Nachdem die Auftragsarbeit "Creamfields" nur den Tranceheads richtig gut gefallen hat gibt es mit "the Club" wieder den Oakenfoldsound , den man eigendlich von dem Mann gewohnt ist. Eine Mischung aus UK Prog , Trance , Techno & etwas abseitigen Downbeat. Wer also "Creamfields" mochte , der mag diese CD schon mal nicht.
Dabei liest sich die Tracklisting eigendlich wie eine kleine Horrorshow: Justin Timberlake , Natasha Bedingfield , U2 & als Krönung the Doors (ja genau die). Das ist nicht gerade das , wovon man so träumt. Aber lustigerweise funktioniert das ganze. Vor allen der Remix von Natasha Bedingfield geht richtig gut ab.
Trotzdem gibts ganz starke Abzüge in der B-Note. Zum einen ist das Mixing grottenschlecht , teilweise wird nur gefadet oder überblendet. Und dann ist da noch die Tatsache , das von 13 Tracks 12 mehr oder weniger auf die eigene Kappe von Oakenfold gehen. Entweder hat er diese selbst produziert , Remixed oder sind auf Seinem Perfecto Label erschienen. Einzig der Track von Deadly Avenger ist fremd. Soviel Eigenhype schafft ja noch nicht mal James Lavelle.
Unterm Strich ist es eine ganz nette Oakenfold CD geworden - eine Großtat ist es aber auch nicht.