Obwohl ich begeisterter Perry-Rhodan-Leser bin, hatte ich meine Schwierigkeiten, einen Einstieg in die Handlung zu bekommen. Insbesondere die häufigen Sprünge (sowohl in Raum als auch in Zeit) erforderten eine gehörige Portion Grundwissen über den vergangenen Zyklus der Perry-Rhodan-Saga. Dass dies vom Autor so gewollt war, kann man zwar der Homepage der Serie, nicht aber der Inhaltsangabe des Buches entnehmen. Insgesamt fand ich die Handlung zwar originell und mit überraschenden Wendungen (sowie vielen Bezügen zum hiesigen Internet), aber die packende Spannung, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt (wie sie bei den Romanen der Serie zur Standardausstattung gehört), fehlt gänzlich. Allenfalls Rhodans Rundreise über die Brücke in die Unendlichkeit lassen dieses gewisse Sense-of-Wonder-Feeling aufkommen. Fazit: Für Perry-Rhodan-Kenner ein nettes Accessoir, für den Rest nicht zu empfehlen.