Natürlich kann man es auf diese Weise nicht gerichtsbeweiskräftig untermauern, aber immer, wenn ich ein Produkt sehe, bei dem die 5-Sterne-Rezensenten in der überwiegenden oder gar 90%igen Mehrheit ausschließlich Produkte der hier rezensierten Marke (in diesem Fall INCUTEX) kaufen oder verwenden (hin und wieder mit Fremdeinsprengseln, um vermutlich den Fake nicht ganz so offensichtlich zu gestalten), dann heisst das für mich "FAKEREZENSIONSALARM".
Natürlich kann es sein, dass die derart gelobhudelten Produkte trotzdem einwandfrei sind, und manch eine gute Rezension mag auf dem Boden der nackten Tatsachen entstanden sein. Aber ich finde, es lohnt dann immer auch einen Blick auf die Negativrezensionen, sowie die Einstellung, dass mit einigen Lobgesängen möglicherweise nicht alles in Ordnung ist.
Es ist schon etwas lebensfremd, dass jemand bspw. nur GPS-Tracker, Spionkugelschreiberkameras, Kerzen und Handyladeschalen bewertet, eine etwas absonderliche Mischung, oder?
Gut, jedem sein Plaisierchen, auch wenn man doch mal erwarten würde, dass sich auch mal eine Buch-, Film-, oder sonstige Rezension in eine solche 5-Sterne-Bewertungs-Orgie verirren müsste.
Aber wenn in dieser seltsamen Rezensionszusammenstellung dann der alleinig verbindende Faktur die Marke INCUTEX ist, kann man schon mal hellhörig werden. Oder nicht?
Und der Textstil (gerne genommen: also ich muss sagen, dass etc. , also der Rezensent wurde geradezu zu dieser tollen Bewertung gezwungen), praktisch immer verbunden mit einem kleinen "aber" (Mangel), der nicht zur Abwertung führt, aber das ganze dann umso glaubhafter machen soll, der gibt dann zusätzlich zu denken.
Merke: auch Faken will gelernt sein!
Dies als gut gemeinter Ratschlag an mögliche Käufer, bei solchen Rezensionsstrukturen auch mal nachzudenken.
Geschönte Darstellungen sind ja nichts neues bei Werbung und Verkauf, aber im Idealfall haben diese Faktoren in Kundenbewertungen nichts verloren. Der Realfall ist aber leider, wie nicht anders zu erwarten ist, bisweilen ein anderer.
Nun, die meisten nicht brauchbaren oder nicht gefallenden Produkte kann man ja problemlos und kostenfrei zurückschicken, wenn sie denn tatsächlich nichts taugen. Aber verloren hat man: die Zeit; sich eingehandelt: Aufwand und Ärger; und gewonnen: Erfahrung. Immerhin!
Nur hin und wieder merkt man es ja erst im Gebrauch, wie bei dem vorliegenden Produkt, (und jetzt kommen wir zu den persönlichen Erfahrungen mit dem TK5000), bei dem die schwache Akkulaufzeit tatsächlich viele der angepriesenen Funktionen entwertet, und das Gerät für mich nicht einsetzbar macht.
Wenn man es sich dann in diesem Fall noch mal recht überlegt, kann es auch gar nicht anders sein, da die GPS-Navigation vergleichsweise stromhungrig ist, daher wird ein brauchbares Gerät in aller Regel etwas größer sein, mit "mehr Akku" bestückt. Die Überwachung des Schulwegs also passabel, denn das Kind soll ja spätestens am Nachmittag wieder zuhause sein, der Tracker somit wieder nachladbar, aber wer KFZ-Anwendungen hat, bei dem das Fahrzeug nicht oft bewegt wird, oder anderen Diebstahlschutz an beweglichen Objekten betreiben will, wird mit diesem Gerät möglicherweise nicht glücklich werden. Ich benötige für meine Anwendung, die Überwachung einer teuren Apparatur, welche gerne mal von Veranstaltungen weggeklaut wird. 4-5 Tage muss der Tracker durchlaufen, und das war mit keiner Konfiguration des TK5000 auch nur annähernd zu machen. Daher ging das Gerät wieder zurück. Na ja, ein Versuch war es wert, da ich GPS-Tracking gerade für diverse Anwendungen evaluiere, und eine praktikable Lösung suche (die der TK5000 laut Beschreibung hätte).
Zudem ist, wie auch andere Rezensenten bereits festgestellt haben, die Konfiguration des TK5000 nur etwas für Hartgesottene mit Geduld und Konfigurationskompetenz.