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Perry Rhodan 27. Andromeda (Perry Rhodan Silberband) [Gebundene Ausgabe]

William Voltz
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Pabel-Moewig (1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811820419
  • ISBN-13: 978-3811820418
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,2 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 103.771 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Im Tiefbunkerhauptquartier von Gleam schrillten Glocken. Die
Schirme der Hyperkomgeräte begannen zu flackern. Das Fernbild
eines Raumschiffoffiziers wurde erkennbar.
Der Diensthabende von Power Center sah auf die Chronometer. Es war kurz nach drei Uhr morgens.
“Major Nostrates, Leichter Kreuzer KALAGAN, Erstes Auffanggeschwader,
Vierte Schlachtkreuzerflottille. Ortungsergebnis an Power
Center. Ein großes Schiff, vermutlich Raumer der Imperiums -
klasse, beendet soeben sein Eintauchmanöver in das Normaluniversum.
Erkennungsimpuls ist nach gültigem Kode abgestrahlt und von
uns entschlüsselt worden. Der Großadministrator kehrt zurück. Der Name seines Schiffes wurde mit CREST III angegeben. Bestätigen Sie bitte."
Zwei Stunden später gab der Funkchef Manöveralarm. Die Erkennungszeichen des fremden Schiffes wurden nun auch auf Gleam empfangen. Der Sender arbeitete wegen der Abhör- und Einpeilgefahr mit schwächster Leistung.
Lordadmiral Atlan wurde vom Pfeifen seines Kommandogerätes
geweckt. Schläfrig drückte er die Taste nieder. Auf dem winzigen Bildschirm erschien das Gesicht des Hafenkommandanten. Er strahlte.
“Geht Ihre Uhr vor?" erkundigte sich Atlan, ehe der Offizier ein Wort sagen konnte.
“Gestern erst repariert worden, Sir", schmunzelte Oberst Katunga.
“Sicherlich mit einem Preßlufthammer", nörgelte Atlan. “Ihr Terraner lernt es nie. Wild wie Steppengäule und rücksichtsvoll wie eine Axt im Walde. Also, was ist?"
Katunga verzichtete darauf, mehr zu sagen als: “Perry Rhodan ist im Anflug. Sein Schiff heißt CREST III, Landefeld sieben wird soeben geräumt."
Das genügte vollauf, um Atlan vom Lager springen zu lassen.
Katunga vernahm eine arkonidische Verwünschung, die er noch nie gehört hatte.
“Wenn Sie tatsächlich Perry Rhodan meinen, so war ich bisher, der Auffassung, er würde erst im Laufe der kommenden Woche eintreffen.
Wer hat mich hier eigentlich genasführt?"
“Niemand, Sir. Die CREST III muß eine unverhofft schnelle Reise gemacht haben."
“Schnelle Reise!" wiederholte der Arkonide ergrimmt. “Der 5. Januar des Jahres 2404 ist vor wenigen Stunden angebrochen. Seit wann kann man mit einem Imperiumsraumer runde vierhunderttausend Lichtjahre so schnell überbrücken, daß eine Zeitersparnis von wenigstens fünf Tagen die Folge ist? Sie phantasieren, Katunga."
“Sir, Sie sehen mich ebenfalls überrascht."
“Irrtum, ich sehe Sie nicht. Sie haben Ihren Charakterkopf aus der Bilderfassung entfernt."
Katunga beugte sich seufzend nach vorn. Die grinsenden Gesichter der Funker übersah er wohlweislich.
“Sehen Sie ihn jetzt?"
“Was?"
“Meinen Charakterkopf."
“Oh, habe ich mich so ausgedrückt? Das muß ein Irrtum gewesen
sein. Wir treffen uns auf Nummer sieben."
Atlan schaltete ab und kleidete sich hastig an. Sein Extrahirn meldete sich mit einem Impuls, der den Arkoniden hellwach machte.
“CREST III - also doch ein neues Schiff. Du wirst eine Überraschung erleben."
Atlan sah sich unwillkürlich um, schüttelte den Kopf und schritt unter die Brause. Die Tiefbunkerquartiere waren komfortabel eingerichtet worden.
Eine halbe Stunde später landete sein Fluggleiter am Rande von Landefeld sieben. Die B-Sonne des Tri-Systems stand am Himmel und überschüttete den Planeten mit einer Flut hellen Lichtes.
Vier moderne Schlachtschiffe der STARDUST-Klasse, die bisher
auf Feld sieben gestanden hatten, waren soeben gestartet. Atlan legte den Kopf in den Nacken und sah den langsam aufsteigenden Achthundertmeter-Riesen nach. Sie flogen mit Minimalbeschleunigung.
“Verlegung nach Feld einunddreißig, Sir", erklärte Oberst Katunga.
“Der Befehl dazu kam vom Flottenflaggschiff. Die CREST III
schwenkt in die Landekurve ein."
Atlan sah sich im Kreise der Offiziere um.
Die Männer einer Raumlandebrigade sprangen von den Transportwagen und rannten unter dem anfeuernden Gebrüll eines Majors zur roten Gefahrenlinie hinüber. Dort stellten sie sich auf. Sie trugen Funkbildhelme neuester Konstruktion.

