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Der 300seitige Reiseführer "Peru kompakt" ist im Februar 2013 bereits in seiner 6., aktualisierten Auflage im Bielefelder Reise Know-How Verlag erschienen. Er zählt damit zu den aktuellsten und bewährtesten deutschsprachigen Reisehandbüchern für dieses lateinamerikanische Land. In seinem komprimierten Format ist er zudem auch der handlichste und der mit weitem Abstand preisgünstigste.

Während der vordere ausklappbare Buchdeckel eine farbige topografische Übersichtskarte des Landes bietet, aus aus der 10 weitere regionale Detailkarten mit Seitenzahl hervorgehen, ist aus der hinteren ein Stadtplan Cuscos ersichtlich. Nach einem Vorwort der drei Autor(innen), Sind in einem "Praktischen Reise ABC" die wichtigsten Informationen alphabetisch unter Stichworten aufgelistet. Unter den Lemma "Gesunheit" gibt es ein, farblich auf gelbem Grund abgesetztes Exkurs“ zu den Symptomen und Indikationen gegen "Höhenkrankheit", wobei ein Aufguss aus Cocablättern, das Nationalgetränk empfohlen wird. Für diejenigen, die sich an den Konsum von "Mate de Coca" zu sehr gewöhnt haben und deshalb industriell hergestellte Infusionsbeutel mit nach Hause nehmen möchten, ergeht jedoch unter dem Stichwort "Zoll" die Mahnung, das dies nach deutschen Recht eine unerlaubte und deshalb strafbare Einfuhr von Betäubungsmittel darstellt. (Gleiches gilt für Bonbons, Schokolade, Bier und alle anderen Lebensmittel bei denen die Blätter des Coca-Strauches verarbeitet wurden, gleichwohl diese Produkte in den Andenländern legal sind.) Ab Seite 25 folgen verschiedene Abschnitte, die "Land und Leute", "Flora und Fauna", "Leben in Peru" sowie das "Leben der andinen Bevölkerung" zum Gegenstand haben. Mit 21 Seiten wurde der Abschnitt "Geschichte und Kulturen" für timediver®'s Dafürhalten etwas zu knapp gehalten, was unverständlich ist, denn dieser Themenkomplex dürfte für die weitaus größte Zahl der Touristen das Hauptmotiv für deren Peru-Reise darstellen. Auch in diesen Abschnitten gibt es erneut "Exkurse", z. B. zu umstrittenen Themen wie "Kinderarbeit", "Coca und Kokain" oder das Nationalgericht "Cuyes"(Meerscheinchen gekocht, gebacken oder am Spieß – bereits optische eine reine Geschmackssache).

Im anschließenden Reiseteil werden, beginnend mit der Hauptstadt Lima die 12 Hauptreiseregionen Perus präsentiert. Hierbei wird weder eine alphabetische, geografische oder wertende Reihenfolge eingehalten. Über die Landesgrenzen hinaus weisen zwei zusätzliche Kapitel "Abstecher nach Bolivien" und "Die Andenmetropole La Paz", die den Reise-Höhepunkten "Cusco – Nabel der Welt", "Das Heilige Tal der Inka" und "Machu Picchu" vorangestellt wurden. Erst im vorletzten Kapitel ist dann Chachapoyas, das Reich der Wolkenkrieger mit ihrem Totenkult und uneinnehmbaren Festung Kuélap zu finden. Diesem gewaltigen Bauwerk kommt mindestens dieselbe Bedeutung zu wie Machu Picchu. Sie ist jedoch weniger populär und nur unter sehr hohem Aufwand zu erreichen, weshalb timediver® am frühen morgen der einzige Besucher war. Neben weiteren praktischen historischen und anderen Information werden die einzelnen Kapitel von einer Vielzahl weiterer "Exkurse", tollen Farbfotos und hervorragenden Karten und Plänen begleitet. Den Abschluss des Handbuches bildet schließlich ein Anhang mit einer Auflistung diverser Reiseliteratur, ein kleiner, nach Sachgebieten gegliederter Sprachführer, zwei Glossaren und einem Register.

