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Perry Rhodan, Bd.73, Schach der Finsternis
 
 
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Perry Rhodan, Bd.73, Schach der Finsternis [Gebundene Ausgabe]

William Voltz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 431 Seiten
  • Verlag: Pabel Moewig (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811840517
  • ISBN-13: 978-3811840515
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 13,7 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Abenteuer in der Galaxis Catron gehen weiter. Perry Rhodan, auf der Suche nach einer Möglichkeit der Heimkehr in die Milchstraße, stößt auf immer neue Hinterlassenschaften der ausgestorbenen Pehrtus. Uralte Kommandogehirne bekämpfen ihn und seine Gefährten aus Naupaum mit riesigen Robotflotten. Heltamosch, der Herrscher aus Naupaum, muß mit dem Rest seiner Mannschaft auf einem Ölplaneten gegen riesige Androidenheere kämpfen, während Rhodan nach Naupaum zurückkehrt und sich dort mit achtzehn Steinernen Gehirnen auseinanderzusetzen hat. Als er mit einer neuen Flotte wieder Catron anfliegt, kommt es zur Entscheidung zwischen ihm und dem ebenfalls nach Naupaum versetzten Zeno. Zeno verliert dieses Duell, und der Weg für Perry Rhodan ist frei. Er kehrt zurück in die Milchstraße - und kämpft dort seinen letzten Kampf gegen Anti-ES ...

