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Pelagia und der rote Hahn -: Roman
 
 
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Pelagia und der rote Hahn -: Roman [Taschenbuch]

Boris Akunin , Olga Kouvchinnikova , Ingolf Hoppmann
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. Oktober 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442455014
  • ISBN-13: 978-3442455010
  • Originaltitel: Pelagia I Krasnyi Petukh
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 356.667 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Boris Akunin
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Boris Akunin heißt der neue Krimistar aus Russland.« (ARD Kulturweltspiegel )

»Hätte Puschkin Krimis geschrieben, wäre dieses Meisterwerk entstanden.« (New York Times Book Review )

"Die hochspannende Krimireihe um die Nonne Pelagia von Boris Akunin ist in Russland mittlerweile legendär, zu Recht. Selten findet man so viel Lust am Fabulieren und derart abstruse Verwicklungen und Wendungen, zudem vor einem außergewöhnlich interessanten historischen Hintergrund. Und die Figur der rothaarigen, sommersprossigen Pelagia - das Schlitzohr in Nonnentracht - kann man einfach nur gern haben." (WDR )

Kurzbeschreibung

Langsam glaubt Ordensschwester Pelagia selbst, dass hinter allem göttliche Fügung steckt. Warum sonst geschehen überall dort, wohin ihr Weg sie führt, schreckliche Verbrechen? Diesmal ist sie mit Bischof Mitrofani per Schiff unterwegs, als man in einer der Kabinen einen ermordeten Passagier findet. Natürlich beauftragt man Pelagia mit der Klärung des Falles. Die junge Nonne macht sich auf die Suche nach dem Mörder, der alles tut, um seiner Verfolgerin zu entkommen – selbst wenn er sie dafür töten muss ...

Als ebenso kluge wie charmante Begleiterin ist Schwester Pelagia ihrem Bischof Mitrofani unentbehrlich geworden, und so begleitet sie ihn auf einer Schiffsreise von Moskau nach Zarinin. Schon bald werden ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf eine erneute Probe gestellt: Ein Passagier wird nachts in seiner Kabine im Schlaf überrascht und umgebracht. Es handelt sich um den Anführer einer zum Judentum konvertierten Gruppe orthodoxer Russen, die auf dem Weg nach Jerusalem ist, ins Heilige Land.

Diese Gruppe hatte dem Ermordeten nicht nur ihre gesamte Reisekasse anvertraut, sondern ihn auch als ihren »Messias« verehrt. Doch seinen bürgerlichen Namen und seine Herkunft scheint niemand auf dem Schiff zu kennen. So steuert man den nächsten Hafen an, wo Sergej Sergejewitsch Dolinin, ein hoher Beamter des russischen Innenministeriums, bereits auf Pelagia wartet, um mit ihr die Ermittlungen aufzunehmen. Er hat den Geburtsort des »Messias« in Erfahrung gebracht, und so machen sich die beiden zu diesem im Ural gelegenen Ort auf. Dort angekommen, finden sie schnell den eigentlichen Namen des Opfers heraus: Pjotr Scheluchin.

Dolinin scheint sich mit dieser Auskunft zu begnügen und reist zurück nach St. Petersburg. Doch Pelagia kann sich damit nicht zufrieden geben: Die neugierige Nonne setzt ihre Nachforschungen fort – und wird selbst zur Gejagten, als man zum ersten Mal versucht, sie umzubringen. Der Mörder heftet sich fortan an ihre Fersen und zwingt sie zu einer weiten Reise, die sie bis nach Jerusalem führt …


