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Permaforst. Ein Heideggerroman
 
 
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Permaforst. Ein Heideggerroman [Broschiert]

Joachim Klein
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 267 Seiten
  • Verlag: Conte; Auflage: 1., Aufl. (16. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936950407
  • ISBN-13: 978-3936950403
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.927.268 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rheinischer Merkur, Nr.7/2007

Mit Martin im Wald. Einige doppelt belichtete Fotografien und ein Schreiben Martin Heideggers aus dem Jahr 1960, das sind die Ingredienzien für Joachim Kleins virtuosen Roman um und über den Philosophen aus dem Schwarzwald. Der Gang entlang biografischer Stationen, von Heideggers Hütte oberhalb Todtnaubergs über Beuron bis nach Meßkirch, entpuppt sich als rechter Höllengang. Gepeinigt von Touristen, verfolgt von mysteriösen Seminaristen aus Frankreich und Japan, vermengen sich Realität und Fiktion. Nicht ohne Hintersinn hat Klein in seiner Etüde über das Dasein und Da-Sein, Leben und Denken dem Erzähler als berühmten Vorfahren den nahe Meßkirch geborenen Abraham a Sancta Clara zugeordnet, ist doch dieser Rapport so wortmächtig und ausgefeilt wie die Rede des Barockpredigers. aky

ekz.bibliotheksservice, id 49/06, ba 1/07

Nein, Heidegger hat er nicht verstanden, gesteht Joachim Klein. In "Permaforst" hat er sich nun zur Genugtuung wohl mancher Leidensgenossen virtuos dafür gerächt. Handlung: Es findet sich ein Brief von Martin Heidegger (eine brillant-boshafte Parodie), dazu höchst denkwürdig mehrfachbelichtete Fotos von Tannen, Bauernschuhen und einem seltsamen Begleiter. Der Ich-Erzähler, der sich bald Heydegger nennt, macht sich mit seiner fleischgewordenen Teilpersönlichkeit Dionys auf zum Schwarzwald, um dort dem Rätsel der Fotos auf die Spur zu kommen, oder wenigstens im Denkerbetrieb Lorbeeren zu ernten. Die hakenschlagende Handlung ist kaum wichtiger als der satirisch, kalauernd oder als Farce gestaltete Augenblick. Eine Langstreckenhochleistungsposse.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ablästern mit Niveau 4. Oktober 2006
Von Andre
Fröhliches Ablästern auf hohem Niveau. Heidegger hat offenbar einen  mir bislang verborgenen  Reiz, und über ein paar Texte und die Safransky-Biographie bin ich nie hinausgekommen. Um so mehr Spaß bereitete mir dieser Zugang. Er bietet einen Kurzlehrgang in Heideggerisch, einen Überblick über die internationale eidegger-Reception, abgefahrene Leseempfehlungen und eine Wanderanleitung für den Schwarzwald.

Doch mich lässt der Verdacht nicht los, dass der Autor im Selbstversuch irgendwelche halluzinogene Mittel zu sich genommen hat  der fantastischen Schlusssequenz hat es nicht geschadet. Permaforst ist ab jetzt einer meiner Lieblingsphilosophieromane.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hei-degger oder Perm-a-forst? 23. November 2006
Wer sich an den Urtext des Meisters, i.e. Heidegger, aus wohl guten Gründen noch nicht rangetraut hat, dem bietet sich mit diesem höchst gelungenem "Heideggerroman" (möglicherweise der erste dieses Genres)eine sowohl in sprachlicher als auch intellektueller Hinsicht sehr unterhaltsame Annährungsmöglichkeit. Joachim Klein schafft es mit großer geistiger Spannkraft, einen Bogen zwischen zeitgenössischem Kulturpessimismus (bzw. -realismus), einer eingestreuten summarischen Darstellung der Heidegger-Rezeption auf internationaler Ebene sowie einer Schwarzwald-(Un-)Kultur-Topographie zu schlagen. Obendrein ist das Ganze in einen kühnen und vor überraschenden Wendungen berstenden Plot gegossen, der sprachlich-literarischen Hochgenuß mit der Spannung eines Thrillers aufs Erfreulichste vereinigt. "Permaforst" ist im besten Wortsinn witzig, unterhaltsam und tiefsinnig. Ein Fest für Fans der feinsinnigen Beobachtung. "Prädikat wertvoll"!
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