Auszug aus Perry Rhodan, Bd.73, Schach der Finsternis von Perry Rhodan. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Penorok - der Erde nicht unähnlich, wenn auch größer und heißer und mit einem savannenartigen Charakter. Aber erdähnlich allein schon wegen der gutverträglichen Sauerstoffatmosphäre.
Penorok - vierter von insgesamt zehn Planeten der großen, gelbweißen Sonne Vrantonk in der Galaxis Catron, 104 Millionen Lichtjahre von der Galaxis Naupaum entfernt.
Und wie weit war es bis zur Milchstraße?
»Nun sind wir schon einen ganzen Planetentag auf Penorok, und die Kampfroboter haben sich nicht wieder blicken lassen«, sagte Gayt-Coor, der Petraczer. »Ich sehe darin ein gutes Omen.«
Die Petraczer waren aus einer Echsenrasse hervorgegangen und stammten nicht wie die meisten anderen naupaumschen Völker von den Yulocs ab.
Gayt-Coor stand als Verbindungsoffizier zu Fremdvölkern in Heltamoschs Diensten, und ich hatte ihn auf dessen Schiff PRYHNT kennengelernt. Seit wir zusammen auf der Yuloc-Welt Traecther nach der sagenumwobenen Stadt Nuprel gesucht hatten, waren wir gute Freunde.
Gayt-Coor war außergewöhnlich intelligent, von schnellem Entschluß und ein Mann der Tat. Aber viel mehr als diese Eigenschaften imponierten sein unkompliziertes Wesen und die Tatsache, daß er mir in der Mentalität viel ähnlicher war als die Nachfahren der Yulocs.
»Mir gefällt diese Ruhe gar nicht«, sagte der Accalaurie mit dem unaussprechlichen Namen, den wir Zeno nannten. »Ich würde mich wohler fühlen, wenn wir das Mord-System endlich verlassen könnten.«
Zeno war wie ich selbst ein Ceynach. Er war bei einem mißlungenen Hyperexperiment der Accalauries in die Galaxis Naupaum verschlagen worden, wo er von einer illegalen Organhändlerorganisation den Körper eines gehirngeschädigten Yaanztroners erhalten hatte.
Ich war dem Accalaurie im Körper des Yaanztroners auf der Yuloc-Welt Traecther begegnet, wo ihn die Organhändler ausgesetzt hatten. Es war damals ein furchtbarer Schock für mich gewesen, in dieser Galaxis einem Accalaurie zu begegnen - und wenn es auch nur dessen Gehirn war. Bekanntlich stammten die Accalauries aus einem Antimaterie-Universum. Wenn nun Zeno in dieser Umgebung existieren konnte, also nicht durch die Verbindung mit normaler Materie explodierte, mußte die Galaxis Naupaum ebenfalls aus Antimaterie bestehen.
Daraus hatte ich schließen müssen, daß mein Gehirn nicht nur an einen unendlich weiten Ort geschickt, sondern auch energetisch in Antimaterie umgepolt worden war. Diese Erkenntnis hatte mich damals furchtbar deprimiert. Wie sollte ich jemals in die Milchstraße zurückkehren können, wenn mein Gehirn nun aus Antimaterie bestand?
Inzwischen hatte ich mich aber bereits mit den Tatsachen abgefunden, wenn auch nicht mit meinem Schicksal. Meine Lage sah trotz allem gar nicht so hoffnungslos aus. Und nach Entwicklung der Dinge standen meine Chancen für eine Rückkehr gar nicht so schlecht.
Catron, die 104 Millionen Lichtjahre entfernte Nachbargalaxis Nau-paums, barg viele Geheimnisse, und vielleicht fand sich hier auch der Schlüssel zur Lösung aller Probleme.
Gayt-Coor, Zeno und ich befanden uns auf dem Dach eines der wenigen Gebäude, an denen die Jahrzehntausende spurlos vorbeigegangen waren, weil sich die Wartungsroboter darum gekümmert hatten. Von hier aus hatten wir einen guten Überblick.
Links von uns lag einer der vielen Raumhäfen mit den Robotschiffen der Pehrtus; auf der anderen Seite befand sich das Landefeld, auf dem Heltamosch mit der 1800 Meter hohen ROTAP und den anderen 115 Fernraumschiffen niedergegangen war, und dazwischen erstreckte sich das Ruinenfeld der halbverfallenen Stadt.
Die Wartungsroboter kümmerten sich nur um Gebäude mit technischen Anlagen, während sie die anderen Kulturzeugen der Pehrtus verkommen ließen. Das war der Grund, wieso inmitten der Ruinen Bauwerke standen, die so gut erhalten waren, als würden sie noch von ihren Erbauern bewohnt.
In solch einem Gebäude hatten wir Quartier bezogen. Hinter mir lag der Zugang zu einer Steuerzentrale, über die ich jederzeit mit dem Riesenrobotgehirn von Penorok in Verbindung treten konnte.
»Heltamoschs Leute stellen einen zu großen Unsicherheitsfaktor dar«, hörte ich Zeno sagen. »Sie sind unberechenbar, und ihre Mentalität ist mir so fremd, daß ich sie wohl nie verstehen werde.«
Ich mußte unwillkürlich daran denken, wie fremdartig uns, den Terranern, die Mentalität der Accalauries erschienen war, als wir zum erstenmal mit ihnen zusammentrafen.
»Zeno hat recht«, meinte Gayt-Coor nachdenklich. »Ich kenne die Nachfahren der Yulocs besser als ihr - eben deshalb befürchte ich, daß es irgendwann Schwierigkeiten geben wird. Selbst wenn Heltamoschs Leute ihr Temperament zügeln, verraten sie sich durch ihre Mentalstrahlung. Das Robotgehirn von
Penorok hat sie als die Erbfeinde seiner Erbauer der Pehrtus, eingestuft und verhält sich ihnen gegenüber nur neutral, weil es dich als Befehlsgeber anerkannt hat, Rhodan. Was, wenn nun das Robotgehirn zu dem Schluß kommt, daß die Eliminierung der Feinde der Pehrtus vordringlich behandelt werden muß?«
Ich schüttelte den Kopf. »Das Robotgehirn hat eindeutige Instruktionen von mir erhalten. Es kann diesen nur zuwiderhandeln, wenn Ereignisse eintreten, die im Widerspruch zu den von mir gemachten Angaben stehen. Und dazu wird es nicht kommen, denn Heltamosch weiß, was davon abhängt, daß sich seine Leute richtig verhalten.«
Ich sagte es überzeugend, obwohl ich gar nicht so sicher war, wie ich mich gab. Es stimmte schon, was Zeno sagte, Heltamoschs Leute waren unberechenbar. Das hatte sich am deutlichsten gezeigt, als sie einige Einzelheiten über ihre Vergangenheit erfuhren, die sie nicht verkraften konnten, und daraufhin
sofort ihr Dasein durch rituellen Selbstmord beenden wollten.
Das hatte ich zum Glück gerade noch verhindern können. Aber wer konnte sagen, ob Heltamoschs Leute nicht irgendwo im Nachlaß der Pehrtus einen dunklen Punkt in ihrer Vergangenheit entdeckten und erneut durchdrehten? Bei einem neuerlichen Zwischenfall würde ich die Kontrolle über das Robotgehirn von Penorok dann vielleicht verlieren -und das wäre der Untergang für Heltamoschs Expedition.
Der letzte Überlebende der Yulocs, der Tuuhrt Torytrae, hatte dieses Sonnensystem das »Mord-System« genannt, und als solches hätte es sich für unsere Expedition auch beinahe erwiesen.
Daß es uns dennoch gelungen war, die 116 Fernraumschiffe durch den systemumspannenden Hypertransschirm zu bringen und auf Penorok zu landen, war dem glücklichen Umstand zu verdanken, daß ich das Robotgehirn überlisten konnte. Es glaubte mir, daß ich ein Eroberer war, der das Erbe der Pehrtus übernommen hatte und die Galaxis Naupaum unterdrückte. Heltamosch und seine Leute sah das
Steuergehirn nicht als meine Verbündeten, sondern als meine Sklaven an.
»Warum verlassen wir das Vrantonk-System nicht einfach und fliegen weiter?« fragte Zeno.
»Dieser Vorschlag würde beim Raytscha auf wenig Gegenliebe stoßen«, antwortete ich. »Er hat die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Er hofft immer noch, weitere Hinweise auf die Vergangenheit seines Volkes zu finden.«
Heltamosch hatte gleich nach der Landung auf Penorok seine Wissenschaftler ausgeschickt, damit sie Nachforschungen anstellten. Die Suchkommandos waren ständig unterwegs, schwärmten in den Ruinen aus und flogen mit den Beibooten zu weiter entfernten Anlagen. Bei den Raumschiffen herrschte ein ständiges Kommen und Gehen; die Wissenschaftlertrupps lieferten die erbeuteten Unterlagen ab und
machten sich dann sofort wieder auf den Weg, während an Bord der Schiffe das eintreffende Material gesiebt, überprüft und analysiert wurde.
Heltamoschs Leute waren von einem regelrechten Forscherwahn befallen. Eines der eiförmigen Flugobjekte nahm Kurs auf uns und landete bald darauf an einer freien Stelle zwischen den Dachaufbauten. Es war ein zehn Meter langes Beiboot, wie es für Erkundungsflüge auf Planeten verwendet wurde. Da es Antigravtriebwerke besaß und sich für Landungen auf engstem Raum und in unwegsamen Gebieten vortrefflich eignete, konnte es auch mühelos auf dem begrenzten Dachplatz landen.

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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mäßiger Abschluß 31. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der insgesamt etwas langamtmige Zyklus um Perry's Gehirn, findet ein fast kindlich gutes Ende. Der beendete Zyklus läßt auch in der komprimierten Form die Chance aus sich innovativ mit dem Thema "Weiterleben des eigenen Intelekts in einem fremdem Körper" kritisch zu befassen.
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