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Paula (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Isabel Allende , Lieselotte Kolanoske
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

27. April 1998 suhrkamp taschenbuch (Buch 2840)
»Hör mir zu, Paula, ich erzähle dir eine Geschichte, damit du nicht so verloren bist, wenn du wieder aufwachst.« Das Unfaßbare geschah im Dezember 1991, als lsabel Allendes Tochter Paula plötzlich schwer erkrankte und kurz darauf ins Koma fiel. Eine heimtückische Stoffwechselkrankheit hatte die lebensfrohe junge Frau jäh niedergeworfen, im Herbst 1992 starb sie. Das Schicksal ihrer Tochter wurde für lsabel Allende zur schwersten Prüfung ihres Lebens. Um die Hoffnung nicht zu verlieren, schrieb sie, der Tochter zur Erinnerung um sich selbst zur Tröstung, »das Buch ihres Lebens – in doppelter Hinsieht« (Bayerischer Rundfunk), ihr persönlichstes und intimstes Buch »eine Hymne auf das Leben« (stern)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 9 (27. April 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518393405
  • ISBN-13: 978-3518393406
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,9 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.125 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Schreiben gegen die Angst
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere wird Isabel Allende 1991 von einem Schicksalsschlag getroffen, der ihr Leben aus der Bahn wirft: Ihre Tochter Paula erkrankt an einer heimtückischen Stoffwechselkrankheit und fällt ins Koma. Für Isabel Allende bricht eine Welt zusammen. Tag für Tag sitzt sie am Bett ihrer Tochter und bangt um ihr Leben. In ihrer Angst beginnt sie einen Brief an Paula zu schreiben, zum einen um sich selbst Erleichterung zu verschaffen und die "leeren Stunden dieses Alptraums auszufüllen", zum andern, um für die Tochter ihre Erinnerungen zu bewahren. "Hör´mir zu, Paula, ich erzähle Dir eine Geschichte, damit Du nicht so verloren bist, wenn Du wieder aufwachst." Doch Paula wacht nicht mehr auf. Sie stirbt am 6. Dezember 1992.

Die Aufzeichnungen aus diesem dramatischen Jahr, werden zu Isabel Allendes persönlichstem und bewegendstem Roman, in dem Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflochten sind. Im Zwiegespräch mit der bewußtlosen Tochter schildert sie ihre Empfindungen angesichts Krankheit und Tod und erzählt gleichzeitig ihre Lebensgeschichte und die Geschichte ihrer Familie, die eng verknüpft ist mit ihrer Heimat Chile.

Ihr Erzähltalent, ihre bildhafte Sprache und ihr Gespür für gute Geschichten, die man aus ihren großen Romanen kennt, ziehen den Leser auch hier in ihren Bann. Er erfährt ihren Werdegang als Schriftstellerin und kann viele Romanfiguren im Leben wiedererkennen. Der selbstverständliche Umgang mit mystischen Ereignissen, der ihre Romane durchzieht, ist das Erbe der Großmutter, die im Geisterhaus als Clara auftaucht.

Als Mutter am Krankenbett macht sie eine Entwicklung durch, die sie vom verzweifelten Festhalten zu einem allmählichen Akzeptieren des Unabänderlichen führt. Als Paula schließlich stirbt, kann sie das Schicksal annehmen. Das letzte Kapitel, das den feierlichen Abschied von der geliebten Tochter beschreibt, ist tief bewegend. Für Isabel Allende bleibt der Glaube, daß sie mit ihr in Verbindung bleibt. Der Tod ist kein Ende. --Roswitha Schmaltz

Pressestimmen

»Ein Buch wie das Leben selbst – sinnlich, transzendent, schön, tragisch, unerbittlich, schmerzhaft. … Paula ist ein Buch, das man tief bewegt aus den Händen legt, keine leichte Buchlektüre, aber es ist ein Buch, das wie ein Lebensdestillat wirkt und das Leben ist ja auch nicht immer leicht.«

(Silvia Kraus suite101.de)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
41 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Melancholie und Lebenswille 2. September 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
„Hör mir zu, Paula, ich werde die eine Geschichte erzählen, damit du, wenn du erwachst, nicht gar so verloren bist." - der Satz, der mich zu diesem Buch führte. Ich kannte nichts, nicht Isabel Allende, nicht das Geisterhaus, und schon gar nicht Paula. Familiensagas und Augen-ausheul-Dramen mied ich bisher, ich bin kein Fan der klassischen „Schnulze". Und doch begann ich, „Paula" zu lesen. Aus Neugier. Weil der Satz so schön war.

Darin fand ich genau das, was ich erwartet hatte, und ganz anderes. Die kleine Reise in die Vergangenheit der Allendes. Mehr oder weniger von Anfang bis Ende, haarklein. Aber: huch, da ist ja Spannung? Hoppla, das fesselt ja geradezu? Und weg waren die Vorurteile. Dazwischen wieder und wieder: Paula, aus den undistanzierten Augen einer Mutter betrachtet. Die Familienhistorie schreitet fort, genau wie der Gang der Krankheit.

Isabel Allende ist eine Meisterin der Anekdoten, der Plauder-Geschichtchen. Und alles in so feinen, so warmen und federleichten Schreibstil gepackt (mit Schleife oben drauf). Sie hält keine Monologe vor dem Leser, sie redet MIT ihm. Sie nimmt ihn bei der Hand und lädt ihn ein auf Kaffee und Kuchen, mit einem traurigen Lächeln.