“Großer Bahnhof, was?" erkundigte sich Atlan anzüglich. “Gleich eine ganze Brigade! Meine Herren, hier geschehen neuerdings seltsame Dinge. Wozu, um alles in der Welt, müssen vier STARDUSTRaumer ihre Abstellplätze verlassen, um einem Imperiumsschiff Platz zu machen? Wenn mich mein Gedächtnis nicht im Stich läßt, mißt dieser Hafensektor sechs mal sechs Kilometer. Wenn die Schlachtschiffe ordnungsgemäß gelandet waren, hätte die CREST III noch bequem Platz gehabt. Wozu der Aufwand?"
Niemand wußte eine Antwort. Katunga verschanzte sich hinter den Flaggschiffsbefehlen, und Dr.-Ing. Sagener schwieg.
Atlan spürte eine seltsame Erregung von sich Besitz ergreifen, und plötzlich sah er wie in einem Film vor seinem geistigen Auge noch einmal die Stationen des langen Weges Revue passieren, der - das spürte er - hier und heute einen weiteren Wendepunkt nehmen sollte...
Es war Ende November 2402 gewesen, drei Wochen nach der Zerstörung der Dunkelwelt Modul als letzter Abwehrbastion der Meister der Insel in Andro-Beta, als Grek-1 den Wunsch äußerte, in seine Heimatgalaxis zurückkehren zu dürfen. Der ehemalige Geheimdienstchef der Maahks, nach der fehlgeschlagenen Invasion der Milchstraße neuer Verbündeter und wichtigster Informant der Terraner, war in allergrößter
Sorge um sein in Andro-Alpha lebendes Volk. Die erwartete Strafaktion der Meister der Insel mußte schon angelaufen sein. In dieser vielleicht schwersten Stunde wollte Grek bei seinen Artgenossen sein.
Perry Rhodan willigte mit gemischten Gefühlen ein. Die CREST II,zur Tarnung wieder mit Zusatztriebwerken ausgerüstet, brachte den Maahk bis an die Grenzen der Kleingalaxis. Von dort aus setzte Grek-1 den Weg allein fort. Auch diesen Wunsch mußte Rhodan akzeptieren.
Er überließ Grek eine getarnte Space-Jet und blieb mit der CREST im Ortungsschutz einer einsamen Randsonne auf Warteposition zurück.
Was dann geschah, ließ sich aus aufgefangenen Funksprüchen und den Beobachtungen rekonstruieren, die eine Korvette machte, die Perry Rhodan dem Maahk ohne dessen Wissen hinterhergeschickt hatte. Dies geschah nicht aus Mißtrauen, und die Berechtigung dieser Maßnahme sollte sich schon bald darauf erweisen.
Grek-1 mußte sehr schnell feststellen, daß seine Befürchtungen eingetroffen waren. Die Strafaktion der Meister gegen sein Volk war in vollem Gange.


