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Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt
 
 
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Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt [Gebundene Ausgabe]

Ruediger Dahlke
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH; Auflage: 4 (1. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833822864
  • ISBN-13: 978-3833822865
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.062 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Unsere Ernährung kann uns krank machen - oder heilen. Dies ist das flammende Plädoyer des Ganzheitsmediziners Rüdiger Dahlke für eine Ernährung des Friedens. Aus seiner Sicht enthält unsere Nahrung zu viel Totes und macht deshalb unglücklich. Die Auswirkung der Angsthormone des Schlachtviehs auf unsere Seele sind zwar noch nicht erschöpfend erforscht, eine umfangreiche chinesische Langzeitstudie hat aber zweifelsfrei bewiesen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Krebsinzidenz gibt. Und Krebs ist aus Dahlkescher Sicht eindeutig eine Krankheit der Seele. Diesem Szenario stellt er die heilende Ernährung entgegen: Die neuesten neuroendokrinologischen Erkenntnisse zeigen welche Hormone unsere seelische Balance bestimmen und wie sie mit hochwertigen Kohlenhydraten und Fetten befeuert werden. Kein Dahlke-Buch ohne direkten Nutzen: Ein Rezeptteil mit dreißig veganen Genussrezepten zeigt, wie schmackhaft Nahrung für die Seele sein kann.

Über den Autor

Dr. med. Ruediger Dahlke, Jahrgang 1951, studierte Medizin in München. Weiterbildung zum Arzt für Naturheilweisen, in Psychotherapie und Homöopathie. Seit 1978 ist er als Psychotherapeut, Fasten-Arzt und Seminarleiter tätig. Als Autor und Referent ist er eine Instanz im Bereich der Psychosomatischen Medizin und Gesundheitsbewegung. Im Heil-Kunde-Zentrum Johanniskirchen/Niederbayern wird seine Arbeit seit 15 Jahren in die Praxis umgesetzt. Seine Fasten-Seminare "Körper - Tempel der Seele" (für Einsteiger) und "Fasten, Schweigen, Meditieren" (für Fortgeschrittene) erfreuen sich regen Zuspruchs.

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113 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr empfehlenswert! 12. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch 'Peace Food' innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Es ist ein Mix aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, erschreckenden Fakten und guten Tipps.
Ich habe zuvor schon die 'China Study' gelesen und finde, dass Rüdiger Dahlke die Erkenntnisse daraus sehr einfach und konkret beschreibt. Des Weiteren geht er darauf ein wie furchtbar die heutige Massentierhaltung in Tierfabriken aussieht und auf welche grausame Art der Mensch mit anderen Lebewesen umgehen kann.
Dass die Tiere solch entsetzliche Qualen erleiden müssen sprengt wirklich meine Vorstellungskraft und kann an niemandem spurlos vorbeigehen!!

Ich bin kein Vegetarier, doch nach dieser Lektüre möchte ich einer sein! Möglichst sogar ein Veganer! Dass wir als einziges Säugetier Milch (eines anderen Säugetiers) trinken kann nicht gesund sein. Die steigende Zahl der Allergiker spricht dabei auch Bände, wie ich finde. Dazu kommt auch noch, dass die armen Tiere gequält werden, dass sie ständig künstlich schwanger gehalten werden und als Milchmaschinen dahinvegetieren, bis sie schließlich zum Schlachter gebracht werden.... das darf einfach nicht sein! Vom Medizin-Cocktail für die Kühe und dadurch die Verunreinigung der Milch möchte ich jetzt gar nicht erst anfangen...

Rüdiger Dahlke ist ein sehr spiritueller Mensch. Dies kann ich von mir nicht behaupten und deshalb bin ich über so manche Ausführungen gestolpert, die etwas befremdlich für mich waren. Da die Ansätze aber auch immer wissenschaftlich belegt wurden kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Vor allem für diejenigen, die sich allgemein mit Ernährung und Gesundheit auseinandersetzen und die die Industrie, so wie sie sich in den westlichen Ländern hervorhebt, nicht gutheißen können!

