Die Rezension "Ohne Fehl und Tadel" muß sich auf ein anderes Buch beziehen. Tätsächlich handelt es sich bei dem Buch um eine verkappte Werbebroschüre für den von Frau Dinse mitentwickelten "Golfswingtrainer".
Nun mag sich der interessierte Golfspieler fragen, welche Verbesserung der Schwungtechnik die Befestigung eines Gummibandes am Schlägergriff bringen soll. Diese Entscheidung sei jedem Kunden selbst überlassen.
Ganz sicher unpraktikabel ist der Vorschlag, ein Gummiband zu Trainingszwecken "unten an der Tür zu befestigen." Die Inanspruchnahme von Zimmertüren als Befestigungskörper mag kreativ wirken und auf den Bildern praktikabel aussehen, meinen Türen möchte ich diese Beanspruchung nicht zumuten.
Die Behauptung des vorstehenden Kommentars, das Buch komme fast ohne Hilfsmittel aus, ist schlichtweg falsch. Das Gegenteil ist richtig. So heißt es im Kapitel "Kleine Trainingslehre" unter der Überschrift "Mein kleines Sportstudio zu Haus. Der eigene Gerätepark" wortwörtlich:
"Die Übungen des Golf-Fitness-Programms werden überwiegend mit unterschiedlichen Kleingeräten durchgeführt ... "
Im wesentlichen werden die Übungen mit der Eigenentwicklung von Frau Dinse (Infos über die Homepage von Frau Dinse zu beziehen) und einem Fitnessball durchgeführt. Die Übungen mit dem Fitnessball, sind zwar gut bebildert, sehen auch nicht immer so aus, als wären sie durchführbar. Ein Video wäre interessanter als das gestellte Bild ;-) .
Wer beide Geräte nicht anschafft kann das Buch nur sehr eingeschränkt nutzen.
Fazit:
Der Titel des Buches "Das Programm für zu Hause, unterwegs und Club" verspricht viel und ist gemessen am Inhalt ein paar Nummern zu groß angelegt. Ohne Einbeziehung des sogenannten "golf-fit-swing-trainers" wäre die golfspezifische Ausrichtung nicht unbedingt zu erkennen.