Während einige Darstellungen der Autoren korrigiert, bzw. relativiert werden müssen, sollten auch einige Informationsdefizite behoben werden. Das heutige Lima wird als "eine Stadt" vorgestellt, "in der knatternde Motoren eines mörderischen Verkehrs eine ständige Lärmkulisse darstellen und die an Auspuffgasen, Müll zu ersticken drohe." (S. 73) Offenbar waren die Autoren noch niemals in Mexico City, Peking oder Palermo oder andere Städte auf welche diese Eigenschaften eher zutreffen. Auch dem Rat, keinen Wagen an der Straße anzuhalten (S. 22), da man sonst überfallen werden könnte, ist in 99% ein unbegründeter Unkenruf. Der auf einer eigenen Spur fahrende "Metrobus" mit dem man schnell, sicher und preiswert (umgerechnet 51 Eurocents) vom Stadtteil Miraflores in das historische Zentrum Limas gelangen kann, war den Autoren hingegen nicht erwähnenswert. Ebenso fehlen Hinweise darauf, dass ganz Peru mittlerweile das ganze über bereist werden kann und die populären archäologischen Stätten zwischen Juni und August am überlaufensten sind. Die Tipps für Hotels und Restaurants sind durchwachsen, wie timediver® beispielsweise beim empfehlenswerten "Hotel San Augustin International" (S. 176), aber auch hinsichtlich der Gaststätte "Qinta Eulalia" in der Choqquechaca 384 (S. 177), die sich beide in Cusco befinden, feststellen konnte. Letztere, die mit "gewaltigen Portionen" angepriesen wird bietet lediglich "almuerzo" (Mittagessen) an, hat jedoch abends, wenn viele erst von ihren Touren zurückkommen, bereits geschlossen.

Einen groben sachlicher Schnitzer stellt die Vorstellung „Viracochas“ als Sonnengott der Inka dar (S. 163). Tatsächlich handelte es sich bei ihm um den überall in den Anden verehrten Schöpfergott, der Sonnengott wurde von den Inka als Inti oder Tayta Inti (Quechua: "Vater Sonne").

Den dicksten Klops haben sich die Autoren jedoch mit ihrem farblich auf blauem Untergrund abgesetzten Beitrag "Ganz schön teuer..." geleistet (S. 178). Wollen sie den Traum von "Sehnsuchtswelten" zerstören, wenn Sie lamentieren, dass "alleine" das "boleto touristico" umgerechnet 33 Euro kosten würde, Rucksacktouristen sich ernsthaft überlegen würden, die Gegend zu meiden und mittlerweile ein Punkt erreicht worden sei, an dem die Preise kaum noch im Verhältnis zu dem stünden, was man dafür bekommt. Das Maß für ein gerechtes Preis-Leistungsverhältnis scheinen alleine die Autoren verloren zu haben, denn Sie vergessen zu erwähnen, dass man für den genannten Touristenpass insgesamt 20 verschiedene Museen und archäologische Stätten in und um Cusco besuchen kann. An vielen Orten in Europa gibt es einzelne Sehenswürdigkeiten für deren Besuch genauso viel oder auch mehr verlangt wird.

Für die vollkommen unbegründeten Lamenti und die anderen sachlichen Defizite, die hoffentlich in der nächsten Auflage revidiert, bzw. beseitigt werden sollten, wird ein Amazonstern in Abzug gebracht.

Machu Picchu Pueblo (Aguas Calientes) / Peru, den 22. Februar 2014
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am 27. September 2013
In diesem Reiseführer steht wirklich alles drin, was man für eine organisierte Reise nach Peru braucht - und noch einges mehr, so dass man auch mal ohne Reiseleiter lauschige Restaurants und Cafés findet. Außerdem gibt es jede Menge Hintergrundinfos zu Land und Leute. Da kennt sich jemand wirklich im Land aus. Für Individualreisende ist das Buch nicht geeignet - aber für die ist es ja auch nicht gedacht ...
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am 11. Oktober 2014
Wir haben den Reiseführer für eine Rucksacktour durch Peru gekauft, als Ergänzung zum Lonely Planet.

Positiv
- Der Reiseführer ist klein und lässt sich gut in jede Handtaschemitnehmen.
- Er beinhaltet viele Detailinfos über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Peru und liefert somit viel mehr Einblick in die Geschichte und Kultur als Lonely Planet.
- Die Empfehlungen (für Reisebüros / Restaurants) haben sich als gut erwiesen.
- Für die meisten Städten, die besichtigt werden, gibt es hilfreiche Pläne von der Innenstadt.

Negativ
- Immer wieder fehlten bei Empfehlungen die Angaben zu der Adresse.
- Nicht für alle Städte, war ein Stadtplan dabei.

Ingesamt war somit der Reiseführer ganz hilfreich.
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am 5. Dezember 2014
Für einen 4-wöchigen Peru-Urlaub waren die enthalten Informationen etwas dürftig. Zum Glück hatten wir ebenfalls einen Lonley Planet dabei, indem wir tiefgehendere Infos nachschlagen konnten.
Für einen kürzeren "Abstecher" sollte er aber reichen.
Weiterhin ist er leider nicht besonders Up-To-Date, z.B. gab es manche Hotels oder Reisebüros schon gar nicht mehr.
Ansonsten sehr nett geschrieben, nicht zu dick und die wichtigsten Dinge sind enthalten.
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am 13. Oktober 2013
Kompakte Informationen über die einzelnen Highlights in Peru mit Hotel- und Restauranttipps sowie allgemeine Hinweise und Tipps für Peru. Für mich 5 Sterne.
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am 10. September 2013
Für eine Kurzübersicht OK.

Natürlich muss sich das gute Stück noch in der Praxis bewähren...

Im Oktober wissen wir mehr...
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