"Die verlorene Stadt Faar" ist das der 2. Band in der Pendragon-Reihe.
Auch dieses Mal wird der Reisende Bobby Pendragon in eine fremde Welt geflumt und muss diese vor seinem Gegenspieler Saint Daine retten, was nach einem ziehmlich aussichtslosen Unterfangen aussieht. Doch zusammen mit seinen Freunden, dem Chloraler Spader und Onkel Press macht er sich auf um die verlorene Stadt Faar zu suchen, die einzige Hoffnung, die für Chloral noch geblieben ist. Doch gibt es Faar wirklich? Und weshalb sterben plötzlich hunderte von Chloranern innerhalb von Sekunden während ihren ganz normalen Alltagsbeschäftigungen? Und was hat Saint Daine mit dem Ganzen zu tun? Langsam entdeckt der Leser den Zusammenhang zwischen allem, doch erst am Schluss erfährt man die ganze Geschichte von Chloral...
Meiner Meinung nach ist dieses Buch auf jeden Fall besser als Band 1, "Der Händler des Todes". Es ist zwar ebenfalls im Small-talk-style geschrieben, was jedoch nicht so stark stört wie im 1. Band. Der Autor versteht es, seine Personen zu einzigartigen Charakteren zu machen, auch wenn die Handlungen manchmal etwas "durchsichtig" sind.
Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen und bin beeindruckt von der Fantasie des Autors. Er hat sich eine völlig neue Welt ausgedacht, mit einer ganz speziellen Lebensweise...
Was ich ebenfalls gelungen an der Pendragon-Reihe finde, ist, dass der Leser die Geschichte aus den Berichten von Bobby erfährt. Der schickt sie nämlich regelmässig "per Ring" zu seinen Freunden Mark und Courtney nach Zweite Erde(Unser Planet). So wird das Buch unterteilt in die Berichte von Bobby in einem fremden Territorium(diesmal Chloral), und die (alltäglichen) Schwierigkeiten von Mark und Courtney. Dieses Muster bleibt in allen Pendragon-Büchern gleich und ist sehr unterhaltsam.
"Die verlorenen Stadt Faar" ist auf jedenfall lesenswert und ein Buch, dass man fast nicht mehr aus der Hand legen kann!!!. Es ist nicht unbeding notwendig, dass man Band 1 ebenfalls gelesen hat, jedoch sicher hilfreich.