Es könnte so einfach sein den Hunger auf der Welt zu stillen und dabei sein eigenes Körpergefühl auch noch zu verbessern (und vor allem auch den Diätenwahn zu stoppen!)! Der menschliche Körper ist einfach nicht für tierische Eiweiße gemacht - und ein Großteil derjenigen, die dies nicht glauben werden es mit Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Alzheimer, Arthrose etc leider wahrscheinlich erst zu spät verstehen.
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123 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Biene Maya 2013 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Nachdem Jonathan Safran Foer und Karen Duve zwei populäre Bücher zur Notwendigkeit einer veganen Ernährung in unserer Zeit geschrieben haben, legt Ruediger Dahlke nun Peace Food vor. Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt vor. Seine primäre Botschaft ist wichtig und sollte möglichst viele Menschen die Augen öffnen - Fleisch und Milche (und auch Eier) sind heutzutage Produkte, die auf eine abscheuliche und völlig unhaltbare Weise produziert werden. Mit der Bauernhofidylle, die uns in der Werbung vorgegaukelt wird, haben die Zustände in Tierhaltungsbetrieben und auf Schlachthöfen rein gar nichts mehr zu tun.
Dahlke geht daneben ausführlich auf den gesundheitlichen Aspekt einer veganen Ernährung ein - dabei zitiert er zahlreiche Studien, u.a. die bekannte und aktuelle China Study.
Gegliedert ist das Buch in einen ersten Abschnitt, in dem es um die krankmachende Wirkung von Fleisch und Milchprodukten geht und einen weiteren Abschnitt, in dem die Tiere im Mittelpunkt stehen und das unsägliche Leid, das ihnen Tag für Tag widerfährt, nur damit in den reichen Regionen dieser Welt tierische Produkte im Übermaß essen können. Soweit so gut! Dahlke sensibilisiert hier für ein Thema, das alle angeht. Natürlich vergisst er auch nicht die ökologischen Aspekte, wie etwa die Abholzung der Regenwälder, um Anbauflächen für die Futterpflanzen von Schlachttieren zu schaffen, den Klimawandel und das enorme Gülleproblem. Das kann man sehr gut auch bei Foer nachlesen. Wer Dahlke kennt, weiß, dass er sich stark mit dem Unbewussten beschäftigt und dieser Aspekt des Themas spielt auch eine zentrale Rolle - immerhin ist die Duldung und Befürwortunge der Massentierhaltung, denn nichts anderes tut man, wenn man tierische Nahrungsmittel konsumiert, ein kaum zu überbietendes Verdrängungsphänomen. Folgerichtig hat unser Verhalten auch seelische Konsequenzen.

Zur Kritik:
Leider hat der Autor einen (teilweise) überflüssigen 3. Abschnitt verfasst, der meiner Meinung nach vieles verdirbt. Es ist interessant zu lesen, dass die Sonne eine wichtige Heilquelle sein kann. Hierzu existieren auch zahlreiche Studien. Auch der (Mittags)Schlaf als Quelle der Energie ist vielleicht zwar keine neue, aber immer wieder eine wichtige Entdeckung. Gerne kann man auch das Fasten noch in die Kategorie "Das Beste für Körper und Seele" einordnen. Aber was hat bitte ein Nahrungsergänzungsmittel, das so penetrant beworben wird, dass ich das Buch tatsächlich zur Seite legen musste weil ich peinlich berührt war von der Plumpheit des gebetsmühlenartig wiederholten Anpreisens eines Wundermittels - mit "Peace Food" zu tun? Hier sollte man tunlichst zwischen einer so grundlegend wichtigen Botschaft (weg von Fleisch, Milch und Eiern, die unsägliches Leid hervorrufen) und einer mehr oder weniger schäbigen Werbemessage à la "kauft diese Supernahrung, denn sie macht euch glücklich!" zu trennen wissen.
Für mich hat dieser Abschnitt das Ganze schon ziemlich getrübt!
Auch das kurze Kapitel über die "Unterstützung durch die Weltreligionen" ist (leider!) etwas zu beschönigend. Mit einzelnen Zitaten kann man fast alles "nachweisen", wenn man das möchte. In puncto Vitamin B 12-Versorgung hat mir zudem die Erwähnung von milchsaurem Gemüse gefehlt.

