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Die Perry Rhodan Chronik 2, 1975-1980: Biografie der größten Science Fiction-Serie der Welt
 
 
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Die Perry Rhodan Chronik 2, 1975-1980: Biografie der größten Science Fiction-Serie der Welt [Gebundene Ausgabe]

Michael Nagula
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Hannibal; Auflage: 1 (Dezember 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854453302
  • ISBN-13: 978-3854453307
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 16,4 x 5,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.694 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zahlreiche Anekdoten und Geschichten hat Autor Michael Nagula akribisch recherchiert und dokumentiert. Die Anekdoten um die Autoren, intime Blicke hinter die Kulissen des Moewig Verlages, die Aktivitäten der Fanclubs. Diese ungewöhnliche Biografie einer Romanserie wird ergänzt durch wichtige Meilensteine in der Romanhandlung, die der Chronologie des Buches folgen. Ein wahrer Leckerbissen für die Fans!Die Auflage liegt bei über einer Milliarde Exemplaren weltweit seit dem Start am 8. September 1961. Und noch heute notieren die Bücher regelmäßig in den Top 20 bei Media Control. Kein Zweifel: Die Romanserie PERRY RHODAN ist die erfolgreichste Science Fiction-Reihe der Welt. Erstmals wird die Biografie dieser Serie nun als Buchreihe veröffentlicht. Band 1 schilderte die Jahre 1961 bis 1974, als Verleger Rolf Heyne mit den Autoren Karl-Herbert Scheer und Walter Ernsting (besser bekannt als Clark Darlton) diese neuartige Science Fiction-Serie zu einem Erfolg in Deutschland, Japan, den USA, Holland und sogar in Israel machten. Band 2 dokumentiert den Wandel der Serie unter der Verantwortung des neuen Chefautors William Voltz in den Jahren 1974 bis 1984. Eine Romanserie als Spiegel der Zeit: In den 1970er Jahren zog die Friedensbewegung in die Serie ein mit neuen Motiven aus teils ökologischen und philosophischen Themen. Höhepunkt: Der 1000. Heftroman der wöchentlichen Serie, den William Voltz 1980 als ein humanistisches Manifest formulierte.

Buchrückseite

Die Auflage liegt bei über einer Milliarde Exemplaren weltweit seit dem Start am 8. September 1961. Und noch heute notieren die Bücher regelmäßig in den Top 20 bei Media Control. Kein Zweifel: Die Romanserie PERRY RHODAN ist die erfolgreichste Science Fiction-Reihe der Welt. Erstmals wird die Biografie dieser Serie nun als Buchreihe veröffentlicht. Band 1 schilderte die Jahre 1961 bis 1974, als Verleger Rolf Heyne mit den Autoren Karl-Herbert Scheer und Walter Ernsting (besser bekannt als Clark Darlton) diese neuartige Science Fiction-Serie zu einem Erfolg in Deutschland, Japan, den USA, Holland und sogar in Israel machten. Band 2 dokumentiert den Wandel der Serie unter der Verantwortung des neuen Chefautors William Voltz in den Jahren 1974 bis 1984. Eine Romanserie als Spiegel der Zeit: In den 1970er Jahren zog die Friedensbewegung in die Serie ein mit neuen Motiven aus teils ökologischen und philosophischen Themen. Höhepunkt: Der 1000. Heftroman der wöchentlichen Serie, den William Voltz 1980 als ein humanistisches Manifest formulierte.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von E. Bruns
Selten fand ich es schwieriger, den passenden Anfang zu einer Rezension zu finden. Aus zwei Gründen: Erstens ist es m.E. unsinnig, Band 1 oder Band 2 der vorliegenden Chronik getrennt zu rezensieren, weil beide sowohl formal wie auch inhaltlich dem selben Arbeitsprinzip folgen. Zweitens möchte ich nicht den Eindruck erwecken, als wüsste ich dieses Werk nicht zu würdigen, auch wenn ich einzelne Aspekte durchaus kritisch sehe.

Also am besten der Reihe nach: Michael Nagula legt hier eine im besten Wortsinne einmalige Fleißarbeit vor, die mit unglaublich vielen Detailinformationen, persönlichen Erinnerungen und (positiv gemeint) Insider-Informationen brilliert. Jedem/r Leser/in, der/die nicht im inneren Zirkel der schriftstellerischen Zunft oder des Verlagswesens verkehrt, öffnen sich mit diesen beiden Büchern Tore in eine eigene Welt mit besonderen Gesetzen, schillernden "Figuren" und teilweise dramatischen Abläufen.

Während Band 1 auf gut 500 Seiten noch die lange Zeit von 1961 bis 1974 abdeckt, passen in den selben Umfang von Band 2 "nur noch" die Jahre 1975 bis 1980. Diese auf den ersten Blick ungleiche Aufteilung erschließt sich beim Lesen recht schnell, denn Nagula hat hier in einer umtriebigen Branche recherchiert, deren Produkte in erster Linie schnell (und vergleichsweise billig) produziert werden mussten, für baldigen und massenhaften Konsum gemacht waren und deshalb keinem der Beteiligten Zeit für akribische Geschichtsschreibung gelassen haben.

