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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen
Hat mich angesprochen und beeindruckt,
Rezension bezieht sich auf: Paul, mein großer Bruder (Broschiert)
Hat mich angesprochen und beeindruckt. Interessante Geschichte, flüssig erzählt. Neben dem Familiendrama gibt es eine schöne schwule Liebesgeschichte. Sehr empfehlenswert.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein Mensch ohne Persönlichkeit,
Von Goerg (Hattingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Paul, mein großer Bruder (Broschiert)
In dem Buch geht es - wie der Titel schon sagt - um den großen Bruder des Ich-Erzählers. Wir erfahren von seiner ersten große Liebe, seinen Schmetterlinge im Bauch, seiner Erkenntnis der eigenen (Homo-)Sexualität und einem tragischen Geschehen. So weit, so gut.Aber es gibt so viel, das wir nicht erfahren. Insbesondere nichts vom Ich-Erzähler. Wir wissen lediglich, dass er 15 Jahre alt ist und sich offenbar ausschließlich für seinen verstorbenen Bruder interessiert, den er nie kennenlernte. Sonst wissen wir praktisch nichts von ihm: keine Interessen, keine Hobbys, keine Freizeitbeschäftigungen, keine Freunde (lediglich wenige erwachsene Bezugspersonen), keine Träume, keine Ideen, keine Gefühle, keine Leidenschaften, keine Marotten, keine Charaktereigenschaften, keine Ecken und Kanten. Ein Mensch ohne jede Persönlichkeit. Dies ist mehr als irritierend, egal wie man es betrachtet. Ist es erzählerische - ärgerliche - Schlampigkeit, dass der Ich-Erzähler keine eigene Persönlichkeit besitzt? Dass sein einziger Lebensinhalt sein unbekannter Bruder ist? Dass es ihn nicht einmal stört, dass sich alles nur um Paul dreht, er selbst aber keinerlei Rolle spielt? Oder ist dies etwa die Absicht des Autors? Will er den Erzähler als bloßes Abbild seines Bruders schildern, als noch existenten Schatten der Vergangenheit? Das würde zumindest erklären, warum der Erzähler offenbar nie darunter leidet, dass es in seiner Familie nur um den seit vielen Jahren verstorbenen Paul geht - ein Umstand, der ansonsten jeden Teenager zu Recht zur Weißglut treiben würde. Wäre dies die Absicht des Autors, so wäre sie aber schlecht umgesetzt. Die an dieser Stelle an sich mögliche metaphorische Ebene wird nicht erreicht. So hinterlässt das Buch vor allem eins: Ein Gefühl der Kälte. Kalt ist es um den Erzähler, um den es nicht geht. Insgesamt zwei Sterne dafür, dass es in dem Buch immerhin eine ganz nette schwule Liebesgeschichte gibt. Spannung sucht man dagegen vergeblich, zu vorhersehbar ist die Handlung. Auf Überraschungen wartet man vergeblich. Für eine langweilige Zugfahrt ok, für mehr sicherlich nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine packende Geschichte - einfühlsam und spannend,
Rezension bezieht sich auf: Paul, mein großer Bruder (Broschiert)
Warum haben Sie hier einen ganz anderen Text als bei der anderen Broschurausgabe? Der Pornotext stammt gar nicht aus dem Buch. Sehr verwunderlich!Produktbeschreibungen Kurzbeschreibung Eine Liebe größer als ein Leben... Jonas hatte einen Bruder. Dieser starb allerdings, bevor Jonas geboren wurde. Eines Tages findet er die alte Jacke seines Bruders auf dem Dachboden. In einer der Taschen liegt ein Brief. An wen ist er gerichtet? Und weshalb liegt der Brief in der Jackentasche seines Bruders? Jonas hat viele Frage zu seinem Bruder, und so beginnt er nach Anhaltspunkten und Erklärungen zu suchen. Schritt für Schritt setzt sich daraus das Bild des Bruders zusammen. Jonas begreift, dass dieser kurz vor seinem Tod eine intensive Liebesbeziehung zu einem anderen Jungen unterhielt. Eine Liebesbeziehung, die fortlebt. Der Roman schildert feinfühlig und differenziert einen jungen Menschen auf dem Weg zur Reife und eine andersartige Liebe, zudem ist er spannend wie ein Krimi. Der schwedische Roman wurde ins Französische, Italienische und Holländische übersetzt, erhielt soeben in Frankreich den Prix littéraire de la Bordelaise de Lunetterie. Über den Autor Håkan Lindquist, geboren 1958 in Oskarshamn/Schweden, lebt und arbeitet seit seinem neunzehnten Lebensjahr in Stockholm. 1993 debütierte er mit dem Roman "Min bror och hans bror", der inzwischen in viele Sprachen übersetzt ist. 1996 folgte der Roman "Dröm att leva" (Traum zu leben), 2003 "Om att samla frimärken" (Über das Sammeln von Briefmarken). Sein bislang letzter Roman, "I ett annat land" (2006) (In einem anderen Land), ist u.a. das Ergebnis eines mehrmonatigen Aufenthalts in Berlin im Jahr 2005. Neben seinen Romanen publiziert Lindquist regelmäßig in Zeitschriften und engagiert sich aktiv in der Schwulenarbeit sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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