Der Rezeptteil, mit 30 veganen Rezepten von der Haubenköchin Dorothea Neumayr ist wiederum sehr gelungen!

Fazit: Ruediger Dahlke hat mit "Peace Food" ein wichtiges Buch geschrieben, das die Botschaft vieler anderer Autoren unterstreicht, auf Fleisch, Milch und Eier zu verzichten um unzähligen Tieren und sich selbst viel Leid zu ersparen. Leider fand ich die penetranten Werbebotschaften im 3. Abschnitt völlig überflüssig. Diese wären an anderer Stelle (gerne in einem Titel über "Glücksfood" o.ä.) vielleicht noch akzeptabel gewesen. Hier nicht!- Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
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221 von 253 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dahlke und die Ideologie 21. November 2011
Von sculptere
Format:Gebundene Ausgabe
"Peace Food" wird wie immer die Ja-Sager aus Dahlkes Umfeld dazu animieren, haltlos positive Kritiken zu verfassen. Seltsam darf es erscheinen, dass er in Rundbriefen mittlerweile dazu aufruft, unter dem Vorwand der Erstellung eines "positiven morphogenetischen Feldes", möglichst vorteilhafte Bewertungen für seine Bücher abzugeben.

Zweifellos hat Dahlke in den vergangenen drei Jahrzehnten, wie kein anderer im deutschsprachigen Raum zu einem breiteren Verständnis der ganzheitlichen Sichtweise beigetragen. Sein Ideenkosmos ist geboren aus der Esoterikwelle der 80er Jahre. Seine Leserschaft besteht bis heute vornehmlich aus der sich weiter etablierenden spirituellen Szene, Vertretern der Naturheilkunde, einigen wenigen um Weitblick bemühten Ärzten, sowie den in der Krankenpflege Tätigen.

"Peace Food" strotzt vor Konstrukten. Wenn Dahlke 10 Bücher liest, um ein eigenes zu schreiben ist das hoch angesetzt. Die mutmaßliche Notwendigkeit einer veganen Ernährung ist durch die Bücher von Karen Duve und Jonathan Foer meisterhaft abgedeckt. Lesen sie lieber diese authentischen Werke. Dahlke ist lediglich thematischer Trittbrettfahrer. Mittlerweile hat er über 40 Titel aus den verschiedensten Themengebieten und noch mehr CDs mit geführten Meditationen zu jeder Lebenslage veröffentlicht. Für (leicht)gläubige Menschen mag das erscheinen, als habe er eine große Gesamtschau über die Dinge des Lebens. Das übt eine gewaltige Anziehungskraft auf die im Leben und in Gesundheitsfragen unsicheren Menschen aus - und das wird hier mit einem weiteren Titel bedient.

Die Inhalte des Buches basieren auf den (Zwischen)Ergebnissen der "China Study", einer beeindruckend groß angelegten epidemiologischen Studie durch Colin T. Campbell, einen Biochemie-Professor der Cornell University, New York, USA. Zusätzlich finden Sie viele Geschichten der Begegnungen des Autors mit industrieller Tierverarbeitung, allerlei gesammelte Ernährungsweisheiten, weitere Ausführungen über die von ihm ausgerufene spirituelle Philosophie, 30 vegane Rezepte und natürlich massenhaft Verweise auf die Literatur des Autors.
Und: den Hinweis auf ein durch Dahlke ins Leben gerufenes Nahrungsergänzungmittel "Take Me". Eine Protein-Pulvernahrung aus vakuumgetrockneten feinvermalenen Pflanzenbestandteilen.

