Kurzbeschreibung
Eine „Explosion in der Kirche“, so bezeichnete sein spanischer Biograph Pedro Arrupe. Der vor 100 Jahren geborene Baske hat als Generaloberer von 1965 bis 1983 den Jesuitenorden im 20. Jahrhundert am meisten geprägt und im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils erneuert. Über den Orden hinaus wurde er für viele zu einer geistlichen Leitgestalt. Martin Maier zeichnet den Lebensweg Arrupes nach und legt dabei einen besonderen Akzent auf seine Aktualisierung des ignatianischen Charismas in der Welt von heute.
Über den Autor
Martin Maier, geb. 1960 in Messkirch; 1979 Eintritt in den Jesuitenorden; 1989 bis 1991 Aufenthalt in El Salvador und Pfarrer in einer Landgemeinde; 1993 Dr. theol. mit einer Arbeit über die Theologie von Ignacio Ellacuría und Jon Sobrino; von 1998 bis 2009 Chefredakteur der Stimmen der Zeit; seit 2009 Rektor des Berchmanskollegs in München; Gastdozent an der Zentralamerikanischen Universität in San Salvador und am Centre Sèvres in Paris. Publikationen über die Theologie der Befreiung, Pedro Arrupe und weltkirchliche Fragen.