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Produktinformation
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Mit der Devise "Sie sollen sich ganz einfach spitze fühlen und nicht auf den Spitzen tanzen!" hat Jessica Mentrup einen neuen Workout-Trend geschaffen. Diesen präsentiert sie erstmalig auf dem deutschen Fitnessmarkt in diesem Buch. Die Sprach- und Sportwissenschaftlerin (M.A.) hat Deutschlands Tanztrend aufgegriffen und möchte mit ihrem innovativen Konzept die hohe Kunst des klassischen Balletts für Jedermann zugänglich machen. Fernab von akademischer Strenge, Ballettstange, Spitzenschuhen und Tüllröckchen mischt sie klassische Ballett-Exercises mit Elementen aus Yoga und Pilates. Frei nach dem Motto "Ballett meets Workout" ergibt ihr Programm ein ausdrucksstarkes und herausforderndes Erlebnis von Kopf bis Fuß ohne den Körper zu stark zu belasten. Die Autorin möchte Interessierte, die noch nie Ballett gemacht haben, mit den Grundzügen des klassischen Balletts vertraut machen, während sie Ballett-Profis ein ganzheitliches Ausgleichstraining zur Erhaltung der Gesundheit anbietet. "Der Reiz besteht insbesondere darin", so Mentrup, "das Einsteiger und Profis gemeinsam trainieren könnten!" Jessica Mentrup selbst hat bereits im zarten Alter von dreieinhalb an der Ballettstange gestanden und daraus 16 begeisterte Jahre klassischen und modernen Tanz gemacht. Sie weiß zu genau, dass Kniebandage und Eisbeutel aufgrund von Überlastungsschäden kein seltenes Bild im Ballettsaal sind. In ihren Augen fehlt es den Tänzern nach wie vor an einem entsprechenden Ausgleichstraining. Mentrup jedenfalls möchte mit ihrer Idee die "Faszination Tanz" unbedingt erhalten und inspirieren.
Machen Sie mit Ballett-Workout den ersten Schritt in die richtige Richtung!
Frau Mentrup, wie sind Sie auf die Idee zu Ballett-Workout gekommen?
Ich stand bereits als Kind von 3,5 Jahren an der Ballett Stange und daraus wurden über 16
begeisterte Jahre aus klassischem Tanz und Jazz. Diese Zeit hat meine Kindheit und
Jugend enorm geprägt, war quasi ein Teil von mir. Selbst bei 30°C Hitze im Schatten habe
ich mich noch freiwillig an die Ballett-Stange gestellt. Sicherlich bildet Ballett eine
hervorragende Basis für eine Reihe von Sportarten, wie zum Beispiel für Pilates. Das
Ganze hat aber auch seine Schattenseiten! So fühlt man sich aufgrund des ständig
geforderten Perfektionismus und der teilweise ausgeübten akademischen Strenge nie
"richtig"! Ein "fertig" werden ist nicht vorgesehen, es gibt immer etwas auszusetzen.
Außerdem fordert das Ballett teilweise extreme Körperpositionen, was bei mir bereits im
Teenager-Alter zu Überlastungsproblemen im Knie und den Wadenbeinen führte. Damals
war die Sportmedizin noch nicht so weit wie heute; mir fehlte es an einem entsprechenden
Ausgleichstraining. Und ich hatte lange mit den Folgen zu kämpfen. Selbst heutzutage bin
ich sehr verwundert, dass diese Problematik in den Ballettschulen teilweise immer noch
besteht. und die "Kniebandage" kein seltenes Bild ist. Durch verschiedene Erfahrungen aus
meinem Sportstudium, der Tätigkeit als Instruktorin und Personal Trainerin konnte ich
meinen Horizont enorm erweitern. Ich wollte meine Faszination für Ballett und Tanz
behalten und die Vorteile als modernes und zeitgemäßes Gesamtpaket für Jedermann
eröffnen! So entwickelte ich mit der Zeit eine Übungsreihe aus Exercises für den ganzen
Körper, auch für die Arme, die beispielsweise im Ballett gar nicht trainiert werden.
Worum geht es beim Ballett-Workout genau?
Es ist eine wohl durchdachte Mischung aus Ballett-Exercises, Yoga und Pilates. Die
Trainingsmethoden tragen ähnliche Prinzipien und befruchten sich gegenseitig. So werden
Sie nicht zufällig die die eine oder andere Yoga-Übung wieder entdecken, die sowohl ihre
Daseins-Berechtigung während einer Yogaeinheit als auch beim Ballett hat. Im Gegensatz
zum Pilates, welches die Übungen von der Ballett-Stange auf den Boden gebracht hat,
wird Ballett-Workout zum größten Teil im Stand ausgeführt.
Was ist das Besondere an Ballett-Workout?
Anfänger und professionelle Tänzer könnten im Prinzip gemeinsam trainieren. Der
Einsteiger wird mit den Grundkenntnissen des klassischen Balletts vertraut gemacht,
während der Profi ein tolles Ausgleichstraining vorfindet zur Erhaltung seiner Gesundheit
und Trainingsbasis. Es geht nicht um komplizierte Choreographien oder Schrittfolgen,
sondern darum ein intensives, aber rundum harmonisches Workout auszuüben. Es wird im
Gegensatz zum Ballett ohne Ballett- Stange trainiert, sondern im Freien. Das birgt eine
zusätzliche Schwierigkeit, weil man sich enorm konzentrieren muss, um nicht umzufallen.
Außerdem funktioniert Ballett-Workout ohne Zusatzgeräte. Sie müssen nur da sein!
Was bringt es?
Nun, in erster Linie eine schöne Haltung, lange, starke Muskeln und enorme Beweglichkeit.
Die Exercises werden auch Rückenfreunde begeistern, da die Übungen mobilisierend und
haltungs-stabilisierend auf die Wirbelsäule wirken. Das Training verlangt viel
Gleichgewichtssinn, Konzentration und Ausdrucksstärke. Sie werden sich wundern, was Sie
mit Ihrem Körper so alles anstellen können; und natürlich inwieweit sich das Training auch
auf die Psyche überträgt.
Was muss ich beim Ballett-Workout beachten?
Es geht darum sich langsam und zielsicher zu steigern und nicht darum mit falschem
Ehrgeiz etwas zu erzwingen. Es ist weder sinnvoll mit vollem noch mit leeren Magen ins
Training zu gehen. Bei Heißhunger reicht erst einmal eine Banane vorher. Alkohol- und
Medikamenteneinnahme sind vor dem Training tabu. Sie dämpfen das Empfinden unserer
körpereigenen Schmerzsignale. Grundsätzlich gilt: die Übungen sind für körperlich
gesunde Menschen konzipiert! Evtl. Beschwerden und Verletzungen müssen vollständig
auskuriert worden sein. Bei Unsicherheiten, Schwangerschaft, Über-/Untergewicht, sowie
der Wiederaufnahme des Trainings nach langen Pausen bzw. nach dem 40. Lebensjahr ist
unbedingt der behandelnde Arzt oder Therapeut zu konsultieren!
Was möchten Sie den Leser/innen ihres Buches mitgeben?
Mein Programm soll in erster Linie Spaß machen und die Individualität jedes Einzelnen
zulassen! Sicherlich erfordert es viel Disziplin, Fleiß und Kraft. Doch bei so viel
"Contenance" ist Lachen unbedingt erlaubt! Sie sollen sich ganz einfach spitze fühlen und nicht
auf den Spitzen tanzen!
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