INTRO
PERE UBU waren einmal eine inspirierende, großartige Band. Sie kombinierten den nervösen, unartikulierten Drang eines Kneipen-Intellektuellen, den Ensemble-Sound einer geübten Garagen-Band und ein einzigartiges Arsenal von lustigen Geräuschen, von denen alle verantwortungsvoll von den Leuten benutzt wurden, die sie erfunden hatten. Ihr Keyboarder, Alan Ravenstine, kann als Schöpfer eines ganzen Genres ungestimmter Begleitinstrumente bezeichnet werden. All ihre Gitarristen spielten ökonomisch und kraftvoll auf den Punkt. Diese Platte ist kein Update dieser Periode, es ist ein Produkt von David Thomas' wiederholten Versuchen, die früheren Stimmungen neu zu erzeugen, indem er die Sounds nachäfft. Das Bass-Spiel ist wie eine glaubwürdige Tony Maimone-Imitation, David Thomas klingt manchmal wie der Crocus Behemoth, der er einmal war, und es gibt Vogelzwitschern und klingelnde herumschwirrende Geräusche überall, aber das gewobene Netz wirkt nicht. Vielleicht ist das hier ein Zeitvertreib, aber wenn sie bemerken, daß PERE UBU am stärksten war, wenn einfach zufällig in alle Richtungen geschossen wurde, anstatt nach bestimmten Sounds zu suchen, kommt wieder eine kreative Strecke.
Steve Albini / © Intro - Musik & so
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Schöne, neue Welt: Nun rauchen schon Musik-Computer Joints. Wie sonst sollten solche Klänge entstehen? Die so skurrile wie fleißige (35 Alben!) britische Underground-Band klingt hier wie eine bekiffte Variante von Kraftwerk, und genau das macht diese CD zum Heidenspaß! Pere Ubus kurzweilige Spielereien für Kopf und Bauch sind ein Sammelsurium aus Tonschnipseln, Elektropop-Melodien, zappelnden Synthies, jazzig scheppernden Drums sowie einem hypnotischen Trance-Grundrhythmus.
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