Erschwerend kam für die Recherche natürlich noch dazu, dass sogar in der Zeit ab 2002, in der Nagula die Chronik-Häppchen für die Heftserie schrieb, die in diese Bücher eingeflossen sind, zahlreiche Akteure der Gründerjahre nicht mehr für Interviews zur Verfügung standen bzw. durch Verlagsübernahmen oder -pleiten und diverse andere Umwälzungen im Unterhaltungsliteratur-Markt Quellen längst versiegt waren.

Band 2 hingegen macht deutlich spürbar, dass hier die meisten Autoren, Verlagsoberen und Zuarbeiter von "außen" lange und intensiv Rede und Antwort gestanden haben. Auch viele Dokumente, wie Briefe, Verträge, Exposés und andere analoge Datenspeicher wurden im Dunstkreis der Mitte der Siebziger schon "größten Weltraumserie der Welt" penibel gesammelt und der Nachwelt erhalten.

Alle sich bietenden Gelegenheiten hat Michael Nagula engagiert und begeistert genutzt, um die Entstehungs- und Wachstumsgeschichte des Phänomens PERRY RHODAN zwischen Buchdeckel zu bringen. Und weil diese Serie mit ihren Spin-offs, Nebenserien, Merchandising-Produkten und Versuchsballons nicht im luftleeren Raum standen, lesen wir auch, wann und warum die Autoren wegen der Konzeption anderer Serien im Pabel-Moewig-Verlag (oder anderen) an die Grenzen ihrer Leistungskraft stießen, welche Querelen hinter den Kulissen das gemeinsame "Baby" bedrohten und welche Konkurrenzprodukte (Star Wars, TERRANAUTEN, u.v.m.) sich wie auf PERRY RHODAN ausgewirkt haben.

An diesen Stellen machten sich bei mir ebenso viele "Aha"-Erlebnisse wie "Muss das sein?"-Seufzer breit.

So gern ich mich durch die großen Zusammenhänge in der bundesdeutschen Unterhaltungsliteratur leiten ließ, so oft fragte ich mich, vor allem in Band 2, ob diese Exkurse zu DÄMONENKILLER, MYTHOR, DIE SEEWÖLFE und anderen Serien wirklich in dieser epischen Breite nötig waren. Manche Erläuterung zu "warum Band X bis Band Y von PERRY RHODAN von nur vier Autoren geschrieben wurden" geriet so nämlich zu einer Kurz-Chronik dieser anderen Serien - und so was gehört für meinen Geschmack eben nicht in ein Werk mit der Überschrift "PERRY RHODAN-CHRONIK". Da hätte ich mir einen etwas tougheren Lektor gewünscht, der einige (Dutzend) Seiten aus dem Manuskript streicht.

Das Zweite, was mich gelegentlich genervt hat, war die (zugegeben: lese- und verständnisfreundliche) Technik Nagulas, bestimmte Themen, die sich über mehrere Jahre entwickelten, in jedem Jahr, das seine Chronik gerade behandelt, erneut aufzugreifen. Diese Technik erspart dem Autor zwar Hundertschaften von Fußnoten mit Verweisen auf frühere Kapitel und mir ein ständiges Hin- und Herblättern in einem oder gar beiden Bänden der Chronik. Ab der zweiten Wiederholung einzelner Informationen (z.B.: Welche konzeptionellen Probleme zogen sich durch den kompletten Zyklus "ATLAN - König von Atlantis" und wer war mit der Rahmenhandlung warum unglücklich oder auch nicht) hat mich allerdings genau diese Schreibtechnik genervt.

Müßig, darüber zu spekulieren, welcher Prozentsatz dieser Doppelungen von den recycelten ursprünglichen Kurz-Kapiteln aus den Heftromanen stammt, ob Michael Nagula sich jedes Mal bewusst dafür entschieden hat, dies oder jenes nochmal zu schreiben, oder was in den Büchern geblieben ist, um Volumen zu machen oder weil zu wenig Zeit für das Lektorat blieb (wir erinnern uns: Band 1 war zunächst für September 2010 angekündigt, erschien dann im April 2011, Band 2 statt im Mai 2011 erst im Dezember).

Beide Kritikpunkte, die epischen Exkurse in andere Serien und Genres wie auch die Wiederholungen von Inhalten, schmälern Nagulas Verdienst um das Werk kaum, sondern sind für sich nur einen dezenten Hinweis wert: Insgesamt stellen die beiden Chronik-Bücher für mich etwas nie Dagewesenes dar, was Umfang, Vollständigkeit, Lesbarkeit und, ja sogar Neutralität der Darstellung angeht.

