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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Platzhirsch unter den Outdoor-Kompakten, 20. Juli 2008
Zu den Ersten durfte ich mich zählen, eine W60 in den Händen zu halten. Gedacht ist die W60 in meinem Fall für einen Urlaub am Meer und dem wird sie vollends gerecht. Abgesehen von praktischen Motivprogrammen, einer hervorragenden Automatik mit Gesichtserkennung (bis zu 32 Gesichter auf einmal, erkennt sogar ob die Augen offen waren und kann bei Bedarf automatisch bei Lächeln auslösen) ist sie handlich, klein und angenehm leicht. Das Periskop-Zoom mit 28-140mm (fährt nicht aus, alles intern) bietet eine ordentliche Abbildungsleistung und überraschend gute Randschärfe. Das Rauschverhalten ist moderat und bleibt bei 10x15 Abzügen bis ISO800 voll nutzbar. Sie ist zudem bis 4 Meter wasserdicht und dabei leicht zu bedienen mit eigenen Motivprogrammen für Unterwasser. Die Videofunktion ist wie bei den meisten Kompakten ganz nett, kann mit einem echten Camcorder natürlich nicht mithalten. Zudem sollte der Autofokus beim Filmen abgeschaltet werden (stattdessen unendlich und Panfokus wählen), da sich dieser im Film wie eine AK47 anhört. Beim Zoomen während des Filmens, hört sich der Motor des Teles wie eine Bohrmaschine an. Doch letzteres stört weniger. Der Panfokus ist praktisch, wenn keine Zeit zum Fokussieren bleibt oder die Lichtverhältnisse extrem schlecht werden bis hin zur völligen Dunkelheit. Der Panfokus versucht einen größtmöglichen Bereich bestmöglich scharf zu stellen ' sehr praktisch auch unterwasser. Ein Bildstabilisator ist leider nicht mit dabei. Die W60 erhöht lediglich die Empfindlichkeit, was jedoch sehr gut funktioniert. Unangenehm dürfte dies bei Dämmerung werden, weil das Rauschen zwangsläufig zunimmt. Hier bieten andere Digicams mit optischen/mechanischen Bildstabilisator etwas mehr Leistungsreserven. Doch für Dämmerung empfiehlt sich ohnehin eine Spiegelreflex und keine Kompakte. Für den Outdoor-Einsatz wie beispielsweise am Strand ist die W60 konzipiert und dem wird sie auch vollkommen gerecht. Sehr erfreulich ist der vergleichsweise niedrige Preis von 250 Euro ' da sie voraussichtlich ähnlich preisstabil wie die Vorgängerin W30 sein wird, kann bereits jetzt guten Gewissens gekauft werden. :-) Fazit: Die W60 ist derzeit der Platzhirsch unter den wasserdichten Kompakten ' keine andere kann ihr das Wasser reichen. Dazu kommen ein günstiger Preis und die Verwendung von SD(HC) Speicherkarten. Eine tolle Kamera für vergleichsweise wenig Geld. Absolut empfehlenswert als Outdoor-Kamera. :-)
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Tolle Schnorchlerkamera, über Wasser etwas enttäuschend, 16. Februar 2009
Ich habe mir die Kamera im Wesentlichen zum Schnorcheln und für sonstige Outdooraktivitäten zugelegt. Zum Schnorchen ist sie sehr gut geeignet! Über Wasser liefert sie nur bei kürzeren Brennweiten und guten Lichtverhältnissen auch gute Bilder. Im Telebereich mangelt es an Schärfe und Bildstabilisator, bei weniger Licht nimmt das Rauschen stark zu. Und nun meine detailierten Erfahrungen: Unterwasser-Eigenschaften: Die Kamera ist unter Wasser gut bedienbar, kein Vergleich mit klobigen Unterwassergehäusen oder Beuteln. Gut ist die Anfangsbrennweite von 28mm, denn unter Wasser verlängert sich die Brennweite. Bei Sonnenschein ist das Display leider nicht optimal sichtbar, aber viel besser als bei Kameras mit optischen Suchern und Taucherbrille. Kamera geht schnell unter, eine Sicherung mit z.B. Halsband gegen Verlust ist daher anzuraten. Die mitgelieferte Handschlaufe kann leider nicht festgeklemmt werden. Die von anderen monierten Geräusche von Autofokus und Zoom bei Unterwasservideos sind für mich kein Problem. Denn Unterwasser wird