Stuart David, Ex-Mitglied von "Belle & Sebastian" schreibt einen Roman. Wer nun ein schimmerndes Stück trauriger Prosa erwartet, wird enttäuscht. David erzählt eine transatlantische Loser-Geschichte, eine "Unterwegs"-Story mit Musike. Das ist weder "schräg", noch "tollkühn" und schon gar nicht "hinreißend komisch", wie uns er Klappentext einreden will, sondern meistens dröge, platt und vorhersehbar. Der Leser wartet vergeblich auch irgendwas, das der Geschichte einen interessanten Dreh verleiht, eine witzige Szene oder einen gut gezeichneten Charakter. Das Buch verebbt schließlich nach 200 Seiten mit einem müden Gag, der mindestens seit Seite 100 vorhersehbar war. Selbst für einen verregneten Sonntagnachmittag fast zu schade.