Dieses Buch wurde von Bruno Huber, dem damaligen Leiter des Astrologisch-Psychologischen Instituts (API), Zürich, entworfen und von Dieter Depta, einem diplomierten Astrologen des Instituts, in trockene Tücher gebracht. Das war am Anfang der 1980er Jahre und der modernen Astrologie-Renaissance.
Das dünne Buch (140 Seiten) hat den großen Vorteil, daß darin die Grundlagen der Huberschen Astrologie auf engstem Raum beschrieben werden. Die Persönlichkeit (das Ich) wird als dreifach gestaltet begriffen, bestehend aus:
Sonne = Geist (Denken)
Mond = Seele (Psyche, Fühlen)
Saturn = Körper (Empfinden)
Diese dreifache Persönlichkeit befindet sich in der "Huberschen Flasche", woraus sie sich theoretisch durch eine Entwicklung zum Gott hin befreien kann. Diese Auffassung vom Menschen ist in der Esoterik weit verbreitet, wobei es jedoch höchst problematisch ist, Seele (Psyche) und Fühlen gleichzusetzen. In Wirklichkeit nämlich gehört das Fühlen, wie auch das Denken, ebenfalls zum Geist, während die (unsterbliche) Seele das Bewußtsein, das Ich und der wahre Wille des Menschen ist. Die Seele ist in Wahrheit keine Wasser-Seele (Mond), sondern eine Feuer-Seele (Sonne):
Sonne = Seele (Bewußtsein, Ich, Wille)
Mond (und Merkur) = Geist (Fühlen und Denken)
Saturn = Körper (Empfinden)
Doch um zu diesen Erkenntnissen zu gelangen, ist das Buch "Die Persönlichkeit und ihre Integration" von Bruno Huber und Dieter Depta ein ausgezeichneter Einstieg und Wegweiser.