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Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945
 
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Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945 [Gebundene Ausgabe]

Ernst Klee
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 23.10.2003
Willi Jasper ist mit Ernst Klees "Personallexikon zum Dritten Reich" im großen und ganzen zufrieden. Mit Respekt vor der "enormen Fleißarbeit" des Autors sieht er über die wenigen Schwachstellen und Lücken hinweg, möchte mit seinen Anmerkungen die "Gesamtleistung des Autors nicht schmälern". In Systematik und Begrifflichkeit werde nicht ausreichend eingeführt, bemängelt der Rezensent, einzelne Personengruppen werden zu stark (Mediziner), andere zu wenig (Geisteswissenschaftler) berücksichtigt, Querverweise fehlen. Nichts desto trotz liefere Klee eine "erschreckendes Gesamtbild", gelingt es ihm doch mit den 4300 Kurzbiografien manch unliebsame These zu bekräftigen. So wird bald offensichtlich, dass der "mörderische Antisemitismus" seinen Ursprung nicht in erster Linie innerhalb der "benachteiligten Volksschichten" habe, wie Jasper erörtert, sondern in der "Mitte der Gesellschaft".

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 19.09.2003
Einiges werde hier endlich "zurechtgerückt", "ergänzt" und richtiggestellt, lobt Rudolf Walther. Das Projekt von Ernst Klee, ein Personenlexikon mit 4.300 Kurzbiografien zum Dritten Reich zu erstellen, sei also bis auf kleine, verzeihbare Mängel vorzüglich gelungen. Bei Stichprobenvergleichen mit dem Herder-Lexikon von 1937 und verschiedenen Brockhaus-Ausgaben stellten sich im Vergleich zu Klees Arbeit erstaunliche Lücken heraus: so werde in den anderen Lexika zum Beispiel bei manchen Wissenschaftlern deren "braune" Forschungsarbeit vor 1945 komplett ausgeklammert (Paul Althaus), oder Kriegsverberbrechen überhaupt nicht erwähnt (Theodor Oberländer). Der entscheidende Vorteil von Klees Herangehensweise läge also vor allem in der Zeitspanne, die er genauestens beachte: die Karrieren werden laut Walther sowohl während als auch nach der Nazi-Zeit verfolgt. Außerdem lobt er den übersichtlichen Aufbau, das ausführliche Register und die ausführlichen Quellenangaben. Zudem sei es auch noch "unübertroffen vollständig" resümiert Walther angetan. Sein Urteil: "Von außerordentlichem Nutzen"!

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Ursula Homann, Das Parlament, 29. September 2003

»Das Lexikon enthält mitsamt einem ausführlichen Anhang eine Menge aufschlussreicher Details über mörderische Täter und Institutionen und nennt auch einzelne Widerstandskämpfer und Mitglieder der Bekennenden Kirche. Eingefügte Zitate verraten die unter Nazis übliche, barbarische, mitleidlose Sprache. Klees Lexikon ist ein aufregendes Buch, gut für etliche Entdeckungen und Überraschungen, und wird sicher bald ein unverzichtbares Nachschlagewerk sein für alle, die sich näher mit Deutschlands dunkler Vergangenheit befassen wollen. Stellenweise bietet es darüber hinaus eine bewegende und beklemmende Lektüre.«

Rudolf Walther, Frankfurter Rundschau, 19. September 2003

»Ein Personenlexikon, das darüber informiert, welches Mitglied der deutschen Elite welche Funktion bekleidete in der Zeit vor 1933, von 1933 bis 1945 und danach, ist seit langem überfällig. Nun hat der renommierte Sachbuchautor Ernst Klee [...], der bereits mehrere bahnbrechende Studien zum Verhalten der deutschen Elite unter dem Nationalsozialismus vorgelegt hat, die Summe seiner Forschungsarbeit herausgebracht [...] Stichprobenvergleiche mit anderen Lexika und einschlägigen Monografien betätigen nicht nur die Zuverlässigkeit von Klees Werk, sondern vor allem auch seine unübertroffene Vollständigkeit.«

Kurzbeschreibung

Auf dem Buchmarkt gibt es kein vergleichbares Nachschlagewerk. Es enthält die wichtigsten biographischen Angaben der Vordenker des NS-Regimes ebenso wie die Beteiligten an der Vernichtung der europäischen Juden und anderer Mißliebiger. Das Lexikon gehört in die Bibliotheken all derer, die sich mit der Zeit des Nationalsozialis-mus befassen. Das Lexikon enthält in seinen rund 4500 Einträgen die wichtigsten Personen der NS-Zeit aus Justiz, Kirchen, Wohlfahrtseinrichtungen, aus Kultur, Publizistik, Wissenschaft, Medizin, Polizei, Wehrmacht, Wirtschaft und aus NSDAP, SA und SS. Darüber hinaus informiert es darüber, was aus diesen Personen nach 1945 geworden ist.

Über den Autor

Ernst Klee, geboren 1942, studierte Theologie und Sozialpädagogik und publizierte zunächst zu Randgruppen-Themen; 1982 Adolf-Grimme-Preis für den Fernsehfilm über das Leben einer Kleinwüchsigen. Mehrfach ausgezeichnet, 1997 mit dem Geschwister-Scholl-Preis. 2007 erhielt Ernst Klee die Wilhelm Leuschner-Medaille.
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