meist nur Weitwinkel benötigt, und da ist die Schärfentiefe ohne Autofokus völlig ausreichend. Also die Werkseinstellung auf "AF und Zoom nur vor der Aufnahme" belassen, und alles wird gut. Wünschenswert wären 30 Bilder/s in der hohen Video-Auflösung von 1280x720 anstelle der ruckeligen 15 Bilder pro s. Die Tauchtiefe von 4m sollte normalerweise zum Schnorcheln ausreichen. Deutlich tiefer sollte man niemals gehen. Denn bei meiner Kamera ist Wasser bei irgendwelchen Tasten eingetreten, nachdem ich kurzzeitig etwas tiefer war. Dies war zuerst durch angelaufenes Objektiv und Display bemerkbar und hat dann auch zum Totalausfall geführt. Selber schuld. Zum Glück war der Pentax-Service sehr kulant und ich habe eine neue Kamera erhalten. Die Bedienung ist weitgehend intuitiv, für einzelne Funktionen ist aber schon die Bedienungsanleitung erforderlich. Diese ist einsprachig, aber mit 240 Seiten recht dick und damit etwas unübersichtlich geworden. Blitz: Relativ gleichmäßige Ausleuchtung, nur bei Weitwinkel üblicher, sichtbarer Randabfall. Die Reichweite wie bei den meisten Kompaktkameras sehr gering. In der Grundeinstellung wird die Reichweite durch hohe ISO-Empfindlichkeit angehoben, dann ist aber deutliches Rauschen vorhanden. Blitzlicht unter Wasser hilft nur bei glasklarem Wasser, ansonsten typische häßliche Reflektionen von Schwebeteilchen. Objektiv: Die Schärfe ist bei Weitwinkel in Bildmitte sehr gut, allerdings deutlicher Randabfall. Im Telebereich deutlicher Abfall der Schärfe! In den Bildecken sind deutliche Farbsäume zu sehen. Bei maximalem Zoom ist zumindest bei meiner Kamera die Schärfe richtig schlecht. Verzeichnung im Weitwinkel deutlich tonnenförming, ansonsten geringe Verzeichnung Autofokus: Zumindest im Weitwinkelbereich überwiegent gut. Sporadisch sind aber auch leicht unscharfe Bilder dabei. Die Fokusierzeit ist akzeptabel, nur bei wenig Licht im Telebereich relativ langsam. Manueller Fokus ist möglich, mit praktischer Lupendarstellung zum fokusieren! Sehr gut zum gezielten Fokusieren bei z.B. Makroaufnahmen! Geschwindigkeit: Die Einschaltzeit ist kurz, Auslöseverzögerung nach Vorfokusierung sehr kurz. Langsame Bildfrequenz. Sensor: Meiner Meinung wären 6-8 Megapixel in Verbindung mit geringerem Rauschen bzw. höherer Lichtempfindlichkeit die bessere Lösung für eine Kompaktkamera. Aber offenbar lassen sich viele Kunden von der Anzahl der Pixel beeindrucken. So wird lediglich die Datenmenge und Speicherzeit vergrößert, ohne dass die Bildqualität sichtbar steigt. Zumindest funktioniert die Komprimierung auf der mittlerern Stufe gut, sodaß bei 10 Megapixel Dateien mit akzeptablen 1,8MByte entstehen. Überraschend gut gelingen Nachtaufnahmen im Nachtprogramm und Stativ. Die Farbwiedergabe ist normalerweise sehr gut, nur selten liegt der automatischer Weißabgleich etwas daneben. Die Akkulaufzeit ist ausreichend. Bie Batteriezustandsanzeige funktioniert recht gut und zeigt rechtzeitig nachlassende Batterie an, sodass vor einem Schnorchelausflug noch genügend Strom zur Verfügung stehen sollte. Ein Ersatzakku ist ohnehin immer zu empfehlen. Die Gesichtserkennung funktioniert recht gut. Auf das Auslösen bei Lächeln kann ich micht nicht anfreunden. Da ist das Ergebnis eher zufällig. Die Blinzel-Erkennung brauche ich auch nicht, denn ein kurzer Blick auf die Aufnahme zeigt mehr als nur geschlossene Augen... Wie die meisten neuen Kameras hat auch die W60 viele Motivprogramme und Spielereien, die man nicht wirklich braucht. Das einzige, was ich an der W60 wirklich vermisse, ist ein optischer Bildstabilisator. So ist mit der mäßigen Lichtstärke des Objektivs im Telebereich die Verwackelungsgefahr auch schon bei guten Lichtverhältnissen groß. Die automatische Empfindlichkeitserhöhung bei Verwackelungsgefahr ist ein nur Kompromiss, denn dann nimmt das Rauschen deutlich zu. Aber zumindest kann der ISO-Wert für die Automatik begrenzt werden. Vorteil gegenüber der ebenfalls wasserdichten Olympus 1030SW ist die Verwendung von Standart SD- und SDHC-Speicherkarten.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spasskamera mit leichten Schwächen im Bild, 19. September 2008