Hier einige Aussagen im Buch und aus Interviews zu "Peace Food":

"- Ich habe seit dem Abstillen keine Milch mehr zu mir genommen.
- Wo ich auch hinkomme, macht das Buch gewaltig Furore.
- Wenn Sie Fleisch essen, essen Sie Aas.
- Natalie Portman, Gwyneth Paltrow, Richard Gere, Nena, Thomas D., sind langjährige Veganer
- Die Menschheit hätte auch nicht überlebt, wir konnten ja am Anfang letztlich nur vegan leben.
- Wenn ein Kind nach der Muttermilch gar keine Milchprodukte bekommen würde, wäre dem Diabetes Typ I die Grundlage entzogen.
- Milch macht Osteoporose, sie entzieht dem Körper mehr Kalzium als sie zusetzt.
- Milch ist krebsfördernd, weil sie den Wachstumsfaktor IGF1 enthält.
- Wenn man Osteoporose und Prostatakarzinome haben will ist es ganz ideal, viele Milchprodukte zu essen.
- Wir würden an den Stresshormonen der Fische nicht so leiden, wie an denen der Säugetiere.
- Heute werden Fische aus 2000m Meerestiefe geholt. Die sind in der Regel über 100 Jahre alt. Wollen Sie einen Methusalem essen?
- Ärzte, die diesen Ausdruck verdienen, müssten jetzt abraten von Tierprodukten. Es ist eine ärztliche Pflicht den Leuten vom Essen von Tiereiweiss abzuraten.
- Panikattacken haben mit dem erhöhten Konsum von Fleisch zu tun.
- Es kommt jetzt eine Art Revolution in der Ernährung. Die Milch- und Fleischindustrie wird noch ein bisschen dagegen rummosern.
- Das bisschen Fotovoltaik ist ökologisch ein verschwindend kleiner Schritt im Vergleich dazu, dass wir die Leichenteile aus der Küche verbannen.
- Wenn sie die Feldfrüchte von den Biofeldern nicht waschen, haben sie genug Vitamin B12, weil das ja von Bakterien gebildet wird.
- Wir müssen uns nicht um die Vegetarier sorgen, sondern um die Allesesser. Denen steht ein mieses Ende bevor.
- Vegetarier sind bewusstere Menschen, Veganer sind noch einmal sehr viel bewusster.
- Mit veganem Essen sind Ihre Ausdünstungen geringer, sie stinken nicht mehr so.
- Die Ausstrahlung wird auch anders. Ich kann es einem Schweinefleischesser im Gesicht ansehen.
- Veganer sind schlanke, lebenslustige, humorvolle Menschen.
- Unser Darm ist 10m lang, Raubtiere haben einen kurzen Darm. Unser Gebiss ist nicht für das Schlingen geeignet.
- Wir finden keine Hinweise beim Menschen, dass er ein Fleischfresser ist.
- Es ist ein medizinischer Erfolg, dass wir jetzt die Zivilisationskrankheiten durch Vermeidung von Tierprotein verringern können.
- Der Verzicht ist der geringste Teil beim veganen Essen.
- Bis vor ein paar Jahren habe ich noch Käse gegessen, heute würde ich den gar nicht mehr mögen.
- Manchmal fehlt mir ein Stück Butter auf dem Brot."

Bilden Sie sich ihre eigene Meinung oder besser: recherchieren Sie diese Aussagen.

Ich ernähre mich seit einem Jahrzehnt vegetarisch. Grundsätzlich spricht nichts gegen vegane Ernährung bei Erwachsenen. Insbesondere die Aspekte des Verzehrs von industriellen Tierprodukten sind in "Peace Food" in geeigneter Tiefe dargestellt, ebenso die Absurditäten der Massentierhaltung. Dass das fleischlose Essen Frieden bringt, für sich selbst, für andere und für die gequälten Kreaturen, leuchtet jeder halbwegs sensiblen Seele ein. Lebensmittelskandale betreffen fast ausschließlich Tierprodukte. Parasitäre Erregerspektren finden ihre Zwischenwirte vornehmlich hier. Dass Massentierhaltung große Teile der Ackerbauflächen für Kraftfutter verbraucht und die Umwelt mit Stoffwechselprodukten unverhältnismäßig belastet, ist mittlerweile weithin bekannt.

