Penelope erzählt die tragisch-verzauberte Geschichte eines einsamen Mädchens, das sich selbst befreit.
Mehr zum Inhalt will ich gar nicht sagen, mehr zur Umsetzung:
Besetzung, Kostüme, Kulisse und Musik heben den Film in eine magisch-versponnene Atmosphäre, die dennoch im wahren Leben verankert bleibt. Trotz der Märchen-Elemente sind Handlung und Charaktere absolut verständlich und können gut nachempfunden werden. Die Gut-Böse-Grenzen sind unscharf gezogen, was die Geschichte auch für Erwachsene (besonders für romantisch veranlagte Frauen wie mich) interessant macht. Einige Szenen musste ich doppelt sehen, um alle Schichten der Handlung zu erkennen. Und damit wäre auch gesagt, dass auch bei mehrmaligem Schauen dieser Film noch Neues bietet, mal ganz abgesehen von der emotionalen Verzauberung (die jedes Mal Anschauen wert ist).
Fazit:
Ein Märchen mit einer klaren, ehrlichen Botschaft, die heute vielleicht wichtiger ist als zu alten Zeiten.