Gebirge, Wüste und Ozean. Und sonst nichts. Siegfried von Vegesack, Südamerikanisches Mosaik, 1937

„Traumstraße der Welt“ wird die Panamericana auch genannt. Auf kaum einem anderen Abschnitt führt sie an so vielen unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten vorbei wie im Süden Perus. Eine davon hat sie regelrecht durchschnitten: die „Eidechse“, eines der Wüstenbilder von Nasca. Noch weitere Geoglyphen, von zahllosen Robben und Pinguinen bevölkerte Felseninseln und palmenbestandene Wüstenoasen – all dies und noch mehr ist an der 1000 Kilometer langen Strecke von Lima nach Arequipa zu sehen. Heiß flimmert die Luft über dem Asphalt der Panamericana, schnurgerade zieht sie sich durch die Wüste und verliert sich irgendwo am Horizont. Staubwirbel tanzen, und manchmal versperren Sandwehen den Weg. Die Wüste hat viele Gesichter: Mal erscheint sie als steinige, mit Geröll bedeckte Einöde, mal schimmert sie in Farbnuancen von grau über braun bis rot. An den Steilküsten hingegen führt sie in wilden Kurven oft so knapp an den Klippen vorbei, dass bei dem Blick aus dem Autofenster nur der gegen die Felsen brandende Pazifik zu sehen ist.

Das Heiligtum von Pachacamac
Kaum liegen die Armutssiedlungen Limas hinter einem erreicht man das Lurín-Tal, eine fruchtbare Gegend rund 30 Kilometer südlich von Lima. Hier liegen die Ruinen des Heiligtums von Pachacamac, seit dem 9. Jahrhundert ein Wallfahrtsort. Pilger reisten hunderte von Kilometern, um hier das Orakel zu befragen. Die Inka eroberten im 15. Jh. Pachacamac, übernahmen die Tempelanlagen und erweiterten sie um ein weiteres größeres Sonnenheiligtum in Form einer terrassenartig ansteigenden Pyramide. Die gemauerten Terrassen und Lehmwände sind noch recht gut erhalten. Von oben bietet sich ein beeindruckender Blick über die zwischen den Anden und dem Pazifik liegende Ruinenstadt. Einzigartig für diesen Tempel ist, dass er nicht nach der Sonne, sondern nach dem Meer und den Bergen ausgerichtet wurde. Das Prunkstück des kleinen Museums ist eine fein gearbeitete Holzsäule. Die Vertiefungen der Figur waren einst mit Gold oder Silber ausgelegt. Außerdem werden Keramiken und Stoffe präsentiert. !
Neben dem Museum steht ein semisubterraner rekonstruierter Gebäudekomplex, die Casa de las Mamaconas, deren Bedeutung umstritten ist. Ob hier die ausgewählten Sonnenjungfrauen lebten oder ob der Komplex der Verehrung des Mondes diente konnte bis heute nicht geklärt werden. Auf einem kleineren Hügel, auf dem der Pachacamac-Tempel stand, sind einige Terrassen mit Resten einer Bemalung gut erhalten.



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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anonym
Format:Broschiert
In diesem Reiseführer steht wirklich alles drin, was man für eine organisierte Reise nach Peru braucht - und noch einges mehr, so dass man auch mal ohne Reiseleiter lauschige Restaurants und Cafés findet. Außerdem gibt es jede Menge Hintergrundinfos zu Land und Leute. Da kennt sich jemand wirklich im Land aus. Für Individualreisende ist das Buch nicht geeignet - aber für die ist es ja auch nicht gedacht ...
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
ein grosses kompliment für die autoren katharina nickoleit und kai ferreira schmidt!
dieser reiseführer ist nicht nur grossartig geschrieben sondern
versteht es auch, durch umfangreiches kartenmaterial und präzise schilderungen, dem leser die tür zu diesem wunderbaren land zu öffnen. in jeder zeile ist die umfangreiche sachkenntnis der verfasser zu spüren, die es dem reisenden ermöglicht seine ganz
persönliche route durch das land zu planen.
ein absolutes muss für jeden perureisenden.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Aufgrund anderer sehr positiver Rezensionen gewann ich die Vorstellung, dass das Buch besser wäre als der Lonely Planet bzw. geeignet eine individuelle Reise zu machen. Dies ist nicht der Fall!

Es ist eine nette, schön gestaltete Ergänzung für eine Pauschal- bzw. Gruppenreise. So steht es auch in der Einleitung des Buches. Für jemand der günstige Quartiere, Verkehrsverbindungen,... sucht, ist es nutzlos.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

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