Das gab's zuvor noch nicht! Musiker die angezogen waren wie Geschäftsleute oder Manager. Sie gründeteten eine Firma die sie Heaven 17 nannten und deren Sitz auf drei Städte verteilt war. Sheffield, Edinburgh und London wurden Schaltzentralen der "British Electric Foundation" um Glenn Gregory, Ian Craig marsh und Martyn Ware, die sozusagen die ersten Yuppies waren, obwohl es den Ausdruck offiziell damals noch nicht gab.
Heaven 17 könnte man heutzutage als Pioniere des Synthi-Pops bezeichnen. 1981 erschien "Penthouse and pavement" und war Popmusik fast ausschließlich mit Syntheshizern produziert und doch funkiger als die restliche Musik des gleichen Jahres. "Penthouse and pavement" enthält zwar nicht die ganz großen Hits von Heaven 17 die es ein paar Jahre später auch die deutschen Charts schafften. Mit "(We don't need this) facist groove thang" enthält die Platte auch einen Song der sich mit einem nicht nur britischen Problem befaßt. Alles in allem ist "Penthouse and pavement" für jeden Elektronik-Freund ein Muß. Und wie sagt sagt schon der letzte Titel auf der Scheibe "We're going to live for a very long time"