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Pelle, der Eroberer

Max Sydow , Pelle Hvenegaard    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Max Sydow, Pelle Hvenegaard, Erik Paaske, Kristina Törnqvist, Morten Jorgensen
  • Komponist: Stefan Nilsson
  • Künstler: Per Holst, Jörgen Persson, Anna Asp, Janus Billeskov Jansen, Bille August
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: KNM Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 16. Mai 2008
  • Produktionsjahr: 1987
  • Spieldauer: 143 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00007KWS5
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.929 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

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Die wundervolle Romanverfilmung Pelle, der Eroberer bedeutete für Bille August (Das Geisterhaus, Fräulein Smillas Gespür für Schnee) 1987 den internationalen Durchbruch. Ausgezeichnet mit dem Oscar und dem Golden Globe als bester ausländischer Film sowie der Goldenen Palme in Cannes wurde der Film mit zahlreichen weiteren internationalen Preisen geehrt. Insbesondere die beiden Hauptdarsteller, die für ihre Leistung beide den europäischen Filmpreis erhielten, wurden zu recht mit Lorbeeren überhäuft. Für Pelle-Darsteller Pelle Hvenegaard eine ganz besondere Erfahrung: Seine Mutter hat ihn nach dem Pelle aus Martin Andersen-Nexös Roman benannt, den er auf so unvergleichliche Weise auf der Leinwand zum Leben erweckt hatte.

"Wenn du es wirklich willst, kannst du die Welt erobern." Dieses Motto gibt der 50-jährige Lasse Karlson seinem neunjährigen Sohn mit auf den Lebensweg, als sie Ende des 19. Jahrhunderts in der Hoffnung auf ein besseres Leben aus der Armut Schwedens nach Dänemark auswandern. Doch Lasse ist zu alt und Pelle zu jung, um eine gute Stellung zu ergattern. So bleibt ihr Traum vom gelobten Land nichts als ein Traum. Als Knecht und Viehhirte fristen sie ein sklavenähnliches Dasein auf dem Gutshof der Kongstrups, auf dem sie als Schweden zusätzlich gedemütigt und schikaniert werden. Pelle erhält sich trotz allem seine Träume und reift an seinen Erfahrungen, mögen sie auch noch so hart sein. Voller Lebensdrang erobert er sich den Kosmos seiner kleinen Welt und beschließt, der Enge des Gutshofs zu entfliehen und nach Amerika auszuwandern: Pelle will die Welt erobern.

Der Schwede Martin Andersen-Nexö erzählte Anfang des 20. Jahrhunderts Pelles Lebensweg in vier Bänden. Der erste Band diente dem Film als Vorlage, am Drehbuch arbeiteten neben August die Schriftsteller Per Olov Enquist und Bjarne Reuter mit. Pelle, der Eroberer ist großes episches Kino: exzellent erzählt, hervorragend gespielt und in wunderschöne Bilder gefasst, schildert der Film die harte Lebenswirklichkeit der Landbevölkerung um die Jahrhundertwende. Im Mittelpunkt steht der Entwicklungsprozess von Vater und Sohn -- bewegend und einfühlsam verkörpert von den beiden Hauptdarstellern --, doch Bille August lässt auch Nebenhandlungen, die die erzählerische Dichte des Films bilden, genügend Freiraum. Unterlegt von Stefan Nilssons malerischem Soundtrack entfaltet sich so ein liebevoll und differenziert ausgestalteter filmischer Kosmos, der in allen Aspekten überzeugt und uneingeschränkt das Prädikat "großartig" verdient. --Birgit Schwenger