Um es vorweg zu nehmen: Normalerweise arbeite ich mit einer Pentax K10D und habe mir diese Kamera nur als Spassgerät für den Segelurlaub gekauft. Die folgenden Anforderungen von mir wurden voll erfüllt: - klein, handlich und leicht (immer zum griffbereit haben) - Wasser- und Staubdicht Positiv zu bemerken ist vorallem: - schnelle Auslösung (glaube sogar mit Serienbildfunktion) - SDHC fähig (d.h. identische Medien wie die K10D) - sehr leicht und überhaupt nicht klobig - wirkt robust und wenig anfällig. Insbesondere auch durch den innenliegenden Zoom und keine sonstigen ausserhalb beweglichen Teile. Anschluss, Akku und SD-Karte liegen unter demselben Verschluss. - viele manuelle Einstellungen möglich (Auflösung, Weißabgleich, Belichtung, Blitzstufen, ISO, Digitalzoom abstellbar, Sämtliche Töne abstellbar, etc...) - Wichtige Einstellungen wie Belichtung, Weißabgleich und ISO im 'Programmmodus' per Shortclick verfügbar (Menüführung ähnlich wie bei der K10D). - Videoqualität erstaunlich gut (bei 640*480 und 30 Frames) - sehr guter optischer Zoom für eine Kamera dieser Größe - digitale Verwacklungskorrektur recht brauchbar - Unterwasserfotos und -videos machen einen erstaunlich guten Eindruck (allerdings sollten die Motive nicht weiter als ~5m entfernt sein) Gibt natürlich auch ein paar negative Punkte die mir aufgefallen sind: - Benutzte Blende ist nicht zu recherchieren. Vermutlich feste Blende, da keine Einstellung möglich. - Qualität im Dunkeln eher mäßig mit langen Belichtungszeiten - Blitz nur bedingt brauchbar. Gefühlte Reichweite sind max. 5m und schnell überstrahlt. - Ab ISO800 ist die Bildqualität nicht mehr tragbar. ISO6400 hab ich vorsichtshalber gar nicht probiert. - Linse verschmiert und verdreckt durch fehlenden Schutz sehr schnell. - Verschluss zum Öffnen der Klappe ist sehr klein und 'fizzelig'. Wohl nicht für große Hände geeignet. - der 10MPixel-Chip ist für die Bildqualität auch nicht unbedingt förderlich. Eine Beschränkung auf 7MP hätte es auch getan. - Ein sinnvoller Vergleich mit den Bildern, die die Spiegelreflex macht, ist nicht wirklich möglich, da die Bildunterschiede in Bezug auf Kontrast, Schärfe und Bildrauschen doch schon sehr deutlich sind. Man sollte also keine Wunder erwarten ;) - Der Sinn der Blinzelfunktion und der gefühlt 100 verschiedenen Programmautomatiken mochte sich mir nicht so ganz erschließen. Außer vielleicht für absolute Anfänger, wo die Kamera sogar das Zoomen bei einem Portrait-Bild (auch zweideutig 'Brustbild' genannt^^) automatisch übernimmt... - Manchmal fehlt einem ein größeres Weitwinkel. - HD-Videos mit 15 Frames wirken arg ruckelig. - Ach ja, und die Batteriedauer ist doch recht begrenzt. ~100Bilder sind drin. Also auf jeden Fall Ladegerät und Ersatzakkus einpacken. Fazit: Eine tolle Knipse für den Urlaub, die man problemlos in der Hosentasche immer dabei haben kann. Auch für den Spass unter Wasser und am Strand geeignet. Ihr Geld ist sie allemal wert, nur an die Bildqualität sollte man keine allzu hohen Ansprüche haben. Gute Handys schaffen heute fast dasselbe. Aber irgendwo hat einfach auch die Optik Ihre Grenzen. Als ideales Zubehör nutze ich noch folgenden Ersatzakku und im Wasser die schwimmende Handschlaufe von Olympus: Olympus Schwimmende Handschlaufe µ-720/725/770/790SWAKKU für PENTAX wie D-Li78 für OPTIO M50 M60 M 50 60 W60 W 60 L50 L 50 V20 V 20
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