Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
COMMUNIC - PAYMENT OF EXISTENCE - Dritter Genistreich der Norweger, 13. August 2008
Bereits mit ihren ersten beiden Alben CONSPIRACY IN MIND (2005) und WAVES OF VISUAL DECAY (2006) haben die Norweger COMMUNIC für gehöriges Aufsehen gesorgt und die Metal-Welt im Sturm erobert. Kritiker bemängelten dabei immer wieder Mal, dass COMMUNIC zu sehr nach NEVERMORE klängen, obwohl COMMUNIC-Sänger/Gitarrist/Songwriter ODDLEIF STENSLAND standfest behauptet, die US-Metaller gar nicht zu kennen. Den NEVERMORE-Vergleich weredn COMMUNIC aber alleine schon deswegen nicht loswerden, weil STENSLAND einfach klingt, wie der seit der Geburt verschollene Bruder von NEVERMORE-Shouter WARREL DANE.
Sei's drum, nun liegt mit PAYMENT OF EXISTENCE der mittlerweile dritte Longplayer vor und es gelingt dem Trio aus dem hohen Norden ein wenig mehr Eigenständigkeit zu demonstrieren. So fügen COMMUNIC ihrem technischen anspruchsvollen, teilweise fast proggigen, Metal einige Speed-Elemente hinzu. Und so präsentieren COMMUNIC erneut, wie moderner Metal klingen sollte. Die Stücke sind episch angelegt, voller Breaks und Tempo-Wechsel, geprägt von Klasse-Riffs, die STENSLAND gerne durch Arpeggios auflockert. Der Bass von ERIK MORTENSEN ist mehr als nur ein solides Fundament, er setzt auch manchmal melodiöse Akzente, dazu das starke Drumming von TOR ATLE ANDERSEN und man fragt sich, warum andere Bands teilweise fünf Leute brauchen, um einen solchen Sound zu schaffen. Über all dem herrlichen Inferno von schneidenden Gitarren, groovenden Bässen und Drums thront die schaurig-schöne - meist gedoppelte - Stimme von STENSLAND.
Ein weiterer Pluspunkt ist das weiterhin extrem starke Songwriting der Norweger. Das dritte Album in Folge ohne einzigen Ausfall, dass soll COMMUNIC erst mal einer nachmachen - geschweige denn ein Newcomer. Dabei erweisen sich COMMUNIC als wahre Meister der Komplexität, hier dürfen sich Songstrukturen und musikalische Ideen entwickeln und bekommen den dementsprechenden Raum eingeräumt. Insofern fällt es auch schwer einen einzelnen Song hervorzuheben (auch wenn bereits der Opener ON ANCIENT GROUND ein wahres Fanal ist), der für das gesamte Album stehen könnte. Auch reichen die häufig gewährten 30 Sekunden Anspielzeit nicht, um diese Musik auch nur ansatzweise zu erfassen, geschweige denn in ihrer ganzen erhabenen Schönheit zu begreifen. COMMUNIC zwingen den Hörer dazu, sich eingehend mit der Musik zu beschäftigen. Und dafür wird man dann reichlich belohnt.
Produziert wurde PAYMENT OF EXISTENCE wie schon die Vorgänger von JACOB HANSEN, der es versteht die Musik von COMMUNIC zugleich unglaublich heavy aber auch sehr transparent zu machen. Das ist auch nötig bei einer Band, die abwechselnd wie eine Wall Of Sound daher kommt und im nächsten Moment aber wieder sehr differenziert aufspielt.
Summa Summarum: COMMUNIC werden auch mit PAYMENT OF EXISTENCE den Vergleichen mit NEVERMORE nicht entkommen. Aber es ist ihnen gelungen, auf den vergangenen Erfolg aufzubauen und erneut ein bärenstarkes Album vorzulegen. Es ist davon auszugehen, dass die Band ihren Erfolg graduell auf- und ausbauen wird. Und eines ist klar: so guten und versierten Metal mit spielerischer Klasse bieten derzeit nicht viele Bands.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die beste Band der letzten Jahre hat wieder zugeschlagen !, 3. Juni 2008
Auch die neue Communic zeichent sich wieder mal durch ein extrem hohes Niveau auf allen Ebenen aus.
Die Klasse des Vorgängers wird IMO übertroffen, das Debüt jedoch nicht ganz erreicht.
Die Songs bewegen sich allesamt im 7 bis 8 Minuten Bereich und strotzen nur so vor Ideen und tollen Melodien.
Die Stilpalette reicht wieder von US-Metal, über Thrash und Prog.
Der Sound ist transparent und extrem fett, so dass eigentlich jeder Fan von anspruchsvollem Metal blind zuschlagen kann.
Klasse !
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geil,geil,geil...wie geil ist das denn??, 21. Mai 2008
Also meine Frage betrifft den Vorredner...Also ich hab mir die Platte jetzt ein paar mal angehört u. kapier die Enttäuschung leider nicht!Was hat er denn erwartet??Eine Neuauflage von Conspiracy,das für mich das eigentlich schlechteste Album der Band ist??Denn auch beim 20.ten Durchlauf von Conspiracy hab ich keinen einzigen Song raushören können,der länger im Hinterkopf bleibt,u. das ist auf Waves u. auch auf Payment definitiv nicht so!Also schon die ersten 2 Songs haben dermaßen Ohrwurmcharakter das ich sie bei der Arbeit,beim Zocken,ja sogar im Schlaf mitsinge!Außerdem haben Communic etwas an Härte zugelegt,was ich denke kein Fehler ist,im Gegenteil!U. das sich die Sachen ständig wiederholen finde ich an den Haaren herbeigezogen...Hallo,hat er die Platte mehr als 1 mal angehört?Also ich für meinen Teil bin mit der Waves-Platte Communic Fan geworden u. bin mit Payment in keinster Weise enttäuscht worden,u. kann hier mit gutem Gewissen ne klare Kaufempfehlung geben!!
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