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Perdido Street Station (New Crobuzon)
 
 

Perdido Street Station (New Crobuzon) [Kindle Edition]

China Mieville
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Amazon.com's Best of 2001

When Mae West said, "Too much of a good thing can be wonderful," she could have been talking about China Miéville's Perdido Street Station. The novel's publication met with a burst of extravagant praise from Big Name Authors and was almost instantly a multiaward finalist. You expect hyperbole in blurbs; and sometimes unworthy books win awards, so nominations don't necessarily mean much. But Perdido Street Station deserves the acclaim. It's ambitious and brilliant and--rarity of rarities--sui generis. Its clearest influences are Mervyn Peake's Gormenghast trilogy and M. John Harrison's Viriconium books, but it isn't much like them. It's Dickensian in scope, but fast-paced and modern. It's a love song for cities, and it packs a world into its strange, sprawling, steam-punky city of New Crobuzon. It can be read with equal validity as fantasy, science fiction, horror, or slipstream. It's got love, loss, crime, sex, riots, mad scientists, drugs, art, corruption, demons, dreams, obsession, magic, aliens, subversion, torture, dirigibles, romantic outlaws, artificial intelligence, and dangerous cults.

Generous, gaudy, grand, grotesque, gigantic, grim, grimy, and glorious, Perdito Street Station is a bloody fascinating book. It's also so massive that you may begin to feel you're getting too much of a good thing; just slow down and enjoy.

Yes, but what is Perdido Street Station about? To oversimplify: the eccentric scientist Isaac Dan der Grimnebulin is hired to restore the power of flight to a cruelly de-winged birdman. Isaac's secret lover is Lin, an artist of the khepri, a humano-insectoid race; theirs is a forbidden relationship. Lin is hired (rather against her will) by a mysterious crime boss to capture his horrifying likeness in the unique khepri art form. Isaac's quest for flying things to study leads to verification of his controversial unified theory of the strange sciences of his world. It also brings him an odd, unknown grub stolen from a secret government experiment so perilous it is sold to a ruthless drug lord--the same crime boss who hired Lin. The grub emerges from its cocoon, becomes an extraordinarily dangerous monster, and escapes Isaac's lab to ravage New Crobuzon, even as his discovery becomes known to a hidden, powerful, and sinister intelligence. Lin disappears and Isaac finds himself pursued by the monster, the drug lord, the government and armies of New Crobuzon, and other, more bizarre factions, not all confined to his world. --Cynthia Ward

From Publishers Weekly

King Rat (1999), Mi‚ville's much-praised first novel of urban fantasy/horror, was just a palate-teaser for this appetizing, if extravagant, stew of genre themes. Its setting, New Crobuzon, is an audaciously imagined milieu: a city with the dimensions of a world, home to a polyglot civilization of wildly varied species and overlapping and interpenetrating cultures. Seeking to prove his unified energy theory as it relates to organic and mechanical forms, rogue scientist Isaac Dan der Grimnebulin tries to restore the power of flight to Yagharek, a member of the garuda race cruelly shorn of its wings. Isaac's lover, Lin, unconsciously mimics his scientific pursuits when she takes on the seemingly impossible commission of sculpting a patron whose body is a riot of grotesquely mutated and spliced appendages. Their social life is one huge, postgraduate bull session with friends and associates--until a nightmare-inducing grub escapes from Isaac's lab and transforms into a flying monster that imperils the city. This accident precipitates a political crisis, initiates an action-packed manhunt for Isaac and introduces hordes of vividly imagined beings who inhabit the twilight zone between science and sorcery. Mi‚ville's canvas is so breathtakingly broad that the details of individual subplots and characters sometime lose their definition. But it is also generous enough to accommodate large dollops of aesthetics, scientific discussion and quest fantasy in an impressive and ultimately pleasing epic.

Copyright 2001 Cahners Business Information, Inc.


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Kundenrezensionen

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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Meisterwerk 3. Juni 2001
Von jdkuchen
Format:Taschenbuch
Ich habe vor ein paar Jahren Mieville's Debütroman „King Rat" gelesen und fand ihn so langweilig, daß ich mich trotz überragender Kritiker- und Leserstimmen gesträubt habe, „Perdido Street Station" zu kaufen, obwohl mich das Buch thematisch gereizt hat. Zum Glück habe ich es doch getan, denn dieser Roman ist ein wahres Meisterwerk. Trotz der Tatsache, daß ich ca. 4 Bücher pro Monat lese, wobei die Genres von „echter Literatur" über Horror/Thriller bis hin zu Si-Fi und Fantasy reichen, hat mich in den letzten drei bis vier Jahren kein Roman so vom Hocker gehauen wie dieser hier. Hinsichtlich seines Ideenreichtums würde ich ihn als Steampunk-Variante von Stephensons „Snow Crash" bezeichnen, allerdings ohne dessen narrative Schwächen. Außerdem hat Mieville einen besseren Erzählstil und verliert die Handlung nie aus den Augen. Die urbane Fantasywelt von „Perdido Street Station", die stellenweise an eine dampfgetriebene Version von Scott's „Blade Runner" erinnert, bietet den atemberaubenden Hintergrund für eine komplexe und mitreißende Geschichte, deren Nacherzählung jeden Rahmen sprengen würde: es geht um Traumplagen, die Einheitliche Feld Theorie, Mutanten, hochentwickelte Insektenkulturen, Verbrechersyndikate, Drogen, Dampfmaschinen-Cyborgs, interdimensionale Wesenheiten, die Kunst des Fliegens, politische Unterdrückung, Rebellion etc. etc. Mieville gelingt es mit einer poetischen, aber niemals gekünstelt oder überladen wirkenden Sprache, das alltägliche Leben der gigantischen Stadt und ihrer exotischen Bewohner detailliert zu schildern und ergründet gleichzeitig beinahe spielerisch komplizierte philosophische Fragen. Natürlich kommen haarsträubende Actionszenen und perfekt komponierte Spannungsbögen auch nicht zu kurz und trotz einer epischen Länge von über 900 Seiten wünscht man sich, der Roman würde nie enden. Kurzum: Brillant!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Von Miéville hatte ich bis vor kurzem noch nie etwas gehört und habe mir "Perdido Street Station" dann einfach mal auf Verdacht bestellt. Es hat sich gelohnt.

