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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Unterdurchschnittliche DVD eines guten neuen Dramas. Schade.
Bild: Passables Bild, aber angesichts dessen, dass der Film brandneu ist, eher enttäuschend. Die Farben sind sehr unterdrückt dargeboten. Das mag ein bewusstes Stilmittel sein, sollte jedoch erwähnt werden. Rauschen ist erkennbar, hält sich aber in Grenzen. Dafür ist die Kompression auffällig (Ashton Kutchers Gesicht bei 00:40:37). Die Schärfe ist eine herbe Enttäuschung. Selbst bei Nahaufnahmen ist die Detailzeichnung (Haare oder Kleidung) nur bedingt ordentlich. Wird das Bild auch nur geringfügig weiter aufgezogen, geht es richtig in die Binsen (00:35:12; Michelle Pfeiffers Gesicht).
Ton: Der deutsche Ton ist etwas verzerrt. Bei spitzen Lauten kann man das besonders gut wahrnehmen. Das englische Original klingt dagegen sehr viel natürlicher und hat mit diesen Problemen nicht zu kämpfen. Dafür klingen die Dialoge im Original etwas leise. Effekte sind selten gesetzt, was angesichts der stillen Natur des Dramas nicht allzu überrascht. Räumlichkeit wird auch nur angedeutet.
Extras: Einziger Bonus ist eine Bildergalerie. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bewegend bis ins Mark!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Personal Effects (DVD)
"Wir wissen, wie sich das anfühlt, wenn ein neuer Tag beginnt und jemand nicht mehr da ist." Das erzählt uns Clay(Spencer Hudson), der taubstumme Sohn von Linda(Michelle Pfeiffer). Lindas Mann wurde erschossen, das Gerichtsverfahren gegen den Mörder läuft. In einer Selbsthilfegruppe lernt Linda Walter(Ashton Kutcher) kennen. Seine Zwillingsschwester wurde ermordet. Auch hier läuft das Verfahren. Walter hat wegen des Mordes sein Studium abgebrochen, ist bei seiner Mutter(Kathy Bates) eingezogen und verdient sich sein Held in einem Hähnchengrill, meistens als verkleidetes Huhn vor der Tür.Linda, die Hochzeitsfeiern organisiert, bittet Walter, sie zu einer Feier zu begleiten. Es entspinnt sich zunächst eine Freundschaft, dann eine stille, bewegende Liebesgeschichte. Aber die Trauer, der Verlust und der Hass auf den mutmaßlichen Mörder fressen an Walter. Er will Gerechtigkeit. Will die Verurteilung. Kann an nichts anderes mehr denken. Während dessen bekommt Linda immer mehr Probleme mit ihrem Sohn Clay. Als Walter das mitbekommt, nimmt er sich des taubstummen Jungen an. Er bringt ihn zum Ringen und trainiert ihn für die Schulmannschaft. Plötzlich scheint das Schicksal dieser, vom Schicksal gebeutelten Menschen sich zu verbessern. Bis...ja bis die Urteile vor Gericht gesprochen werden. Ab diesem Moment ist nichts mehr, wie es war... David Hollander zeichnet bei Personal Effects für Drehbuch und Regie verantwortlich. Dabei ist es ihm nicht nur gelungen, eine nicht alltägliche Geschichte perfekt bis auf den i-Punkt zu verfilmen, sondern auch noch, für diese Story vier hervorragende Mimen für die tragenden Rollen zu gewinnen. Personal Effects kommt still und leise daher. Lebt dabei aber von einer Dramatik der Story, die ihresgleichen sucht. Hollander schickt uns mit einem Erzähler in die Geschichte; nur am Anfang und am Ende. Das ist tief bewegend und ergreifend. Die Bilder sind unaufdringlich, werden teilweise in Zooms und Einstellungen, vor allem was Gesichter, Augen und Mienen angeht, perfekt inszeniert. Hollander unterlegt seine Szenen mit der Musik von T.Dekker und anderen Künstlern so passend, wie man sich das nur wünschen kann. Bei Personal Effects geht es um Trauer, Verlust, Schmerz, Hass und die Bewältigung eines Traumas. Der Film lebt in erster Linie von den Darstellern. "The Face" Michelle Pfeiffer spielt die Linda(bis auf ganz wenige Aufnahmen) erfrischend ungestylt, mit Inbrunst und Liebe zum Detail. Ashton Kutcher ist für den Part des hölzernen, wortkargen Walter zuständig. Das Ergebnis ist atemberaubend. Wie Pfeiffer und Kutcher es unter der Regie von David Hollander schaffen, dass ihre Romanze, was den Altersunterschied angeht, nicht unglaubwürdig oder wenig nachvollziehbar erscheint, das ist Schauspiel aus der obersten Schublade. Spencer Hudson und Kathy Bates stehen den beiden Hauptakteuren in ihrer Arbeit in nichts nach. Ich bin ohne jede Erwartung an diesen Film heran gegangen. Als Fazit muss ich festhalten: David Hollander hat bei Personal Effects, jedenfalls meiner Meinung nach, hervorragend gemachtes Kino abgeliefert. Die Entwicklung der Geschichte ist nie vorhersehbar, Cast und Story erscheinen mir perfekt umgesetzt und das Ende ist schlüssig und ergreifend. Dafür gibt es volle fünf Punkte in der A und B-Note. