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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Erstaunlich gut!,
Von Marco Fertig "JXT" (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Perro come Perro - Den Letzten fressen die Hunde (DVD)
Beim Verhör eines der 'Zwillinge' in dessen Haus, wird dieser versehentlich getötet. Victor Peneranda sollte herausfinden wo er das Geld von Gangsterboss El Orejon versteckt hat. Er findet es auch, beschliesst aber es selbst zu behalten. El Orejon will sein Geld aber zurückhaben und befiehlt Victor, zusammen mit dem psychopathischen Sierra und dem Schläger Benites, den zweiten Zwilling zu finden und das Geld zurückzubringen. Die Situation verschlimmert sich noch durch einen Voodoofluch der Benites heimsucht, und ständigen Anrufen eines Unbekannten im Hotelzimmer, der eine gewissen Adela sucht. Als die Situation immer auswegloser wird, weiß Victor: Er muss El Orejon töten um seine Haut zu retten'
Regisseur Carlos Moreno hat mit seinem Spielfilmdebüt einen recht guten Film hingelegt! Bisher kam ich nicht in den Genuss kolumbianischer Filme, aber das was ich hier geboten bekommen habe, hat handwerklich mehr als Hand und Fuss! Allein die Optik des Films, die stets in Braun und Gelbtönen gehalten ist mittels verschiedener Filter, sieht grandios aus. Ebenso ist die Kameraarbeit wirklich mehr als gelungen. Teils erinnerte sie mich sogar an Steven Soderberghs Traffic. Auch der Soundtrack, der uns durch den Film (mal vordergründig mal dezent im Hintergrund) begleitet wurde superb ausgewählt. Die treibenden Samba und Salza-Rythmen passen einfach hervorragend und klingen allesamt auch einfach richtig gut. Die Darsteller leisten ebenso allesamt überzeugende Arbeit. Der Film ansicht bietet keine neue Story und ebenso keinen super spannenden Verlauf. Vielmehr ist es ein ruhiger Film, der nach und nach auf das unausweichliche Ende hinführt. Leider auch nicht vollkommen ohne Fehler. Wo die Machart einen nach wie vor begeistert, gibt es im Plot doch die ein oder andere Gegebenheit, die man etwas näher erläutern hätte können. Der Geldbetrag macht den Anschein nicht sehr hoch zu sein (ein paar Scheine in einer Plastiktüte), und die Geschichte mit Benites Voodoo-Fluch kann man sich zwar irgendwie hinreimen, sie läuft aber quasi in der Story mit ohne eine wirkliche Erklärung schlussendlich zu liefern. Auch hätte der Film für mich insgesamt vielleicht gute 15 Minuten kürzer sein dürfen, da weder storytechnisch genug Material für 105 Minuten da ist, noch etwas Action die Szenerie auflockert. Im Endeffekt bleibt ein interessanter Thriller, der nichts Neues bietet, aber durchaus einen Blick wert ist. Zumal man bei uns aus diesen Landen nicht oft etwas vorgesetzt bekommt. Die FSK 18 erschließt sich mir jedoch nicht! Wer den Film aufgrund dessen ansieht, einen harten Gansterfilm zu bekommen, wird enttäuscht sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bissige Drogenhunde,
Von
Rezension bezieht sich auf: Perro come Perro - Den Letzten fressen die Hunde (DVD)
Ein Gangsterflick aus Kolumbien. Und ein richtig gelungener: Der Debutfilm des Videoclip-erfahrenen Regisseurs Carlos Moreno weist eigentlich keine wirklichen Schwächen auf, von der ein bisschen zu zeitgeistig-aufgepimpten Inszenierung vielleicht mal abgesehen.
In ausgewaschenen Monochromfarben, flotten Schnitten und vielen lässigen Kameraeinstellungen wird ein durchwegs originelles Stück Gangsterkino auf die geneigte Zuseherschaft losgelassen, das von Anfang an spannend unterhält, jede Menge Lokalkolorit einfließen lässt und mit einigen Härten und schwarzhumorigen Einlagen aufwartet. Das Tempo ist nicht rasend hoch; was aber keineswegs stört. Der Film nimmt sich Zeit für seine Charaktere, die durch die Bank mit der nötigen Tiefe (oder auch: Bedrohlichkeit) ausgestattet wurden. Ein Tipp für Freunde des gewaltorientierten Weltkinos. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Hunde, die bellen, beißen sehr wohl,
Von Heinz Ketchup (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Perro come Perro - Den Letzten fressen die Hunde (DVD)
Víctor (Marlon Moreno) und seine Freunde sollen für den Padre El Orejón (Blas Jaramillo) das Geld eintreiben, das die Zwillinge sich unter die Nägel gerissen haben. Der einzig anwesende Zwilling, den sie antreffen, gibt im Verhör den Löffel ab. So bleibt ihnen nur die Durchsuchung des Hauses. Doch wo ist das Geld? Víctor behauptet es nie gesehen zu haben. Doch El Orejón vermutet, dass Víctor es eine enge Korrelation zwischen dem Verschwinden und Víctor gibt. Er kann es nur nicht nachweisen. Deshalb setzt er Benitez (Oscar Borda) und Sierra (Álvaro Rodríguez) auf Víctor an. Natürlich geschieht dies auch um den zweiten Zwilling zu finden. Pech ist, dass El Orejón die Voodoo-Priesterin Iris (Paulina Rivas) aus Rache für ein weiteres Vergehen engagiert hat. Der Zauber wirkt unerbittlich.
Im Großen und Ganzen ist es ein unterhaltsamer Film. Zum ganz großen Kino reicht es allerdings nicht. Alles ist etwas zu sehr voraussehbar. Warum Filme wie "Sin Nombre" oder "City of God" ab 16 Jahren, während "Perro come Perro" erst ab 18 freigegeben ist, erschließt sich mir nicht. Ich denke all diese Filme sind vom gleichen Kaliber. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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