- Entdecken Sie nur heute Filme und TV-Serien auf Blu-ray und DVD zum Sonderpreis in der Aktion Mailights.
- Mobil Preise vergleichen und über das Handy einkaufen mit der kostenlosen Amazon Shopping-App für Ihr Smartphone: Hier klicken.
|
![]() |
Produktinformation
|
"Peggy Sue" hat mich vom ersten Moment an stark an "Zurück in die Zukunft" erinnert- Übereinstimmungen in Thema, Zeit und so weiter legen den Vergleich nahe. Wo aber Marty McFly einen einfach lustigen, mit netten Gags gespickten Trip back to the future hinlegt, entwickelt sich "Peggy Sue" zu einem Selbstfindungsfilm mit durchaus ernsten Implikationen. Und auch wenn uns heute sowohl an den 80ern als sowieso an den 60ern einiges fremd vorkommt, kompensiert der Film das doch zum größten Teil mit (sehr) guten Schauspielern, einer nicht übertriebenen Handlung und manchen ziemlich guten Lachern.
Sowieso liest sich die Besetzung heute als Auflauf von Stars- Kathleen Turner, Helen Hunt, Nicolas Cage, Jim Carrey... Die sind aber eben noch (was sehr reizvoll ist) in der Frühphase ihrer Karriere und wirken in den Rollen ungewohnt unverbraucht und nicht so festgelegt wie oft in neueren Werken. Doch erstmal zum Inhalt: Auf einem Klassentreffen wird Peggy Sue, die sich gerade von ihrem Mann Charlie getrennt hat, zur Ballkönigin gewählt. Auf der Bühne sinkt sie jedoch ohnmächtig danieder und findet sich im Jahre 1960 wieder- auf der Highschool, mit Charlie als noch frischer Liebe, giggelnden Freundinnen, noch lebenden (Groß-)Eltern und auch sonst allerlei Neuem, das für sie schon zu alt war. Nach einiger Verwirrung beschließt Peggy Sue, das Leben erstmal so zu nehmen und ihre Kenntnisse der Zukunft in jeder Hinsicht zu nutzen...
Mir hat an "Peggy Sue" vor allem das erste Drittel des Films gefallen, denn danach- so finde ich- geht ihm doch streckenweise ein wenig die Puste aus und auch der leichthändig verteilte Humor ab. Aber vor allem die "Peggy Sue meets her Vergangenheit"- Szenen zu Anfang der "Zeitreise" sind teilweise ziemlich gute Situationskomik. So wenn sich Peggy Sue am Alkoholvorrat ihres Daddys bedient und ihm dann locker mitteilt, sie habe ja auch "einen harten Tag gehabt". Hier und auch sonst überzeugt Kathleen Turner in ihrer Rolle vollständig. Nicolas Cage war mir wie eigentlich immer ein wenig zu peinlich penetrant in seiner Rolle, aber mittlerweile mag ich das sogar :-)
Insgesamt ist "Peggy Sue" ein schöner Film für betuliche (Sonntag-)Nachmittage, und wer auf der amüsanten Zeitreiseschiene ohnehin gerne fährt, für den ist er sicher nicht verkehrt.
|
|
|