Hans Kneifel legt mit „Der Schläfer der Zeiten" den zweiten Band des Lemuria Zyklus vor. Im Gegensatz zum ersten Band, wirkt dieser jedoch ein wenig langatmig.
Kurz zur Story: Teraner und Akonen haben aus den Datenchips der ersten Sternenarche den Kurs einer zweiten berechnen können. Als sie auf diese stoßen, ist sie jedoch nur noch ein Wrack, abgestürzt auf einen Planeten. Der Unsterbliche Anführer gestorben und die Überlebenden ein verwirrter, unorganisierter Haufen. Obendrein versagt die Energie beider Schiffe.
Mehr will ich hierzu nicht verraten, da es durchaus zu einigen sehr guten Überraschungen kommt. Die Handlung an sich ist jedoch sehr vorausschaubar und zieht sich ein wenig. Haben wir am Anfang noch zwei Handlungsebenen, werden diese nach dem Absturz der Arche verschmolzen und es geht nur noch um die Erkundung des Planeten bzw. der „Geheimnisse" der Arche.
Fragen aus Teil 1 werden kaum beantwortet, dafür einige neue aufgeworfen. Die größte Überraschung bietet die womögliche Identität des „roten Riesen", was jedoch wohl erst im dritten Band genauer untersucht wird. Alles in allem Macht der Band durchaus Lust auf mehr, ist für mich jedoch nur ein Übergang zu Band 3.
Daher nur 3 Punkte.