Produktbeschreibungen

Concorde Pelle der Eroberer, USK/FSK: 12+

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Freiheit und dem Mut 31. Oktober 2003
Format:DVD
Pelle der Eroberer
Bille Augusts sozialkritische Verfilmung des ersten Bandes von Martin Andersen-Nexös Roman „Pelle der Eroberer" ist ein beeindruckendes, künstlerisch überzeugendes Epos!
Es erzählt die Geschichte des kleinen Pelle in dichten, symbolträchtigen Bildern. Schon der Beginn vermittelt in dem langsam aus dem Nebel herauskommenden, in den Hafen einlaufenden Schiff eine große Spannung, die bis zum Ende des Films aufrecht erhalten bleibt. Im Mittelpunkt stehen Pelles Erlebnisse auf dem dänischen Hof, auf dem er und sein liebevoller, aber beschränkter und schon ältlicher Vater Lasse ein armes, unterdrücktes Dasein fristen. Doch auch für die anderen Menschen ist das Leben eine Qual. Pelle ist ein genauer lebendiger Beobachter, der alles, was um ihn herum passiert, genau verfolgt und registriert. Ob es die verbotene Liebe der Magd und dem jungen Mann aus guter Familie ist, das Schicksal des rebellierenden Knechtes, das ständige Fremdgehen des Hofbesitzers oder das zaghafte Anbändeln Lasses mit der Witwe Olsen ist, alles überlagert von den Hänseleien und Erniedrigungen, die Pelle selbst in der Schule und auf dem Hof hinnehmen muss: Pelle sieht alles, erlebt alles mit und weiß am Ende, was zu tun ist: „Wenn du es wirklich willst, kannst du die Welt erobern."
Faszinierend ist die wirklich tiefe Identifizierung der Schauspieler mit ihren Rollen, die den vergleichsweise langen Film zu einem intensiven Erlebnis werden lassen. Dazu trägt in erheblichem Maße auch die Filmmusik bei, welche die nur von wenigen Aufhellungen unterbrochene düstere Atmosphäre des Films unterstreicht und Pelles innere Gefühlslage schlicht und doch eindringlich widerspiegelt.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Europäisches Kino in Hochform 22. Mai 2005
Format:DVD
Ich erinnere mich noch, wann ich "Pelle" zum ersten Mal im Kino gesehen habe. Es muss im Winter 1989 während meines Zivildienstes in einer etwa 20.000 Einwohner zählenden Kleinstadt gewesen sein, in der es zwei kleine Kinos gab. Die Nacht war kalt und regenfeucht, und nach Dienstende bin ich spontan in die Spätvorstellung gegangen. Die melancholische, ruhige Stimmung, in die mich der Film versetzte, hielt tagelang an, und noch heute kann ich ihn nicht anschauen, ohne an diese Zeit zu denken. Wenn so etwas geschieht, dann weiß man, dass man zur rechten Zeit im richtigen Kinosaal war. Jeder echte Filmfan wird wissen, was ich meine.
Leider scheint es mir, dass solche Filme wie "Pelle" im heutigen Umfeld keine Chance mehr haben. Seinerzeit gab es im Jahr vielleicht zwei oder drei echte Großproduktionen à la "Indiana Jones: Der letzte Kreuzzug" oder "Batman", daneben aber auch genügend Leinwandzeit für kleine und anspruchsvolle Produktionen. Heutzutage werden die Kinos alle zwei Wochen mit einem neuen Hypersupermegablockbuster bombardiert, und als erstes Qualitätsmerkmal eines europäischen Films wird untersucht, ob seine Special Effects den Hollywood-Standard erfüllen. Das ist bitte nicht als Früherwarallesbesser-Gejammer misszuverstehen, denn erstens ist es niemandem übel zu nehmen, wenn er Geld verdienen will, zweitens hat der technische Perfektionismus trotzdem in Europa einige interessante Produktionen zustande gebracht (z.B. "Lola rennt", "Amelie"). Und doch umgibt mich ein wenig Wehmut um das alte europäische Erzählkino. Fast undenkbar ist es heute, dass eine Kleinstadt einen Film wie "Pelle" wochenlang ins Hauptprogramm nehmen würde - es ist einfach gar kein Platz mehr im Terminkalender frei.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleinod 20. April 2001
Von Ein Kunde
Format:DVD
Gute Filme müsssen nicht aus den USA kommen. Meist gibt es gerade aus anderen Länder kleine Kunstwerke (wie z.B. auch "Das Leben ist schön"). Und "Pelle der Eroberer" gehört zu diesem kleinen Kreis mit Sicherheit dazu. Erzählt wird die Geschichte eines kleines Jungen, der mit seinem Großvater aus Schweden nach Dänemark fährt, um dort ein besseres Leben und eine Arbeit zu finden. Doch sie kommen vom Regen in die Traufe. Der Film erzählt, wie sie trotz allen Widrigkeiten dem Leben immer noch eine gewisse Freude abgewinnen können.
FAZIT: Trotz allen Rückschlägen ein sehr lebensbejahender Film.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von herr_vu
Format:DVD
Pelle - Der Eroberer", nach dem gleichnamigen Roman von Martin Andersen-Nexö, darf ohne Zweifel dem Genre des dramatischen Films zugeordnet werden. Schon nach kurzer Zeit schafft es Regisseur Bille August, den Zuschauer an den Bildschirm zu fesseln, bei einem Ende, das sich nicht erahnen lässt; viel zu viele Möglichkeiten tun sich während der zweieinhalb Stunden Laufzeit dafür auf.
Ein Leben wie das der zwei Hauptfiguren wünscht sich niemand, und schnell empfindet man Mitleid mit dem armen Jungen und seinem Vater. Nach einem einfachen und armen Leben ersehnten sie sich Wohlstand und Ansehen, doch Hoffnung und Enttäuschung liegen manchmal sehr nahe beieinander, was dieser Film eindrucksvoll zeigt. Während der dreijährigen Drehzeit entwickelten die Schauspieler erstaunliche Nähe zu ihren Charakteren und finden sich perfekt in diesen und das Geschehen ein. Interessant erscheinen auch die immer neuen Erzählstränge, die sich im Verlauf der Geschichte auftun. So verknüpft sich der Leidensweg Pelles immer wieder mit dem anderer Menschen vom Gutshof. Das lockert auf und lässt die Story nicht eintönig und fixiert wirken.
Trotz des Alters bekommt man auf dieser DVD ein erstaunlich gutes Bild geliefert. Stellenweise gleiten Schmutzpartikel durchs Bild, die aber kaum auffallen. Die zwei digitalen deutschen Tonspuren kommen mit angenehmen Klang, gelegentlichem Rauschen und leichter Frontlastigkeit daher. Die englische Sprachversion in Mono dagegen erschreckt und wirkt bei manueller Sourround Verteilung fade und leblos.
Im Bonus-Bereich dieser DVD gibt es nichts nennenswertes, außer vielleicht ein paar gerafften Infos über die Schauspieler. "Pelle - Der Eroberer" kommt als großartiger Film zum anschauen daher und verzichtet auf alles drum herum.
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