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fremdartige Bekanntheit… 1. Februar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
“Es gibt mehr im Universum als wir Menschen jemals ergründen können. Wir sollten etwas nicht nur darum für unmöglich halten, weil wir es nicht messen und registrieren können”. (S.131)

Zum Inhalt: Gleam ist mittlerweile ein gut ausgebauter Brückenkopf der Terraner geworden. Der logische nächste Schritt ist das Vorstoßen nach Andromeda selbst. Der ideale Zeitpunkt für die Feuertaufe des neuesten Flagschiffes des Solaren Imperiums: der CREST III. Auf dem Weg zu dem Spiralnebel in dem sich die sagenumwobenen und gefürchteten Meister der Insel aufhalten sollen entdeckt die Crew der CREST III eine scheinbar verlassene Werftplattform riesigen Ausmaßes. Bald stellt sich heraus, dass die Positronik der Plattform mehr verbirgt, als den Terranern lieb sein kann, mit deren Eintreffen der Besitzer der Werft Kalak aus einen 800 jährigen todesähnlichen Schlafzustand geweckt wird. Kalak, ein Vertreter des Volkes der Paddler, missinterpretiert die Anwesenheit der Terraner als feindlichen Akt, was der CREST III fast zum Verhängnis wird. Es gelingt jedoch Kalak davon zu überzeugen, dass seine Gegner auch die der Terraner sind, was ihn dazu veranlasst sich Rhodan anzuschließen.
Letzterer erfährt von Kalak die Geschichte der Paddler, was ihn seinerseits veranlasst in der Dunkelwolke Hades nach Überlebenden dieses Volkes zu suchen. Dabei werden die Raumfahrer von einem pflanzlichen Kollektivwesen im Smaragdsystem überlistet, gefangen genommen. Nur unter größtem Einsatz v.a. von Gucky und Baar Lun können die Verschleppten gerettet werden.
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Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
PR ist als SF-Serie wohl legendär. Seit über 50 Jahren gibt es sie schon und sie ist weltweit erfolgreich. Ich selbst habe erst 2011 angefangen PR zu lesen. Für so einen späten Einstieg kommen nur die Silberbände in Frage. Vor dem Hintergrund der heutigen Erkenntnisse über das Weltall ist die Serie sicherlich veraltet. Das macht aber nichts. Man muss sich nur auf die Story einlassen. Es ist eh SF! Gelingt einem das, so findet man sich in einer spannenden Welt mit den unterschiedlichsten Charakteren wieder, deren Story man fast sein ganzes Leben lang lesen kann.

Fazit: Ich mag das alles sehr gern und kann Interessierten den Einstieg in PR über die Silberbände empfehlen.

PS: Perry Rhodan wird übrigens DEUTSCH ausgesprochen. Der Name Rhodan wurde von einem Monster abgeleitet, welches in einem japanischen Monsterfilm kreiert wurde. Dieses hieß m.E. Rodan. Die Autoren wollten Konflikte mit den Japanern vermeiden und fügten ein H in den Namen ein. Damit wurde eine Namensgleichheit vermieden. Evtl. Copyrights wurden nicht verletzt.
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5.0 von 5 Sternen Perry Rhodan Andromeda 8. April 2013
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
das e-book ist eine sehr schöne Bearbeitung dre Heftromane. Es ist spannend geschrieben und hat einen hohen Unterhaltungswert. sehr empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Perry Rhodan 27 7. März 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Für Perry Rhodan und Science-Fiction Fans ein muss. . . . . . .. . . .. . . ,
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