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Persepolis. Eine Kindheit im Iran [Taschenbuch]

Marjane Satrapi
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe EUR 28,00  
Broschiert --  
Taschenbuch, Oktober 2007 --  

Kurzbeschreibung

Oktober 2007
Aus der Perspektive eines kleinen Mädchens erfährt Erhellendes über die islamische Revolution von 1979 und den Krieg mit dem Irak - und das in einer einfachen, aber effektiven Bildsprache.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Betz, Annette, Verlag GmbH (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3800054019
  • ISBN-13: 978-3800054015
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 16,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 388.025 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

*1969 in Teheran, lebt heute in Paris. Sie ist als Kinderbuch-Illustratorin, Comiczeichnerin und Filmerin tätig. Die mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete Satrapi gilt als eine der einflussreichsten Zeichnerinnen der jüngeren Comicgeschichte. Persepolis ist mit über einer Million verkaufter Bücher weltweit zu einem der erfolgreichsten Comics avanciert. Auch eine von Marjane Satrapi produzierte, gleichnamige Filmversion wurde zu einem Welterfolg. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial: anrührend, verstörend, herzzereißend. 16. April 2005
Format:Broschiert
In ihrem Buch "Persepolis" hat Marjane Satrapi ihre Kindheit zur Zeit der islamischen Revolution im Iran nachgezeichnet und damit ein Meisterwerk geschaffen. Der Comic ist nicht nur anrührend und teils umwerfend komisch, zugleich erzählt er eine verstörende, hoch spannende und herzzereißende Geschichte.
Bereits der minimalistische Zeichenstil begeistert. Die Autorin bringt die Emotionen der Figuren mit wenigen Strichen so prägnant aufs Papier, das man sofort mitfühlt und in die Geschichte hineingezogen wird. Bild für Bild bringt sie die Sache auf den Punkt: bereits das zweite Bild im Comic zeigt vier identisch aussehende Mädchen mit strengem schwarzen Kopftuch. Dazu der Text "Und das ist ein Klassenfoto. Ich sitze am linken Rand, darum sieht man mich nicht. Von links nach rechts: Gounaz, Mashid, Narine, Minna". Dieser Ton, humorvoll, von entwaffnender Klarheit und weder bitter noch nachtragend, trägt sich durch das ganze Buch.
"Ich erzähle", so Satrapi, "die große Geschichte anhand der kleinen Gechichte." Dazu greift sie alltägliche Situationen heraus, die ein vielsagendes Licht auf die Ereignisse werfen. Dadurch bekommt jede Anekdote vielschichtige Perspektiven. Neben den teilweise schrecklichen Vorgängen (Revolution, Krieg, Folter) an sich, erleben wir die Sorgen der Eltern und rührende kindliche Phantasien. So möchte das Mädchen Prophetin werden, "weil das Dienstmädchen nicht mit uns am Tisch ass, weil Vater einen Cadillac fuhr...und vor allem, weil Grossmutter immer Schmerzen im Knie hatte."
Neben der Schilderung alltäglichen Lebens begegnet man auch echten Helden.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hautnah 16. April 2007
Format:Broschiert|Verifizierter Kauf
Die Autorin berichtet von ihrer Kindheit im Iran, waehrend derer sie die Islamische Revolution aus ihrem eigenen, kindlichem Blickwinkel erlebt.

Durch die hier veroeffentlichen Rezensionen neugierig geworden, habe ich mir das Buch gekauft, obwohl ich eigentlich sonst ueberhaupt keine Comics lese. Und ich bin nicht enttaeuscht worden!! Die Autorin schildert aus der Sicht des 10-13jaehrigen Kindes ihre Umwelt, die Ansichten der Erwachsenen, die sie aufschnappt und sich probeweise zu eigen macht, und ihr eigenes kleines Leben, das sich mit Fortschreiten der Islamischen Revolution drastisch aendert.