Die Idee, man sei leichter und die Seele könne sich vom "Körperhaus in Meditationen besser lösen", weil tiereiweissfrei ... naja, denken sie sich ihren Teil. Selbst wenn man die spirituelle Tiefe dieser These nicht direkt erfasst, wird man sicher nicht vom Nirwana ausgeschlossen werden.
Die Aussage, der Mensch sei eher ein Pflanzen- als Fleischfresser lässt sich phylogenetisch und historisch durch nichts belegen. Informieren Sie sich in einem beliebigen paläontologischen Museum. Lesen Sie dazu das ausserordentlich sauber recherchierte Buch:

Wolf Schneider, Der Mensch. Eine Karriere.

Lesen sie die "China Study" und setzen Sie sich auch unbedingt mit der Kritik daran auseinander. Nach den Durchführungskautelen für international gültige Standards in wissenschaftlichen Studien enthält sie neben Fakten auch einige methodische Fehler. Nicht weil hier ein absoluter Anspruch der Wissenschaft vertreten sei und damit die Gültigkeit der Ergebnisse sofort nichtig ist. Es geht darum, sich bei grundlegenden Themen - also der Ernährung - nicht allein auf die Konstrukte einer indoktrinierenden Philosophie in der Zeitgeistliteratur zu verlassen. Es soll auch heissen, dass nur weil ein Biochemiker einer renommierten Universität - natürlich aus den USA - eine groß angelegte Studie vorantreibt, die Ergebnisse nicht automatisch hieb- und stichfest sind. Ohne vielfach nachgewiesene harte Fakten glaubt im wissenschaftlichen Umfeld heute kaum noch jemand an "bahnbrechende" Ergebnisse. Setzen Sie sich mit den Tricks und Manipulationen des Wissenschaftsbetriebs auseinander. Geeignet dazu ist z.B.

Ben Goldacre: Die Wissenschaftslüge

Der in "Peace Food" vertretene Anspruch Dahlkes, dass die Dinge schwarz auf weiss, also wissenschaftlich bewiesen seien, ist - wie so vieles in Dahlkes Büchern - bei genauerer Recherche nicht haltbar. Die Beweiskette entspringt gerne einmal dem Bereich des wunschvollen Denkens und dient dem Zweck, Sie zu überzeugen. Und Dahlke ist ein Meister der Polemik. Hier benutzt der Autor das wissenschaftliche Deckmäntelchen, um sich den Anstrich fundierter Seriösität in der populärwissenschaftlichen Zone zu verschaffen. In populärwissenschaftlicher Literatur muss man ja seine Quellen auch nicht so genau belegen.
Die meisten Leser werden soweit aber gar nicht nachforschen und wie immer in ihren Rezensionen huldigende Lobgesänge anstimmen. Sie haben hiermit ein weiteres Buch für sich entdeckt, mit dem sie nun über den Darm heilig werden können. Übrigens war diese "Scheinheiligkeit" etwas, dass Dahlke vor nicht allzu langer Zeit den "Körnerfressern" vorwarf.
In diesem Zusammenhang mag es sie interessieren, dass Dahlke bis vor zwei Jahren noch den Verzehr von Fisch für eine ausgewogene Ernährung propagierte. Natürlich wegen der wichtigen Omgea 3-Fettsäuren und weil der Fisch "evolutionär viel weiter vom Menschen entfernt" sei als die Säugetiere. Spirituell und ethisch war das bis ein Jahr nach seiner Kenntnis der China-Study also durchaus vertretbar.
Es darf Anlass zu allerlei Vermutungen über Dahlkes allgemeinen wissenschaftlichen Kenntnisstand geben, dass er erst jetzt auf diese Ergebnisse stösst. Die Studie läuft seit 1987, die ersten Ergebnisse sind seit 1992 publiziert (siehe PubMed).

Es geht in diesem Buch mehr um Dahlke selbst, als um den Inhalt. Das vegane Leben ist ein weiteres Mittel zu dem Zweck der Inszenierung seiner "spirituellen Philosophie". Lesen Sie weiter... ›
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Ein Buch das jeder lesen sollte!
Ich kann das Buch nur empfehlen. Ich war erst sehr skeptisch, weil ich nicht glauben konnte, das Dahlke Veganer ist.
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