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Pergolesi: Stabat Mater, Laudate pueri & Confitebor
 
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Pergolesi: Stabat Mater, Laudate pueri & Confitebor

1. November 2013 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 28. Oktober 2013
  • Erscheinungstermin: 28. Oktober 2013
  • Label: Warner Classics International
  • Copyright: 2013 Radiotelevisione svizzera di lingua italiana under exclusive licence to Erato / Warner Classics, Warner Music UK Ltd.
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:10:48
  • Genres:
  • ASIN: B00G2DHF3E
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.133 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lilienthal auf 3. November 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Eine neue Einspielung von Pergolesis "Stabat Mater", die endlich den aktuellen Stand der Interpretation von Barockmusik umsetzt, wurde schon dringend erwartet. Die vorliegende Aufnahme übertrifft die Erwartungen sogar; sie ist tatsächlich ein Meilenstein in der Interpretationsgeschichte dieses Werks. Die Stimmen von Julia Lezhneva und Philippe Jaroussky mit ihrem reinen, knabenhaften und außerordentlich süßen Klang harmonieren hervorragend miteinander. Die Stimme von Jaroussky zeigt in dieser Aufnahme, dass sie sich in den letzten Jahren (und Monaten, wie man in Konzerten hören konnte) in eindrucksvoller Weise weiterentwickelt hat. Sie zeigt ein weiches, rundes und farbenreiches Klangspektrum, wie es kein anderer Countertenor auch nur ansatzweise erreichen würde, und dies mit einer vollkommen natürlichen Gesangsweise ohne auch nur die geringste Anstrengung. Jarousskys Stimme schwingt sich schwerelos auf, wie es für Kirchenmusik ideal ist. Sein einzigartiges Timbre liegt dabei nach wie vor zwischen Sopran und Mezzosopran, mit einer inzwischen etwas volleren Basis im Altregister und wunderbaren starken tiefen c1s und b0s. Lezhnevas Stimme ist vibratolos, in der Höhe unglaublich klar, ohne jemals schneidend zu werden, und in der Tiefe erstaunlich voll, kräftig und dunkel gefärbt.
In der Technik überzeugen beide vollkommen. Lezhnevas Intonation ist makellos, ihre Koloraturen sind wie gestochen scharf, musikalisch gestaltet sie vollkommen angemessen und ohne jegliche Übertreibung. Jaroussky zeigt sich einmal wieder als ein hochintelligenter Musiker, der die Partitur genauestens studiert, die Stilmittel der jeweiligen Dekade und Musikgattung genau kennt und so überlegt wie hochsensibel jedes Detail jeder Phrase gestaltet.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Claus Fischer auf 20. November 2013
Format: Audio CD
Das "Stabat mater" von Giovanni Battista Pergolesi war schon im 18. Jahrhundert das am häufigsten gedruckte Musikstück und musste sich zahlreiche mehr oder weniger stilfremde Bearbeitungen gefallen lassen. Der "kritische Musikus" J. A. Scheibe machte sich sogar die Mühe, Pergolesis stellenweise "fehlerhafte" lateinische Textdeklamation zu "verbessern". Johann Sebastian Bach adaptierte das Werk durch Unterlegung eines deutschen Textes "Tilge, Höchster, meine Sünden" (nach Psalm 51) für den evangelischen Gottesdienst; seine Bearbeitung wurde unter der Nummer 1083 ins BWV aufgenommen (den Hinweis "di G. B. Pergolese" hat eine fremde Feder nachträglich auf Bachs Manuskript ergänzt). Die Originalfassung, die sich erfreulicherweise längst wieder durchgesetzt hat, zählt zu den am häufigsten auf Tonträger aufgenommenen Werken der Musica Sacra. Der "Bielefelder" listet eine stattliche Zahl hochkarätiger Aufnahmen. Um so erstaunlicher, dass in unserer Zeit der schnell gefertigten und hochgejubelten Marketing-Produkte noch eine Aufnahme produziert werden konnte, der es mühelos gelingt, sich an die Spitze der wahrlich nicht schmalen Diskographie dieses Werkes zu setzen.

Was man hier zu hören bekommt, ist schlicht und einfach unglaublich. Diego Fasolis und seine "Barocchisti" sowie die beiden Gesangssolisten Julia Lezhneva und Philippe Jaroussky treffen den Ton des hochsensiblen Werkes mit traumwandlerischer Sicherheit und verleihen ihm eine schwebende Leichtigkeit, die nicht mehr von dieser Welt ist. Sie verschmähen es dabei keineswegs, die in der Komposition enthaltenen Affekte und Effekte sinnfällig auszuspielen, ohne die Würde des Gegenstandes - die Gottesmutter vor dem Gekreuzigten - zu verletzen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gabriela_42 auf 16. Februar 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Diese Aufnahme ist so hinreißend schön, dass man beim Hören fast abhebt. Die beiden Sänger sind einfach großartig. Große Empfehlung!!!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sassi plus auf 3. November 2013
Format: Audio CD
Die Rezension von “Lilienthal” ist erstklassig geschrieben und trifft es auf den Punkt!

Höchstes Niveau! Mehr geht nicht! — Kleinste Feinheiten sind wunderbar ausgearbeitet.
Großes Lob an das “feurige und zugleich sanfte” Ensemble, Diego Fasolis und Chor.

Bei spiritueller Musik besteht leider oft die Gefahr von andauernder Schwermütigkeit und Depression...
Das trifft hier absolut nicht zu! — Wunderbar: Das Tempo ist perfekt. Keine Sekunde langweilig!
Lebendigkeit wechselt mit tiefgründigen Gefühlen ab. So, wie es sein muss! —
Denn Trauer und Schmerz sind auch starke Gefühle und "lebendig".
Sensibler Ausdruck vom Feinsten in jeder Sekunde!
Die CD ist sehr zu empfehlen.

Julia Lezhneva und Philippe Jaroussky beweisen: —Gefühle sind Schwingungen und hörbar.—

Unendlich schön und intensiv:
— Nr. 24
Der Anfang: Hören Sie die gefühlvolle Eleganz in “Saaaaaaanctum” und “nooomen ejus” von Philippe Jaroussky. Sanft und beschwingt die Theorbe an einer bestimmten Stelle.
— Nr. 6
Beispiel: In jeder Sekunde eine andere Farbe im gesanglichen Ausdruck von Julia Lezhneva: Nr. 6 von 1:00 bis 1:10 min: ... dum– e– mi– si– t·spi– ri– tum ... = Perfekt!

Empfehlenswert: Januar 2014
Julia Lezhneva und Philippe Jaroussky geben zusammen mit Diego Fasolis und Ensemble "I Barocchisti" mehrere Konzerte.
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