Obwohl - oder vielleicht gerade weil - die Darstellung nicht sachlich-trocken, sondern kindlich-naiv gehalten wird, lernt man eine ganze Menge und ist, dank der Unerschrockenheit der kleinen Marjane quasi mitten im Geschehen. Eine untypische, aber sehr sympathische Form der Geschichtsvermittlung!
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen living history 2. September 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Persepolis von Satrapi erzählt die Geschichte eines persischen Mädchens, das zu Beginn der Revolution 10 Jahre alt ist und in einem links-intellektuellen Haushalt aufwächst.
Um das Buch zu beschreiben fallen mir nur sehr gegensätzliche Bergriffe ein: es ist in seiner Vereinfachung - oder auch Abstraktion brilliant. Die Autorin kommt mit einfachen Bilderfolgen so auf den Punkt, dass sie vieles gar nicht explizit sagen muss.
Es ist einfühlsam weil es die Geschichte hautnah miterleben läss "living history" wörtlich - nicht als Betrachterin wie Hillary Rodham Clinton, sondern persönlich - das Nachbarhaus wird im Krig zerbombt - die Angst im Keller ist genau die Angst die unsere Eltern und Grosseltern im Keller hatten. Die Begeisterung mit der Mädchen auf den Schwarzmarkt geht um sich eine neue Kasette von ihrer Lieblingssängerin zu kaufen, ist die gleiche die wir hatten. Da ich gleich alt bin wie die Autorin, ist es zufälligerweise damals auch meine Lieblingssängerin gewesen. Der Schmerz, den Satrapis Mutter fühlt als sie ihr Kind ins Ausland schickt, trifft tief.
Und krass ist das Buch auch - nicht der Erzählstil, aber der Inhalt. Der ist zwar hinlänglich bekannt - aber das Buch hat doch einen etwas weiteren Horizont als die übliche Exilliteratur.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Kindheit in beeindruckenden Bildern 10. Oktober 2005
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Marjane Satrapi wurde 1960 in Persien, zu der Zeit als der Schah noch regierte, als Kind linker Intellektueller geboren. Bei Aufenthalten im Ausland, ist die heute in Paris lebende Autorin als Illustratorin ausgebildet worden. Im Jahr 2000 hat sie damit begonnen ihre Lebensgeschichte in Bildergeschichten aufzuarbeiten. Die „Comics" fanden einen nicht geahnten Anklang.
In einem kleinen Vorwort liest man, wie unerträglich sich die westlichen Einmischungen in die iranische Politik ausgewirkt haben, wie die Opposition das bekämpfte, die Revolution verloren hat und das Regime der Mullahs inthronisiert wurde.
Nach ihrem ersten Band „Sticheleien", zeichnet und erzählt die Autorin in diesem zweiten Band „Persepolis" ihre Kindheit- und Jugendgeschichte. Dabei erlebt der Leser die Zeit der Revolution und des Umsturzes durch die Optik des Kindes, nämlich die der elfjährigen Marjane. Durch ihr freches und renitentes Verhalten gefährdet die heranwachsende Marjane ihr eigenes leben. Ihre Eltern schicken die vierzehnjährige nach Wien, zu einer Freundin der Mutter.
Und da erfahren wir nun was das Exil für ein so kleines Kind bedeuten kann. In der Fremde geht es in die Katastrophe. Ihre Wohnsituation ist dramatisch, sie wird schließlich quasi obdachlos. Es ist eine Leidensgeschichte par exellence. Besonders leidet sie darunter, dass sie wie ein Mensch aus der Dritten Welt abgestempelt wird. Ihren patriotische Gesinnung lässt sie sich jedoch nicht nehmen.
In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, wie sich die beiden Schlüsselbegriffe, die in vielen politischen Debatten eine so große Rolle spielen, nämlich Integration und Identität miteinander verbinden lassen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Berührender Comic
Definitiv ein wunderschönes berührendes Comic. Mir hat das Comic sogar besser gefallen, als das Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Tagen von Jen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert
lesenswert und ganz wunderbar aufgemacht, wer es nicht kennt - eine neue Art zu lesen und sich mit einem Thema zu beschäftigen
Vor 19 Monaten von Ralf Kötting veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bin begeistert
Ich hatte hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht. Persepolis ist anrührend, witzig, informatief, hervorragend gezeichnet - ich habe die kleine Marjane sehr ins Herz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2011 von Martha
5.0 von 5 Sternen Iran Maiden - Ideal für Iraninteressierte
Marjane Satrapi, 1969 im Iran geboren, wächst unter der Herrschaft des Schah in einer linksorientierten, liberalen Familie mit Mutter, Vater und Großmutter auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2010 von Johanna Gassner
5.0 von 5 Sternen "Man kann vergeben, aber man soll niemals vergessen."
Marjane Satrapi beschreibt in diesem S/W-Graphic Novel ihre ersten 14 Lebensjahre im Iran. Nach eigener Aussage erzählt sie die große Geschichte anhand der kleinen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2010 von KalyanaMitrah
5.0 von 5 Sternen iran ungeschminkt
aus diesem buch kann man mehr über den iran lernen als aus 100 gescheiten kommentaren von außenpolitik-journalisten
Veröffentlicht am 6. Januar 2010 von Harald Waiglein
5.0 von 5 Sternen Cover ist falsch abgebildet
Der Comic ist klasse, die Darbietung an dieser Stelle jedoch falsch und irreführend: hinter dem Bild des Covers "Eine Kindheit" verbirgt sich dann das Produkt "Jugendjahre". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. August 2009 von Melitta
5.0 von 5 Sternen Geschichte als Comic
Persepolis finde ich überaus gelungen. In schlichtem Schwarz-weiß und fast holzschnittartigen Bildern wird hier in Comicform die Geschichte der islamischen Revolution im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 von RockBrasiliano
5.0 von 5 Sternen Geschichte durch Kinderaugen
Die Geschichte der iranischen Revolution und ihrer Nachwehen wurde schon oft in Romanform dargeboten und war in dieser Form in der Regel schon ziemlich verstörend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2008 von K. Beck-Ewerhardy
5.0 von 5 Sternen Fantastischer Film, intelligent, humorvoll und emotional.
Ich war selbst sehr skeptisch da es ein Zeichentrick ist, aber der Film war so schön, dass ich ihn sogar zweimal im Kino gesehen habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2008 von B. Mazaheri
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