Wenn man sich auf seine Fantasiewelt mit Vogelmenschen, Kaktusmenschen, Dampfmaschinen und ein wenig Magie einlässt, wird man mit einem äußerst spannenden und komplexen Fantasy-Thriller belohnt. Vor allem hat mir die Tatsache gefallen, nicht alles auf ein zuckersüßes Happy End zusteuern zu lassen, sondern dass er dass Ende "realistisch" darstellt. Auch hat Miéville keine Skrupel, "gute" Charaktere blutig-brutal sterben zu lassen. Im Gegensatz zu Happy-End-Büchern tauchen sie bei ihm auch nicht wieder am Ende auf, um dem Helden ein letztes Mal zu helfen. Die "Guten" sind auch nicht immer nur gut, sondern müssen teilweise sehr unmoralisch handeln um ihre (guten) Ziele zu erreichen. Bei "Perdido Street Station" agieren eigentlich alle Charaktere in einer konstanten Grauzone, die bei manchen etwas heller, bei anderen etwas dunkler und bei wiederum anderen ganz schwarz ausfällt. Nervig-gute, treue Hobbits oder stets edle Elben gibt's hier nicht.

Miéville ist wohl ein großer Liebhaber der englischen Sprache, was das Buch für einen Deutschen teilweise sehr schwer zu verstehen macht. Verglichen mit den Werken von Autoren wie zum Beispiel Jasper Fforde, Terry Pratchett oder auch Tad Williams oder Neal Stephenson, die ich mittlerweile ohne Einsatz meines Englisch-Englisch-Wörterbuchs lese, musste ich bei Perdido Street Station unverhältnismäßig oft zum Oxford Concise Dictionary greifen, da Miéville fast nie den einfachsten Begriff benutzt um etwas zu beschreiben und er wohl eine Vorliebe für Fremdworte und Fachbegriffe hat.

Und wenn er mal anfängt zu beschreiben, dann macht er das auch ausführlich, vor allem die Architektur und die Einwohner der von ihm erfundenen Stadt New Crobuzon. Hier sind vielleicht auch die einzigen kleinen Schwächen in "Perdido Street Station" zu erkennen. Manche Beschreibungen sind teilweise redundant und oft sehr ausführlich und lang. In Verbindung mit der nicht ganz einfachen Sprache kann dies dann dazu führen, dass man erst einmal eine Pause braucht, obwohl man die hervorragende Geschichte eigentlich weiter lesen möchte.

Alles in allem aber lohnt es sich, am Ball zu bleiben. Ich habe mir schon "The Scar" zugelegt und das muss sich verdammt anstrengen, um "Perdido Street Station" zu übertreffen.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
This book is brilliant, but can't be enjoyed by everyone. The City of New Crobuzon is alive and Mieville takes you through it, but giving a more personal interaction to it than a tour-guide could. Streets, districts, railway lines and rivers are fully realised and with Mieville's prose he makes sure that the city comes alive into your mind.

His descriptions are a strength and weakness since they slow the pace of the novel down, but then you realise the book is not about pacing, its about making this city and it's characters very real in your mind and he succeeds tremendously. The protaginst is overweight and black with a red skinned girlfriend who has a bug's head, who are both trying to go about with their lives until powerful forces are released on the city. Mieville throws aside the farm boy cliche who's fate is to save the world, in fact the protagonist is as much a bystander as the reader and believe me when I say that his trials and sorrow is build up so realistically that it draws you in.

The book has a large and interesting cast, many of which die violently (and fantastically) throughout the book. One scene which sticks out more than most is the mayor of the city going to the ambassador of Hell for aide, and the ambassador of Hell (yes, the fiery, demonic place in the afterlife) refusing because he is too afraid to help. I recommend this book if your english is extremely good or at least if you don't mind reachin frequently for a dictionary.
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 (Was ist das?)
&quote;
This is what makes the world, Ms. Lin. I believe this to be the fundamental dynamic. Transition. The point where one thing becomes another. It is what makes you, the city, the world, what they are. And that is the theme Im interested in. The zone where the disparate become part of the whole. The hybrid zone. &quote;
Markiert von 51 Kindle-Nutzern
&quote;
The point is that you are an individual inasmuch as you exist in a social matrix of others who respect your individuality and your right to make choices. Thats concrete individuality: an individuality that recognizes that it owes its existence to a kind of communal respect on the part of all the other individualities, and that it had better therefore respect them similarly. &quote;
Markiert von 46 Kindle-Nutzern
&quote;
Arts something you choose to make . . . its a bringing together of . . . of everything around you into something that makes you more human, more khepri, whatever. More of a person. &quote;
Markiert von 35 Kindle-Nutzern

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