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Höchstvergnüglich, russisch, aufklärerisch..., 2. Oktober 2004
Von 
Leserabe (Konstanz Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Pelagia und der rote Hahn -: Roman (Taschenbuch)
Gäbe es doch mehr Autoren wie diese! Nahezu jedem Satz merkt man die Lust des Schreibers an. Hier dichtet, spinnt und konstruiert einer aus Passion. Noch ein jedes Buch von Boris Akunin weckte die Begierde nach mehr. Und es ist doch unglaublich, welche Plots er sich ausdenkt. Kein Roman gleicht einem anderen. Ständig werden wir mit Überraschungen konfrontiert. Kannten wir bisher schon das bunte Getümmel aus Rechtgläubigen, Altgläubigen, zweifelnden, ungläubigen und nihilistischen Russen im Verein mit Tscherkessen, anderen Kaukasiern, Türken, Japanern, Engländern und Amerikanern, so wird der Reigen diesmal erweitert durch Palästinenser, andere Araber, "Findelkinder", Zionisten, Sodomiten usf.... Eine jede Gruppe bekommt ihr Fett weg und wird doch geliebt. Können wir denn anders, als all die, die ihr Glück auf die verschiedenste Art und Weise suchen, auch zu lieben? Humanistische Aufklärung, Sehnsucht nach Vielfalt, nach einem Ende von gesellschaftlicher Gewalt - und das macht auch noch Spass zu lesen! Hier zeigt sich, dass Autoren in gesellschaftlichen Spannungen lebend noch immer die genialeren Werke schaffen als die in gesättigter Umgebung. Die spielerischen Allegorien auf's heutige Russland incl. Zaren-gleicher Machthaber, Geheimpolizei, Terror und undurchsichtigen Verschwörungen sind offensichtlich. Akunin for President - und alles wird gut. Nee, lieber nicht - ich will noch viel mehr lesen von ihm!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, in das sich tief eintauchen läßt, 29. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Pelagia und der rote Hahn -: Roman (Taschenbuch)
Das vorliegende Buch ist das dritte und vermutlich letzte um die detektivisch begabte russische Nonne Pelagia, die im 19. Jahrhundert erfolgreich Verbrechen aufklärt.
Diesmal wird auf einem Schiff ein Sektenführer ermordet. Daß die ganze Sache nicht so einfach ist, merkt Pelagia spätestens, als ein Killer auf sie angesetzt wird. Die gejagte Jägerin begibt sich auf eine Reise, die sie bis nach Jerusalem (und weiter?) führt.
Noch weniger als in den Vorgängerbänden läßt sich das Buch aber auf eine reine Kriminalstory reduzieren. tatsächlich ist der Schluß für einen Kriminalroman SEHR ungewöhnlich.
Am stärksten finde ich die ungemein atmosphärische Darstellung der handelnden Personen.
Fazit: Sicher nichts für Freunde eines Thrillers mit hohem Tempo. Wer sich aber auf die dichte Atmosphäre dieses Buches und seinen ganz eigene Rhythmus einlassen kann, wird fasziniert sein.

P.S.: Es empfiehlt sich, die Bände um Pelagia in der richtigen Reihenfolge zu lesen!

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5.0 von 5 Sternen eine große Menge Dostojewski, und was noch?, 13. Mai 2011
Von 
Beatrice Berger (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Pelagia und der rote Hahn -: Roman (Taschenbuch)
Auf einem Schiff, das verschiedenste Auswanderer- und Pilgergruppen ins Heilige Land bringen soll, wird ein merkwürdiger Mensch ermordet: ein Wanderprediger, der durchs Land zieht und die Menschen zum Judentum bekehren will. Auf dem Schiff befinden sich zahlreiche Gruppen an Pilgern und Auswanderern, jüdische und christliche, die miteinander nur in einem Punkt einig sind: in ihrer Verachtung gegenüber dem Wanderprediger. Trotzdem lässt sich der Mörder nicht finden, und die Beute ist ebenfalls verschwunden.

Pelagia und Mitrofani befinden sich auf dem Schiff, das Rätsel lässt sie nicht los. Pelagia begleitet den Untersuchungsführer Dolinin in ein abgelegenes Bauerndorf, woher der Ermordete stammen soll und steht vor dem nächsten Rätsel. Gleichzeitig häufen sich die Mordanschläge auf Pelagia, die deswegen am Ende aus Sicherheitsgründen eine Pilgerfahrt ins Heilige Land unternimmt - aber auch hier verfolgt sie ein Mörder.

Wer steckt hinter dem Ganzen? Wer war der Wanderprediger? Die Schleier über diese Rätsel lüften sich nur mühevoll, bis der Bezirksstaatsanwalt Matwej Bertschitschewski nach einer Irrfahrt zu einem mörderischen Grafen und einem das nächste Pogrom vorbereitenden Geheimbund in St. Petersburg Licht in das Dunkel bringt. Derweil ist Pelagia unterwegs ins Heilige Land, dem Wanderprediger auf den Fersen...

Am Ende ist die Auflösung so unerwartet wie es in dieser Trilogie so üblich ist. Im Gegensatz zu manch einem Vorrezensenten finde ich das überhaupt nicht billig.

Vielmehr glaube ich, daß besagte Rezensenten die Pointe übersehen haben: Eine große Dosis Dostojewksi kann ich dem Leser versprechen, und diese Dosis so zu verpacken, ist einfach nur gut!

Zwar hat das Buch einige Längen (zwischen Seite 100 und 200 bin ich fast verzweifelt, dann habe ich den Mund vor Staunen nicht mehr zubekommen...) und teilt mit den anderen Bänden der Trilogie das Schicksal, sperrig und dem Durchschnittsleser schwer zugänglich zu sein, ich meine aber, die Mühe lohnt sich. Absolut.
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