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Paul Temple und der Fall Genf
 
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Paul Temple und der Fall Genf [Box-Set]

Francis Durbridge Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (16. Oktober 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: Der Hörverlag Gmbh (Edel)
  • ASIN: B0006B0P7G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Hörbuch-Download  |  Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 292.651 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Paul Temple und der Fall Genf-Hörbuch

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Von Villette TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Das Hörspiel "Paul Temple und der Fall Genf" von 1966 ist das vorletzte, das in der Reihe produziert wurde. Die Sprecher sind wie immer hervorragend. René Delgten als Paul Temple und Gisela Trowe als Julia Carrington machen ihre Sache gut. Zwar ist es sehr schade, dass Paul Temples Frau Steve dieses mal nicht von Annemarie Cordes gesprochen wird, aber auch Irmgard Först überzeugt. Des weiteren ist Paul Klinger dabei, der in der nächsten und letzten Folge sogar die Rolle des Paul Temple selbst übernommen hat. Einzig Elke Twieselmann als Dolly Brazer hört sich 20 Jahre zu alt für die Figur an und scheint mir fehlbesetzt. Aber ansonsten sind wirklich alle Sprecher eingängig, unverwechselbar und sehr überzeugend. Hinzu kommt die Musik von Hans Jönsson, die dem Krimi die richtige Atmosphäre verleiht.
Die Geschichte ist sehr verwickelt und spannend. Der Schriftsteller und Hobbydetektiv Paul Temple wird gebeten, einem Fall nachzugehen, in dem ein Toter gar nicht wirklich tot sein soll. Das führt ihn und Steve nach Genf und St. Moritz, wo der Hauptteil der Geschichte spielt. Scotland Yard kommt dieses Mal also etwas zu kurz und Inspector Graham ist nicht wie gewohnt an Temples Seite.
Zum spannenden Fall kommt etwas Humor dazu -- alles, was ein guter englischer Krimi braucht. Empfehlenswert.
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Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Erster Eindruck: Hinter den Kulissen...

Der detektivisch veranlagte Schriftsteller Paul Temple schlittert unversehens mitten in einen neuen Fall, als Margaret Milbourne nicht glauben will, dass ihr Mann bei einem Unfall verstorben ist, sie vermutet ein Verbrechen. Temple findet sich mitten in der Filmindustrie wieder...

Kult-Ermittler Paul Temple hat neben vielen bodenständigen Fällen beim Fall "Genf" im High-Society -Filmgeschäft der 60er Jahre zu ermitteln - eine erfrischende Abwechslung. Verschiedene, exklusive Schauplätze, divenhafte Schauspielerinnen und natürlich viele diffus Gestalten geben dem Fall eine interessante Note, wobei die Grundstimmung natürlich ganz in der Tradition von Paul Temple bleibt. Und das bedeutet nichts anderen als intelligente und stilvolle Ermittlerarbeit mit langen Dialogen und britischem Flair. Trotzdem sind gerade die gesetzten Akzente das, was diesen Fall besonders gut und spannend macht. Vielleicht liegt es auch daran, dass es sich mit "nur" 209 Minuten Laufzeit ein im Verhältnis zu den anderen Fällen gesehen kurzen Fall handelt. Scheinbar hat man sich hier auf das Wesentliche konzentriert und ablenkende Elemente größtenteils weggelassen. So entsteht eine ideale Mischung aus dem spannenden Kriminalfall mit einigen Winkelzügen und ein wenig aus Paul Temples Privatleben in toller Atmosphäre.

René Deltgens dunkle, tiefe Stimme wirkt auch hier wieder wunderbar, wenn er die Hauptrolle mit viel Nachdruck vertont. Seine Passagen sind eigentlich immer genau auf den Punkt gebracht. Hörspiel-Urgestein Franz-Josef Steffens ist als Ben Robert zu hören, seine unverkennbare Stimme passt auch zu dieser Rolle sehr gut. Als Dolly Brazer ist die wunderbare Elke Twiesselmann zu hören, die aus der Masse der Sprecher hervorzustechen weiß. Auch Lola Müthel, Günther Ungeheuer und Annelie Jansen sind zu hören.

An der musikalischen Umsetzung hat sich bei diesem recht späten Werk der Paul Temple-Reihe nicht viel verändert. Und das ist auch gut so, denn es bedeutet stilsichere, beinahe schon elegante Begleitung der Geschichte, sodass die Stimmung gut herausgearbeitet wird, und das völlig ohne belanglosen Schnickschnack.

Das Titelfoto zu dieser Folge zeigt ein Autorennen, was meiner Ansicht nach zwar passend, aber wenig auffällig ist. Gut, dass sich dann die geschwungene Linie sowie der grün eingefärbte Schriftzug vom Rest deutlich abheben. Die restliche Aufmachung ist ebenfalls sehr schlicht, der Infotext über den Autor der Serie ist aber auch hier zu finden.

Fazit: Etwas knackiger als die anderen Fälle, zudem noch in schönen Ambiente - einer der besten Folgen der Temple-Reihe.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
WO IST CARL MILBOURNE? 23. Februar 2008
Von Charlie
Format:Audio CD
Paul Temple und seine entzückende Frau Steve ermitteln wieder, diesmal in der sonnigen Schweiz. Wie stets in der legendären Hörspielreihe des Engländers Francis Durbridge, die in den 50er und 60er Jahren in Deutschland zu Begeisterungsstürmen und leeren Strassen führte, gibt es eine Handvoll Verdächtige, aus denen es den grossen Unbekannten zu entlarven gilt.

Der vorliegende "Fall Genf" aus dem Jahre 1966 ist der vorletzte in der Chronologie der Serie, die 1949 begann und zwölf Folgen später (1968) mit der Funkadaption des "Fall Alex" endete.

Im "Fall Genf" nun hören wir letzmals die markante Stimme von Rene Deltgen als Paul Temple, seine Frau Steve wird diesmal nicht von der wohlbekannten Annemarie Cordes, sondern Irmgard Först übernommen. Darüberhinaus ist dieser Fall mit "nur" dreieinhalb Stunden der kürzeste der Serie, was für wahre Paul Temple-Jünger eigentlich eher einer Vorspeise gleichkommen müßte.

Aber die Besetzung kann sich hören lassen: Kurt Lieck (ausnahmsweise mal nicht als Sir Graham Forbes sondern als sein Schweizer Dienstkollege Schmitt), Paul Klinger (der im "Alex"-Fall den Paul Temple geben wird), Lola Müthel, Günther Ungeheuer, Gisela Trowe, Hanns Ernst Jäger und Alf Marholm stechen besonders hervor.

Auch wenn die Geschichte diesmal ein wenig stolpert und leider auch nicht mit einem Knalleffekt endet, macht das Stück viel Spaß. Aber dafür hören wie Im "Fall Genf" den wohl gelungensten "Soundtrack" der gesamten Serie. Viel Vergnügen!
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