Bleibt nur noch die Frage, wie die Worte des Autors in seiner Danksagung am Ende von Band 2 zu verstehen sind. Dort wendet er sich unter anderem an Eckart Schwettmann, Verlagsleiter von hannibal, der die Veröffentlichung dieser "zweibändigen" Chronik ermöglicht habe. Diese Formulierung lässt keinen Raum dafür, dass die, z.B. bei Transgalaxis, angekündigten Bände 3 und 4 noch kommen - beide ursprünglich vorgesehen für 2012.

Sollten diese Folgebände (Band 3 - Die Ära Vlcek 1985 - 2000; Band 4 - Die Ära Feldhoff ca. 1996 - 2010), die die Zeit nach dem legendären Band 1000 zum Thema haben, auf Eis gelegt worden sein, kann ich nur sagen: Schade! Und diese Bewertung wiegt für mich viel schwerer als jede Kritik an Details...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach langem Warten erscheint nun Band 2 der Perry Rhodan Chronik. Geschrieben wurde sie wieder von Michael Nagula.

Michael Nagula wurde am 2. November 1959 geboren. Er ist tätig als freiberuflicher Autor, Übersetzer, Herausgeber und Verleger. Seit 1975 werden Artikel über Perry Rhodan von ihm verfasst und war er von 2001 bis 2007 fester Bestandteil des Autorenteams. In dieser Zeit verfasste er 13 Romane der Rhodan-Serie und betreute die ATLAN-Miniserie OMEGA CENTAURI, die Heyne-Taschenbuchreihe PERRY RHODAN: ODYSSEE und die Sammler-Edition der PLANETENROMANE.

Doch auch außerhalb vom Perry Rhodan Universum war Nagula tätig.
Er schrieb für Rhen Dark, arbeitete als Übersetzer von Star Wars Comics und Leserbriefredakteur.

Band 2 der Chronik zeigt die Serie unter der Verantwortung von William Voltz, der ab 1975 K. H. Scheer als Exposé- und Chefautors beerbte. Mit diesem Wechsel zeigte sich auch ein Wandel im Grundton der Serie. Sie zeigte wieder einmal, dass eine Science-Fiction-Romanserie als Spiegel seiner Zeit sehr gut funktioniert. In den Anfängen der Rhodan-Serie zeigten sich verstärkt militärische Konflikte ('Kalter Krieg'), die jetzt abgelöst wurden durch humanistische Richtungen ('Friedensbewegung'). Die Geheimnisse des Kosmos und des Lebens sollte von nun an das Geschehen bestimmen.

Als Highlight darf nicht vergessen werden, das in dieser Periode das 1000. Perry Rhodan Heft erschien und von Voltz persönlich geschrieben wurde.

Nach dem sehr guten Band 1 erscheint nun der zweite Teil der Serie. Dieser umfasst einen Zeitraum des Perry-Rhodan-Universum den ich als Rhodan Fan weniger kenne. Daher ist es um so spannender zu lesen was passierte in dieser Zeit. Gerade der Wechsel des Grundtons der Romane, die durch den Wechsel der Grundstimmung der Leser die durch ihre Zeit geprägt wurden, ist sehr interessant. Durch zahlreiche Anekdoten und Geschichten erfährt man diesen Wandel sehr deutlich.

Es werden auch wieder intime Einblicke hinter die Kulissen des Verlages gezeigt. In diesem Band wird sehr deutlich, das es nicht nur eine Biographie der Romanserie ist, sondern die Macher dieser im Mittelpunkt stehen.

Auch in diesem Teil werden nicht nur reine Fakten vorgetragen. Das ganze Buch wird aufgelockert durch kleine Geschichten am Rande über die Autoren und die Figuren in den Romanheften. Damit liest sich diese Buch sehr gut.

Auch diesmal dabei, die Bilder im Mittelteil des Buches. Leider wieder in schwarz/weiss, aber die Auswahl ist gut getroffen und man greift gerne ein zweites Mal zum Buch, um sich 'nur mal' die Bilder anzuschauen.

Fazit:
Ein zweiter Teil hat es immer schwer, er muss dasselbe erreichen wie der erste Teil und dabei noch besser sein.

Und dieser Teil schafft es wirklich den Leser erneut zu fesseln. Man liest gerne weiter und ist schon gespannt auf die nächste Anekdote über die Autoren.

Ein wahrer Leckerbissen für die Fans und ein Muss für jeden der den ersten Teil besitzt. Er steht dem ersten Teil in nichts nach und ist ein würdiger Nachfolger.

Freue mich jedenfalls auf Band 3.

Rezension © 2011 by Oliver Brüske für BookOla.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nun liegt er also vor, der 2. Teil der Perry Rhodan-Chronik. Wie schon in Band 1 gibt es eine Fülle von Hintergründen und Querverweisen, die dem Normalleser in dieser Form kaum gegenwärtig sein können.
Jeder, der nicht nur die Hefte liest, sondern auch mehr wissen möchte über die Entstehung der Serie, über die inneren Abläufe und so weiter darf sich dieses Buch nicht entgehen lassen, zumal noch zwei weitere bis hin in die relative Seriengegenwart geplant sind.
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