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Sam Peckinpahs Gefährten des Todes [Special Edition]
 
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Sam Peckinpahs Gefährten des Todes [Special Edition]

Maureen O'Hara , Brian Keith , Sam Peckinpah    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Maureen O'Hara, Brian Keith, Steve Cochran
  • Regisseur(e): Sam Peckinpah
  • Komponist: Marlin Skiles
  • Format: PAL, Special Edition, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 9. April 2010
  • Produktionsjahr: 1961
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0036IN8CU
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.280 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ex-Sergeant Yellowleg rettet dem Südstaatler, der ihn einst skalpierte, als er verletzt auf dem Schlachtfeld lag, das Leben Er will Turk selbst töten und schließt sich dem Halbverrückten und dessen Freund Billy an. In der nächsten Stadt will das Trio eine Bank überfallen. Andere Outlaws kommen ihnen zuvor, bei dem folgenden Schußwechsel tötet der Sergeant unglücklicherweise den Sohn des Barmädchens Kit. Um seine Schuld teilweise abzutragen, bietet er ihr an, sie in die Stadt Siringo zu begleiten. Der Sohn soll dort neben dem Vater beigesetzt werden. Er zwingt Turk und Billy, sie durch das Indianergebiet zu begleiten, doch als Billy Kit vergewaltigen will, jagt er beide davon. Der Tag der Rache kommt in Siringo.

Produktbeschreibungen

(2010/KOCH) PAL, Code2. Deutsch/E, ca.90 Min. Special Edition mit Bonus Material und 16 S.Booklet.

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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shooter
Endlich kriegt Peckinpahs Erstlingswerk eine anständige DVD-Ausgabe, restauriert und mit gutem Bild, aber machen wir uns nichts vor, der Film schleppt sich dahin wie ein von den Apachen gefoltertes Bleichgesicht.

Die eigentlich gute Prämisse über Yellowleg, der sich an dem Mann rächen will, der ihn skalpiert hat und gleichzeitig die Witwe Kit durch Apachengebiet begleitet, damit sie ihren von Yellowleg versehentlich erschossenen Sohn begraben kann, hat alle Zutaten, die ein guter Western braucht und in manchen Momenten blitzt das Talent Peckinpahs durch, aber leider ist das Ganze eine dramaturgische Platzpatrone mit ellenlangen Szenen, die einfach nicht auf den Punkt kommen wollen, da helfen auch die tollen Bilder von Kameramann William Clothier wenig.

Die Geschichte, das Peckinpah von seinem Produzenten an der kurzen Leine gehalten wurde, wurde hier ja bereits hinlänglich erwähnt, aber man kann sich gut vorstellen, wie der Film ausgesehen hätte, wenn Peckinpah ihn ein paar Jahre später mit dem knallharten Realismus gedreht hätte, für den er bekannt wurde.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Rache als letztes Lebenselixier: Der ehemalige Kavalleriesergeant mit dem sonderbaren Namen Yellowleg (Brian Keith) verfolgt seit 5 Jahren den Mann, der ihn auf dem Schlachtfeld von Chickamauga skalpierte, wo er verletzt lag und sich nicht wehren konnte. Er lebt nicht nur mit seinem grenzenlosen Hass, sondern auch mit der Kugel, die ihn damals verletzte und seither auch immer wieder für Schulterschmerzen sorgt.
Auf seiner Jagd nach dem unbekannten Schlächter von damals rettet er in einem Saloon dem Fünf Poker Spieler Turk (Chill Wills), der gerade wegen seines Falschspielens von seinen Partnern aufgehängt werden soll, das Leben. In letzter Sekunde kann er den halbverrückten Alten retten, der sich kaum mehr auf dem rollenden Fässchen ünter seinen Füßen hätte halten können, eine Sekunde später und die Schlinge um den Hals hätte sein das Leben auslöscht.
Zusammen mit Billy (Steve Cochran), dem Weggefährten des Alten, flüchtet das ungleiche Männertrio und sie sind sich gegenüber äusserst misstrauisch. Doch sie bleiben zusammen und auf dem Weg wird davon gesprochen die Bank im Städchen Gila City auszurauben. Doch es kommt anders: In der Stadt angekommen wird der Saloon zum Gotteshaus umfunktioniert, dort ist auch die als Hure verschriene Kit Tilton (Maureen 0´Hara) mit ihrem kleinen Jungen. Von den anderen feinen Damen im Ort wird sie öffentlich während der Messe gekränkt. Dann bricht eine Schiesserei im Nebengebäude aus, aus Versehen erschiesst Yellowleg den Sohn dieser Frau. Die hat sich fest vorgenommen den Sohn in der Geisterstadt Siringo zu begraben, denn dort liege auch der im Krieg gefallene Vater, was ihr keiner der Spiessbürger glaubt. Trotzdem bricht sie alleine mit einem Pferdewagen und dem Sarg auf. Doch der Weg geht durch feindliches Indianergebiet, ein Grund mehr, dass Yellowleg sie begleiten möchte...
"Gefährten des Todes" ist der erste Spielfilm von Sam Peckinpah, der nun dank Koch Media endlich auch als DVD erhältlich ist.
Peckinpah selbst hatte starke Mühen seine eigenen Vorstellungen mit diesem Erstling zu verwirklichen. Er sollte als Regieneuling lediglich die Anweisungen des Produzenten befolgen und genauso drehen wie das Drehbuch von A.S.Fleischmann angelegt war. Änderungen unerwünscht, damit hatte einer wie Peckinpah, der als diktatorischer Regisseur galt, selbst in seinen jungen Jahren Mühe. Vieles hätte er geändert an diesem Film. Dennoch ist dieser düstere Western m.E. äusserst gut gelungen. Durch den elegischen Score wirkt die Reise vom bereits bürgerlichen Städchen durchs Indianergebiet in eine Geisterstadt stellenweise wie eine meditative Odyssee. Die Musik sorgt auch für ein sehr angenehmes, ruhiges Tempo, dass den Film zu einem besonderen Western macht. Grandios gelungen sind viele Einzelsequenzen: Indianer in einer Postkutsche oder der indianische Verfolger, der wie ein Geisterwesen von Peckinpah inszeniert wurde.
"Gefährten des Todes" ist eine morbide Variante zu Premingers "Fluß ohne Wiederkehr", so eine Art "Weg ist das Ziel" des Westerns, nur ist Peckinpahs Variante viel dunkler: Das Kind, dass mitreist, liegt im Sarg und soll dort begraben werden, wo viele Neubürger ihr Leben liessen und wo die Vergänglichkeit in den verlassenen Steinruinen spürbar ist...
Für mich ein grossartiger Western.
Das Bild ist für einen nunmehr fast 50 Jahre alten Film exzellent, das Bildformat 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Als Extras gibt es ein 16-seitiges Booklet mit einem Text von Mike Siegel, den Audiokommentar des Peckinpah-Experten Mike Siegel in deutscher Sprache sowie die 27 minütige Doku "Passion & Poetry - The Early Sam" mit deutschen Untertiteln.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Vor einigen Tagen bin ich durch die packenden Ausführungen meiner Mitrezensenten Tonio Gas und Ray darauf aufmerksam geworden, daß Sam Peckinpahs Filmdebüt "The Deadly Companions" (1961) endlich in einer würdigen DVD-Version von Koch Media auf den Markt gebracht wurde, und gestern dann ritten die Gefährten des Todes bei mir über den Bildschirm.