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr traurig, sehr realistisch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Personal Effects (DVD)
Mein favorisiertes Filmgenre ist das Drama.Warum?Weil nur bei einem Drama die Realität am besten eingefangen wird, somit fast immer ein Nähe zu der Story und den Figuren vorhanden ist und es die ganz großen Gefühle weckt.Und genauso ist es auch bei diesem Film.Allerdings habe ich keinen nahen Verwandten/Bekannten, der auf so brutale und schockierende Art und Weise aus dem Leben gerissen wurde, wie in diesem Fall die Schwester von Walter (Asthon Kutcher) und der Mann von Linda (Michelle Pfeiffer).Trotzdem habe ich sofort Bezug zur Geschichte und den Charakteren gefunden.Das liegt wohl zum einen an den ganz großen Leistungen aller Darsteller und zum anderen an der Atmosphäre.Diese Atmosphäre, die durch die trüben, trostlosen Bilder entsteht schlägt sich unweigerlich auf das Gemüt des Zuschauers und wirkt auch noch einige Zeit nach dem Abspann. Genau diese Stimmung ist aber auch der kleine Schwachpunkt des Films.Wer sich ungern auf Dauerregen und Interpretationen von wortkargen Szenen einlässt, ist nach kurzer Zeit genervt. Ich war es allerdings nicht, und empfehle dieses Romantik-Familien-Drama sehr gern weiter! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Harte Thematik,
Rezension bezieht sich auf: Personal Effects (DVD)
Der Film berührt aufgrund seiner Thematik. Es geht um Mord an einem nächsten Angehörigen, ein Schicksal, dass der junge Andrew und die etwa 20 Jahre ältere Linda teilen. Die Zwillingsschwester von Andrew, selbst schon Mutter einer kleinen Tochter, wurde brutal ermordet, der Mann von Linda wurde nach einem Barbesuch erschossen. Der Film spielt einige Zeit nach diesen Ereignissen, der Zeit, in der die beiden Prozesse gegen die (mutmaßlichen) Täter stattfinden. Nachvollziehbar wird geschildert, wie die traumatisierende Erfahrung die einzelnen Mitglieder der Familien beeinflusst hat, wie deren normales Leben aus der Bahn geworfen wurde, und wie die einzelnen Personen mühsam daran arbeiten, wieder Fuß zu fassen. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang den beiden Gerichtsverhandlungen zu, die eine schmerzhafte Konfrontation mit dem Geschehenen bedeuten, aber gleichzeitig auch Hoffnung versprechen, dass durch die Verurteilung der Mörder ein wichtiger Schritt in Richtung Verarbeitung des Unbegreiflichen vollzogen werden kann. Die gemeinsame Erfahrung führt Andrew und Linda zusammen, das Verständnis für die Gefühle des anderen lassen eine Beziehung zu, die sich immer mehr intensiviert. Sie werden wichtig füreinander und "tun einander gut" (wie Linda meint). Aber sowohl für Andrew als auch für Lindas taubstummen Sohn Clay lassen sich die Gefühle von Wut und Hass nicht so leicht abschütteln, und die Geschichte nimmt einen dramatischen Verlauf. Allein schon aufgrund der Thematik hat mich der Film durchaus in seinen Bann gezogen und die drückende Stimmung nahm mich schnell gefangen. Ich fand auch die schauspielerische Leistung der Darsteller sehr angemessen. Aber so 100% überzeugt hat mich der Film am Ende nicht. Insgesamt gesehen verlief die Geschichte in ihren Grundzügen doch sehr vorhersehbar und auch nicht besonders "originell". Während in der Mitte des Films einiges sehr in die Länge gezogen war, ging mir zum Schluss alles ein bisschen zu schnell, hierdurch blieben einige Fragen offen. Fazit: Wenn man die entsprechende Stimmung berücksichtigt, kann man sich den Film gut anschauen, aber meinem Eindruck nach wurde so einiges an möglicher "Tiefe", die der Thematik angemessen wäre, verschenkt.
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