Ist Permission Marketing, also "Erlaubnis" Marketing eine Revolution? Ist der vom Kunden gewollte Dialog mit dem Unternehmen eine Unmöglichkeit, die der Quadratur des Kreises gleicht? Ja, wenn man weiss, dass die Response-Werte beim Permission Marketing bei durchschnittlich 18% liegen. Ja, wenn man weiss, dass Permission Marketing die kosteneffizienteste und effektivste Variante ist, Kundenbeziehungen aufzubauen. Wobei Kunde die falsche Begrifflichkeit ist. Freund oder Partner des Unternehmens wäre wohl treffender. Was wäre, wenn Permission Marketing die elektronische Variante des alltäglichen Lebens darstellt? Wir reden doch auch nur mit Menschen, die uns wichtig sind, die wir mögen, die wir akzeptieren, von denen wir etwas wollen. Personen, die uns langweilen oder die uns vernachlässigen, mit denen reden wir nicht, selten oder lassen uns etwas einfallen, damit keine langen Gespräche geführt werden müssen. Wir lernen unsere Freunde im Laufe der Zeit kennen und wissen, was Freude bereitet und was nicht. Das Buch von Torsten Schwarz "Permission Marketing" ist die Pflichtlektüre für alle Marketing-Entscheider. Es beschreibt auf eine selbstverständliche und eindrucksvolle Art und Weise, wie vertrauensvolle Kundenbeziehungen via E-Mail Marketing aufgebaut und intensiviert werden. Ich bin mir sicher dass "Permission Marketing" kein Trend sondern eine Chance ist. Eine Chance, den Kunden kennenzulernen und gemäß seinen Wünschen und Bedürfnissen zu handeln. Cross- und Up-selling Aktionen können individuell eingesetzt, so zusätzliche Umsätze generiert werden. "Wenn wir uns für die anderen interessieren, interessieren sie sich für uns" (Pubilius Syrus). So einfach ist das!