Peckinpah, der sich bereits als Autor verschiedener TV-Western-Serien - darunter auch für den Klassiker "Gunsmoke" - einen Namen gemacht hatte, erzählt in seinem ersten Western die Geschichte eines namenlosen Ex-Soldaten (Brian Keith), der auf der Suche nach dem Manne ist, der ihn vor fünf Jahren auf einem Schlachtfeld des Bürgerkrieges skalpierte. Seither streift er umher, um diesen Mann zu finden, von der Gesellschaft isoliert durch sein beherrschendes Verlangen nach Rache und durch sein Bemühen, seine Entstellung mit einem Hut zu verbergen. Letzteres wird deutlich, wenn er einen Gottesdienst verlassen muß, weil er sich weigert, seinen Hut abzunehmen. Zufällig stößt er in einem Saloon auf zwei Falschspieler und Banditen, in deren einem, Turk (Chill Will), er seinen ehemaligen Peiniger wiedererkennt. Ihnen schließt er sich an, um in einem geeigneten Moment an Turk Rache zu nehmen. Dabei muß er allerdings vorsichtig zu Werke gehen, denn der andere der beiden Männer, Billy Keplinger (Steve Cochran), ist ein geschickter Revolverheld und unser Namenloser kann wegen einer alten Schußverletzung seinen Arm nicht mehr richtig heben. In Gila City, wo die drei Männer Halt machen, um eine Bank auszurauben, kommt es zu einer Schießerei, bei der der Namenlose versehentlich einen kleinen Jungen erschießt. Dessen Mutter, Kit Tilden (Maureen O'Hara), ist in Gila City als Prostituierte verfemt, und niemand dort glaubt ihr, daß ihr Sohn ein ehelich geborenes Kind ist. Angewidert von der religiösen Heuchelei der feineren Damen in Gila City, beschließt sie, ihr Kind in Siringo neben seinem Vater zu begraben. Der Haken ist nur, daß Siringo mittlerweile zur Geisterstadt geworden ist und in von Apachen beherrschtem Gebiet liegt. Gegen den Willen Kits folgen die drei Männer der von den "anständigen" Bürgern bei dieser Reise im Stich gelassenen Frau - der Namenlose aus Schuldgefühl, Billy, weil er Kit sexuelle Avancen machen will, und Turk, weil ihm nichts anderes übrig bleibt. Eine geisterhafte und äußerst spannende Odyssee nimmt ihren Anfang ...