Und manchmal gefriert das Lächeln. Selbst in den amüsantesten Passagen drückt sich in einer stillen Ecke der Schmerz einer Mutter herum, die ihr Kind verliert. Der leere verlassene Blick ist immer irgendwo zwischen den Zeilen. Aber er zerrt nicht in die depressive Abgründe, sondern leitet in eine wohlige, melancholische Nachdenklichkeit. Im gleichen Atemzug, in dem die die Todesnähe fast einen Schauer über den Rücken jagd, wird das Leben, das Erleben zelebriert. Isabel Allende's erfüllte Welt stachelt an, selbst in Bewegung zu kommen.

In „Paula" findet man keinen literarischen Tiefsinn, keine raffinierten Zweideutigkeiten, keine politische Hintertürchen. Dafür eine blumige, aber nicht triefend kitschige Sprache, entspannte Offenheit, plaudernde Vertrautheit. Permanent anwesende Trauer, und genauso permanent anwesenden Lebenswillen.

Aus diesem Buch ging ich heraus mit einem anerkennenden Nicken, einem Staunen. Einem Lächeln, einem halben Weinen. Und dem Gedanken: "wunderschön".

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Autobiographie, Historie und tragisches Schicksal 23. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Paula ist die Tochter der Autorin Isabel Allende, jung, hübsch, lebensfroh, noch nicht lange, aber glücklich verheiratet. Plötzlich fällt sie ohne sichtbaren Grund in ein tiefes Koma. Ihre Mutter sitzt tagtäglich an ihrem Bett und unternimmt alles Erdenkliche, um ihre geliebte Tochter wieder erwachen zu sehen. In den langen Stunden des bangen Wartens schreibt die Mutter der Tochter ihre Lebensgeschichte auf, mit dem Gedanken, Paula möge es lesen, wenn sie wieder erwacht ist. Dieses Buch erzählt von so tiefgründigem Mitgefühl, aber auch von einer übermenschlichen Kraft, deren Quelle einzig und allein die Hoffnung ist. Diese tragische Geschichte bildet aber auch den Rahmen für die Lebensgeschichte der Isabel Allende und gibt dabei einen tiefen Einblick in den Glauben der südamerikanischen Kultur in Mystik und Geister. Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Geschichte Chiles in diesem Jahrhundert, die uns Mitteleuropäern nicht allzu bekannt ist. Isabel Allende läßt sie uns mit ihr als Kind, als junges Mädchen, als frisch verheiratete Frau und als selbstbewußte, anerkannte Autorin miterleben. In "Paula" sind Autobiographie, Historie und Tragik auf sehr interessante Art miteinander verwoben, die einen immer weiter lesen läßt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man braucht viele Tempos 4. Oktober 2001
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch in erster Linie deshalb gekauft, weil ich schon immer neugierig war, in welcher Beziehung Isabell Allende zu den Figuren ihrer diversen Romane steht. Denn dass dort vieles aus der eigenen Biographie vorkommen muss, das ist eigentlich klar. Viele Begebenheiten in ihren Romanen sind so bizarr, das kann gar nicht erfunden sein. Solche Geschichten schreibt nur das Leben selbst. Also, meine Neugier wurde gestillt. Viele Vermutungen bestätigt. Und ich bin dankbar, dass diese grossartige Autorin uns an ihrem Leben teilnehmen läßt. Dazu gehört viel Mut. Allerdings geht einem diese erlebte Geschichte der Tochter Paula ziemlich nahe. Es ist sehr anstrengend und sicher nicht jedermanns Sache, so etwas zu lesen. Trotzdem, auch hier, was ich an Frau Allende so schätze: Eine grosse Offenheit, Unvoreingenommenheit und Herzenswärme.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Dieses Buch ist wie allle Bücher von Isabell Allende sehr gut und es war sehr bewegend vom Schicksal ihrer Tochter zu lesen.
Vor 16 Tagen von GABRIELE LEITNER veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein erstaunliches Buch
Diese Buch hat mich sehr bewegt. Allende berichtet sehr einfühlsam vom langen Sterben ihrer Tochter Paula. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von LiesaB. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!
Ein preiswertes Buch, das man gelesen haben muss, um sich ein Bild über die damalige Situation im Land machen zu können! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Wolfgang D. Eller veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Paula
Mit welch einer Innigkeit schreibt Isabel Allende über das kurze Leben ihrer Tochter Paula. Man erlebt das kurze Leben mit
Vor 3 Monaten von okay-mona veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen wunderbar
Ein sehr einfühlsames und bewegendes Buch. An Isabel Allende kommt man einfach nicht vorbei. Über das Leben und Sterben und Innehalten.
Vor 3 Monaten von Constanze veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Stark Leben
Paula ist wohl Isabelle Allendes persönlichster Roman. Geschrieben am Krankenbett ihrer Tochter, die unter einer schweren Stoffwechselkrankheit leidet, erzählt sie die... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Pearl Gold veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das Geisterhaus, Paula und Eva Luna
Ich habe die drei o. g. Bücher bei Amazon gekauft und das Päckchen war zu meiner Freude schon nach 2 Tagen bei mir. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Elfriede Kecker veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Paula
Das Buch ist alt,aber sehr gut erhalten, d.h. es hat keine Knicke oder Flecken.Guter Zustand!
Veröffentlicht am 29. Mai 2009 von Kerstin Schneck
5.0 von 5 Sternen Offene und ehrliche Autobiographie, die bewegt
Das Buch ist eine Autobiographie von Isabel Allende, einer chilenischen Schriftstellerin, die ein ganzes Jahr am Bett ihrer kranken Tochter Paula verbringt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2009 von Penelope
5.0 von 5 Sternen Anrührend mit einem Schuß Ironie
Nach dem Geisterhaus ist es für Isabel Allende sicher nicht einfach die Leserschaft zufriedenzustellen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2008 von Caro
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