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Während der Großteil der Menschheit von dem Eintreffen einer außerirdischen Bautruppe ziemlich überrascht wird -- und für einen kurzen Moment die Überraschung in Panik umschlägt als klar wird, daß die Erde einer geplanten Hyperraum-Autobahn im Wege steht und daher vernichtet werden muß -- gelingt es zumindest dem seit 15 Jahren auf der Erde gestrandeten Außerirdischen Ford Prefect und seinem durch und durch irdischen Freund Arthur Dent -- der bis vor kurzem noch genügend andere Probleme hatte -- mit ihrem Multifunktionshandtuch auf sich aufmerksam zu machen und als Anhalter mitgenommen zu werden.
Im weiteren Verlauf treffen sie auf den Präsidenten der Galaxis, Zaphod Beeblebrox, der nach dem Diebstahl eines Raumschiff-Prototyps auf der Flucht vor der gesamten galaktischen Polizei ist, auf Trillian, einen flüchtigen Bekannten Arthurs, und natürlich auf Marvin, den manisch-depressiven Roboter, der sogar Raumschiffe in den Selbstmord treibt.
Urteil: Auch wenn sich die Zusammenfassung nicht so anhört -- wer sich mal für einige Stunden zurücklehnen und amüsieren will, ist hier genau richtig. Selbst wenn der Humor nicht sonderlich subtil ist, macht es Spaß, Adams' Charakteren bei ihren ziemlich unwahrscheinlichen und abstrusen Abenteuern zu folgen. Wer außerdem noch gerne die Antwort auf die Frage aller Fragen erfahren und philosophische Klassiker à la "Die Bewußtwerdung eines Wals" nicht verpassen will, sollte ohne zu zögern zugreifen -- der Anhalter gehört zur Allgemeinbildung. Wer allerdings der seichten Unterhaltung abgeneigt ist -- oder bereits Autoren wie Terry Pratchett oder Robert Rankin mit Widerwillen gelesen hat -- sollte vielleicht auf diesen Teil Allgemeinbildung verzichten. --Oliver Faulhaber -- carpe.com
Gewollt oder ungewollt hat Adams damals im Jahr 1979 (der erste PC kam gerade auf den Markt!) durch seine satirischen Übertreibungen die rasante Entwicklung der Computer realistischer abgeschätzt als die meisten Experten: da passt das Universallexikon in das Gehäuse einer Armbanduhr, der Präsident der Galaxis arbeitet mit einer Art PDA, und bei dem Roboter, der vor dem Einschlafen in einer Sekunde noch schnell eine halbe Milliarde Schäfchen zählt, kann man von einer Prozessor-Taktrate von 500 MHz ausgehen.
Weitere gedankliche Ansätze wie das Hyperraum-Fliegen durch unendliche Unwahrscheinlichkeit, Raumschiffe in Nano-Größe usw. reichen tief in die philosopische Physik hinein, und führen im Buch zu fantastischen Effekten. Das ein hyperintelligenter Roboter mit Persönlichkeitsmerkmalen depressiv wird und sich so lange mit einem ebenfalls intelligenten Raumschiff unterhält, bis dieses Selbstmord begeht, ist zum Totlachen - aber lässt auch tief blicken. Das Buch strotzt so vor komischen Überraschungen und abgefahrenen Ideen, dass es für den konservativen Leser nur bedingt geeignet ist - aber die anderen es gleich zwei Mal lesen werden. Ach ja: "zweiundvierzig" hätte als Kommentar auch genügt :-)
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