Peckinpah hatte als junger Regisseur keinerlei Einfluß auf das von ihm in großen Teilen abgelehnte Script, da der herrschsüchtige Produzent FitzSimons das Ziel verfolgte, seine Schwester Maureen O'Hara gebührend in Szene zu setzen, und in seinem Regisseur nur eine ausführende Gewalt sah, und so ist vieles von dem, was wir in "The Deadly Companions" - etwa die Abrechnung zum Schluß - vor uns haben, nicht auf Peckinpahs Mist gewachsen. Auch der Score, der mir ausnehmend gut gefallen hat - die Titelmelodie, eine melancholische Weise, etwa wird von der O'Hara selbst gesungen -, stieß auf das Mißfallen des Regisseurs. Für die Kamera konnte immerhin der Titan William H. Clothier gewonnen werden, der mit Peckinpah sympathisierte und die traurige Fabel mit gebührend surrealen Bildern in Szene setzte.

Peckinpah hatte keine Befugnis, mit Maureen O'Hara über ihre Rolle zu sprechen, und hier liegt meines Erachtens der einzige Schwachpunkt dieses ansonsten großartigen Films. Dieser Western lebt von der beeindruckend starken Figur Kit Tildons, aber dennoch mußten ihr triviale Sätze wie "I feel I know you better than any man I've ever known, yet I hardly know you at all" über die Lippen gehen, weil an Sid Fleischmanns Drehbuch nicht gerüttelt werden durfte. Auch halte ich es für unwahrscheinlich, daß diese liebende Mutter so wenig Trauer über den Tod ihres Sohnes empfindet - sie scheint in erster Linie zornig zu sein und denkt sofort an die Verachtung, die ihr von seiten der "anständigen" Bürgerfrauen entgegenschlägt - und daß sie sich später noch in den Mann verlieben kann, der für den Tod des Kindes verantwortlich ist. Hier werden die Figuren zu sehr in Richtung eines Happy Ends getrieben. Die Reise zum Friedhof der Geisterstadt scheint Kit außerdem nicht so sehr wegen ihres toten Jungen zu unternehmen, sondern um durch das Finden des Grabes ihres Ehemannes (sich?) zu beweisen, daß sie eine anständige Frau ist; diese Achillesferse macht allerdings auch ihre Stärke aus und erweckt das Interesse des Zuschauers.

Der Namenlose selbst ist einer der ersten Antihelden der Westerngeschichte. Ein gebrochener Mann, wird er nur noch von dem Bestreben nach Rache angetrieben, das ihn sogar daran hindert, seine Schußverletzung behandeln zu lassen, und das ihn am Ende immer wieder brüsk aus den Armen der ihn liebenden Frau treibt, der er längst seine innerlichen und äußerlichen Entstellungen offenbart hat. Untypisch für viele Antihelden des Westerns - wenn man einmal von dem von mir ungeliebten "McCabe & Mrs. Miller" absieht -, ist der Namenlose dem Partner seines Widersachers auch mit dem Revolver deutlich unterlegen. Das Herz zog sich mir zusammen, als er in einer Szene, aufgeschreckt durch einen von Billy übermütig abgegebenen Schuß, seine Waffe zieht und diese fallenläßt, wobei Clothiers Kamera auch noch auf dem im Staub liegenden Schießeisen in einer eigenen Einstellung herumreitet. Dies ist ein schwacher Mann, der allenfalls durch seine Erfahrung und seine Entschlossenheit punkten kann.

Besonders gelungen sind die beiden Schufte der Fabel, die allerdings auch ihre sympathischen Seiten haben. Der übermütige und schießwütige Billy, der auf der Flucht vor sich selbst zu sein scheint - dies wird am Anfang des Filmes suggeriert, als er bei seiner Flucht sich noch Zeit nimmt, um sein Spiegelbild zu zerschießen - ist zwar so verroht, daß er nicht davor zurückschreckt, sich einer Frau aufzudrängen, die ihr erst am Vortag getötetes Kind hinten auf der Kutsche mit sich herumfährt, aber irgendwie glaubt man immer noch, daß er am Ende einen sympathischen Kern zeigen wird. Der sich stets an Kakteen reibende und sich auf Bäumen räkelnde Turk erinnerte mich kurioserweise an den fetten Kater aus "Pinocchio", und immer wenn er seinen absurden Vorstellungen nachhängt, mit geraubtem Geld eine Armee aufzustellen und seinen eigenen Staat zu etablieren, driftet der Score in eine furiose, aber leise gehaltene Marschmusik ab, wie der Wahnsinn, der Turk ins Ohr flüstert. Diese beiden Gestalten vergißt man nicht so rasch.

Zu anderen Aspekten des Filmes haben Ray und Tonio ja schon ausgiebig Stellung bezogen, und ich kann mich ihrem Urteil über die Klasse dieses Filmes nur anschließen.
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Von wegen schwacher Erstling!
Auch wenn man im Booklet davon liest, das der Film nicht nach Sam Peckinpahs Vorstellungen geschnitten und gedreht wurde,
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